5 gute Gründe für die Gartenarbeit

Ob außergewöhnliche Gemüseraritäten, duftende Kräuter oder farbenfrohe Sommerblumen – die Pflanzenwelt hält solch eine Vielfalt bereit, dass einem beim Gärtnern wirklich nie langweilig werden kann! Doch Gartenarbeit birgt nicht nur Abwechslung, sondern fördert auch die Zufriedenheit und die körperliche Fitness – und es gibt noch mehr gute Gründe für die Gartenarbeit!

1. Gartenarbeit fördert die Fitness

Die Beschäftigung in der Natur kann körperlich mitunter ausgesprochen anstrengend sein: Man gräbt den Boden um, jätet Unkraut, streckt sich für die Apfelernte, mäht den Rasen oder schneidet Hecken und Sträucher zurück. Kein Wunder, dass man bei einem längeren Einsatz im Garten am nächsten Morgen auch mal mit einem spürbaren Muskelkater aufwacht. Die Gartenarbeit ersetzt einem quasi den Besuch im Fitnessstudio  – und dazu findet der Sport sogar noch unter freiem Himmel statt! Und selbst wenn man bei der Gartenarbeit mal nicht ins Schwitzen kommt, regt die aktive Bewegung an der frischen Luft den Blutkreislauf an – und die ein oder andere Kalorie verliert man bei der Gartenarbeit auch. 😉

Statt ins Fitnessstudio einfach mal in den Garten gehen

2. Gartenarbeit ist gut für die Seele

Doch tatsächlich fördert die Bewegung in der Natur nicht nur die die körperliche Fitness, sondern soll auch das Wohlbefinden steigern und stressreduzieren wirken. Nicht ohne Grund beschäftigen sich Psychiater und Therapeuten mit der heilsamen Wirkung der Gartenarbeit. So schreibt Konrad Neuberger, Vorsitzender der Gesellschaft für Gartenbau und Therapie: „Jeder, der ein Stück Garten bearbeitet, wird bestätigen, daß [sic] Gartenarbeit Ruhe und Zufriedenheit vermittelt durch die Bearbeitung des Bodens und die Pflege der Pflanzen“.

Gartenarbeit entspannt, erdet einen und lässt einen die Welt um sich herum vergessen

3. Gartenarbeit stimuliert die Sinne

Mit der Beschäftigung im Garten werden zudem all unsere Sinne angesprochen. Das Gezwitscher der Vögel, der feuchte Rasen unter den nackten Füßen, der Duft der Blumen und das satte Grün der Bäume stimulieren Tast-, Geruchs-, Seh- und Gehörsinn – und die frisch gepflückten Himbeeren im Körbchen, die ganz schnell im Mund verschwinden, sorgen für ein kleines Geschmackserlebnis!

„Dieser Ort sei dem ehrenwerten Vergnügen gewidmet, das Auge zu erfreuen, die Nase zu erfrischen und den Geist zu erneuern.“

Erasmus von Rotterdam,
Theologe, Philologe und Gelehrter des Renaissance-Humanismus

Gründe für die Gartenarbeit: Sie stimuliert die Sinne

4. Gesundes Essen aus dem eigenen Garten

Wer neben bunten Blumen, auch Kräuter, Gemüse oder Obst anbaut, der kann sich im Sommer über eine reichhaltige und abwechslungsreiche Ernte freuen: Süße Erdbeeren, saftige Tomaten, knackige Paprika, erfrischende Gurken… im Garten sind einem kaum Grenzen gesetzt. Die Auswahl an Pflanzen ist so vielfältig und abwechslungsreich, bei einer gut geplanten Mischkultur mit Fruchtfolge kann man jedes Jahr – und das fast das ganze Jahr über – verschiedenste Früchte ernten, die man dann pur Naschen oder in der Küche zu leckeren Speisen zubereiten kann.

Mangoldsalat – gesund, lecker & frisch aus dem Garten

5. Gartenarbeit macht einfach Spaß

Egal ob es an der Bewegung, der frischen Luft, den kleinen Erfolgserlebnissen, der stressreduzierenden Wirkung des Gärtnerns oder dem satten Grün und den farbenfrohen Blüten liegt – das Arbeiten mit Pflanzen und die Beschäftigung im Garten machen einfach Spaß! Selbst passionierte Gärtnerinnen und Gärtner können in jedem neuen Gartenjahr noch etwas dazulernen, über sich, über Pflanzen und über das Gärtnern. Die stetige Weiterentwicklung eines Gartens und die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt führen dazu, dass es einem im Garten nie langweilig wird – und dass man stets mit offenen Augen durch die Natur spaziert!

Allein auf einer Blumenwiese lassen sich so viele unterschiedliche Blumen entdecken!

Ein schöner Nebeneffekt: In einem bunten Garten fühlen sich auch andere wohl

Daneben ist die Gartenarbeit nicht nur für die persönliche Fitness oder Zufriedenheit bedeutend, sondern auch für die Bienen, Vögel, Regenwürmer und andere kleine Gartenmitbewohner. Denn gerade in Zeiten von groß angelegten Monokulturen in der Landwirtschaft, wird es immer wichtiger, dass man seinen Garten nicht in ein totes Meer aus Kieselsteinen oder Beton verwandelt. Schließlich finden weder Schmetterlinge, Igel, Marienkäfer noch Vögel Nahrung oder Unterschlupf zwischen Beton und Stein. Außerdem sehen die glatt gestriegelten Kiesgärten vielleicht auf den ersten Blick sehr ordentlich aus, auf den zweiten Blick wirken sie jedoch auch unpersönlich und kalt – so ist zumindest mein Eindruck.

Wie Du Gartenvögel ein schönes Heim bieten kannst, erfährst Du hier.

Mit abwechslungsreich bepflanzten Blumenkästen und Gartenbeeten kann man also nicht nur sich etwas Gutes tun, sondern auch seinen kleinen Gartenmitbewohnern eine Freude machen!

Somit sind es eigentlich 6 gute Gründe, die für die Gartenarbeit sprechen. 😊 Viel Freude und gutes Gelingen!

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