Was ist ein Potpourri?

Potpourri bezeichnete ursprünglich ein Gefäß, indem duftende Pflanzenteile aufbewahrt werden, die für einen angenehmen Raumduft sorgen sollen. Mittlerweile verwendet man den Begriff auch für Duftmischungen.

Der Begriff "Potpourri"

Der Begriff "Potpourri" stammt aus dem französischen Sprachraum und bedeutet so viel wie "verdorbener Topf". Potpourris gehörten während des 18. und 19. Jahrhunderts zur bürgerlichen Wohnkultur. Potpourris waren bauchige Gefäße, in der man Pflanzenteile wie Blüten, Wurzeln, Schalen von Zitrusfrüchten oder Kräuter aufbewahrte. Meist besaßen die Potpourris einen Deckel und waren zudem aufwändig bemalt und mit Verzierungen bestückt.

Trocknen oder mit Salz konservieren

Die in dem Potpourri gelagerten Pflanzenteile waren entweder getrocknet oder wurden in dem Gefäß mithilfe von Salz konserviert. Auch ätherische Öle wurden den Pflanzenteilen hinzugefügt. Dadurch, dass die Pflanzenteile mit ätherischen Duftölen beträufelt werden, entsteht ein intensiverer Duft, der besonders lange anhält.

Mischung aus getrockneten Blüten, Wurzeln oder Blättern

Die Mischung aus getrockneten oder konservierten Blüten, Wurzeln oder Blättern sowie aus ätherischen Ölen oder Pflanzenauszügen verströmte nach einer Weile einen angenehmen Duft in dem Raum. Allerdings war die Masse sehr unansehnlich, weshalb man sie vermutlich später durch trockene Pflanzenmischungen ersetzte, die immer wieder mit ätherischen Ölen aufgefrischt werden konnten. Im Laufe der Zeit wurden statt der bauchigen Gefäße flache Schalen als Potpourri genutzt. Herrlich duftende Pflanzen, die sich für ein Potpourri eignen, sind beispielsweise mediterrane Kräuter wie Lavendel, Rosmarin oder Thymian. Aber auch Schalen von Zitrusfrüchten, Rosenblätter, Nelken Zedernholz, Sandelholz oder Rosenholz lassen sich gut für ein duftendes Potpourri nutzen. Solche Duft-Mischungen verströmen gerade im Herbst einen wunderschönen Geruch und machen den Abschied vom Sommer leichter.

Winterlicher Duft

Ein besonders winterlich duftendes Potpourri für die Weihnachtszeit ist eine Mischung aus Tannenzweigen, Zedernholz, Sternanis, Nelken und getrockneten Zitronen- und Orangenschalen.

Jetzt Lavendel online kaufen

Das könnte Dich auch interessieren

  • Aprikosen-Lavendel-Käsekuchen

    Frisch gebackener Käsekuchen – schon der Gedanke daran lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Da momentan überall der Lavendel blüht und man kaum hinterherkommt, die reifen Aprikosen zu ernten, kam uns eine Idee: Wir verbinden alle drei Zutaten miteinander und kreieren einen fruchtigen Käsekuchen mit frischen Aprikosen und einem Hauch Lavendel!

    Weiterlesen
  • Den Lavendelduft einfangen

    Wenn ich abends auf der Terrasse sitze und ein leichtes Lüftchen weht, dann steigt mir der intensive Duft der blauen Blüten sanft in die Nase: herrlich! Sie riechen nichts? Dann streich doch mal mit der Hand über die robusten Blütenkerzen unseres Stauden-Lavendels ‚Hidcote Blue‘ und schnuppere anschließend daran. Der Duft ist unvergleichlich. Er lässt sich mit ein paar Tricks einfangen und haltbar machen!

    Weiterlesen
  • Duftende Blumen – von Zitrone bis Haselnuss

    „Düfte sind wie Seelen der Blumen; man kann sie fühlen, selbst im Reich der Schatten“, schrieb schon der französische Moralist und Essayist Joseph Joubert vor rund 200 Jahren – und daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Weiterlesen