Urban Gardening Starter-Set

Gemüse & Kräutermix
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Urban Gardening Starter-Set

Gemüse & Kräutermix
6 Pflanzen im Set
Perfekt für den Balkon & Garten
Ideal für Urban Gardening Anfänger
Du möchtest auch endlich frisches Gemüse und Kräuter auf Deinem Balkon ernten? Eröffne mit unserem Urban Gardening Starter-Set Deinen eigenen Stadtgarten!

Zaubere leckere Pfannengerichte und Aufläufe mit der Süßkartoffel ‚Erato® Orange‘ und der ‚Lubega Mini Orange‘. Oder frische Salate mit der veredelten Snack-Gurke ‚Mini Stars‘ und der veredelten Cherrytomate ‚Solena® Sweet Red‘. Und dann würzt Du alles mit dem milden Spiral-Peperoni ‚Sumher‘ und dem Kräuter-Trio ‚Pizza Mix‘, das aus drei Klassikern der mediterranen Küche (Rosmarin, Thymian und Oregano) besteht. Oder Du greifst einfach immer wenn Dir danach ist zum gesunden Snack frisch von der Pflanze.

Das Urban Gardening Starter-Set bietet Dir alles, was Du brauchst, um in die Welt des Urban Gardening einzutauchen. Alle Pflanzen gedeihen hervorragend in Töpfen. Du musst kein Profi-Gärtner sein – leg einfach los!

Jetzt das Set mit sechs Gemüse- und Kräuterpflanzen, die ideal für den Anabu im Topf geeignet sind im Pflanzenversand von Volmary bestellen!
Produktinfos
 
Beschreibung
Urban Gardening Balkon! Dein Stadt Garten - Immer öfter stolpert man in letzter Zeit über Begriffe wie „Guerilla Gardening“ oder „Urban Gardening“. Klingt erstmal verwegen. Aber Neues macht neugierig, oder? Vom Guerilla- zum Urban Gardening - Wie so oft bei Trends hilft bei der Suche nach den Anfängen ein Blick in die Vereinigten Staaten, genauer in die Stadt, die niemals schläft. Im New York der 70er bauten erste „Guerilla-Gärtner“ – sei es aus Protest- oder künstlerischen Gründen – sogenannte „seed bombs“. Kugeln aus Erde, Ton und Pflanzensamen, die sie auf die wenigen verbliebenen Grünflächen der Metropole warfen, um dort wieder Blumen sprießen zu lassen. Später schwappte der Trend nach Deutschland. Urban Gardening passt in die Zeit! Unser Set "Urban Gardening" besteht aus Süßkartoffel ‚Erato® Orange‘ , der Snack-Paprika ‚Lubega Mini Orange‘, der veredelten Snack-Gurke ‚Mini Stars‘, der veredelten Cherrytomate ‚Solena® Sweet Red‘, dem milden Spiral-Peperoni ‚Sumher‘ und dem Kräuter-Trio ‚Pizza Mix‘! Ideal für das Erdbeerparadies auf kleinstem Raum sind auch unsere immertragenden Sorten ‚Camara‘, ‚Elan‘, ‚Rosana‘ oder ‚Toscana‘. Das besondere ist, dass diese tollen Pflanzen nicht nur mit klassischen weißen Blüten daherkommen , sondern auch die Farbvielfalt von Hellrosa (‚Rosana‘) bis hin zu einem kräftigen Tiefrosa (‚Tosacana‘) präsentieren. Egal ob im Beet ausgepflanzt oder in einer Blumenampel auf dem Balkon hängend, liefern sie frische Gourmetfrüchte vom Juni bis zum Frost.
Verwendung
Balkon & Terrasse, Gewächshaus,
Kulturtipps
 

Allgemeine Pflanzregeln
 

Ideale Pflanzzeit

Frühjahrsblumen wie Primeln, Vergissmeinnicht oder Lenzanemonen (..... sind hier Strahlenanemonen gemeint oder was ist das? ) können ab den ersten warmen Tagen im zeitigen Frühjahr gepflanzt werden. Leichtere Fröste machen ihnen nichts aus. Sind in den nächsten Tagen stärkeren Fröste angesagt, solltest Du mit dem Pflanzen lieber noch etwas warten. Balkon- und Sommerblumen können im warmen Frühjahr, idealerweise ab Mitte Mai, gepflanzt werden. Denn nach den Eisheiligen sind keine Nachtfröste mehr zu erwarten und die kälteempfindlichen Pflanzen werden sicher gedeihen. Für Stauden ist die ideale Pflanzzeit im April und Mai, alternativ auch im Herbst von September bis Oktober. Stauden aus Containern können aber auch den Sommer über gepflanzt werden. Obstgehölze setzt Du idealerweise in der blattlosen Zeit von Oktober bis zum Blattaustrieb im Frühjahr. Allerdings muss der Boden dafür frostfrei sein. Gehölze aus Containern kannst Du aber auch den Sommer über einpflanzen, denn sie gedeihen danach sofort weiter.

 

Was tun mit den Pflanzen nach dem Kauf?

Nach dem Kauf solltest Du die Neuankömmlinge sofort auspacken. Dabei ist es am besten, wenn Du sie sofort pflanzt. Müssen sie noch ein paar Tage bis zum Pflanztermin ausharren, dann gieße sie regelmäßig und stelle sie an einen windgeschützten Ort in den Halbschatten, damit sie keinen Schaden erleiden. Sind die Töpfe trocken geworden, solltest Du sie etwa 5-10 Minuten in einen Eimer voll Wasser tauchen, damit sich die Ballen wieder vollsaugen können. Anschließend vor dem Pflanzen gut abtropfen lassen.

 

Tipps zum Einpflanzen

Bereite zunächst die Pflanzgrube vor. Die Erde sollte dabei feucht und leicht krümelig sein. Ist der Boden zu nass, warte lieber, bis er abgetrocknet ist. Hebe nun mit einem Spaten die Grube aus. Sie darf nicht zu klein sein, damit die Wurzeln ausreichend Platz zum Ausbreiten haben. Anschließend lockere die Erde am Grund etwa spatentief. Bessere die Gartenerde mit etwas reifem Kompost auf und mische sie gut durch. Dann bereite die Pflanze vor: entferne den Topf und lockere den Wurzelballen etwas auf. Setze die Pflanze mindestens bodeneben, gern auch leicht erhöht ein und fülle das Pflanzloch mit Erde auf. Anschließend rundum gut andrücken. Mit reichlich Wasser einschlämmen, damit die Wurzeln Erdkontakt erhalten und sich keine Hohlräume bilden. Zum Abschluss kannst Du die Pflanzstelle rundherum mit Rindenmulch, gehäckseltem Kompost oder Rasenschnitt abdecken (mulchen). Möchtest Du die Pflanzen in Gefäße setzen, gelten andere Regeln. Beachte dafür bitte unsere Tipps zum Pflanzen in Gefäße.

 

Pflanzenschutz

Auch Pflanzen sind anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Du solltest sie daher rechtzeitig schützen. Je nach Pflanzenart und Sorte sind sie unterschiedlich anfällig. Informiere Dich daher am besten bereits beim Pflanzenkauf im Fachhandel über besondere Pflegemaßnahmen. Die Mitarbeiter können Dich fachgerecht beraten und bei Problemen geeignete Pflanzenschutzmittel empfehlen. Dabei ist die Vielfalt an natur- und umweltschonenden Mitteln groß. Selbstverständlich solltest Du mit ihnen sparsam und bedacht umgehen und Insektizide nur bei Befall von Schädlingen einsetzen. Achte auf die genauen Anwendungshinweise, um eine falsche Dosierung und Anwendung zu vermeiden.

 

Düngung

Keine Frage, auch Pflanzen brauchen Nährstoffe, um zu gedeihen. Du solltest sie daher ausreichend in Form von Kompost oder Dünger versorgen. Doch jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche. Erkundige Dich daher beim Kauf, wieviel Deine Pflanzen zu welchen Zeitpunkten benötigen und welche Düngeform die richtige ist. Du kannst organisch, mineralisch oder bei Zugabe in das Gießwasser für schnelle Wirkung auch flüssig düngen. Im Gartenboden stecken bereits viele Nährstoffe für die Pflanzen. Wichtig ist daher, alle 3-4 Jahre eine Bodenprobe zu machen, damit Du den Gehalt an Stickstoff, Kali, Magnesium, Phosphor und Spurenelementen in Deinem Boden bestimmen und ihn nach Bedarf aufbessern kannst. Solche Bodenanalysen bieten spezialisierte Labors an oder es gibt Sets zur Selbstanalyse im Gartenfachhandel. Wichtig ist es, dass Du Dich vom Fachpersonal im Gartenfachhandel entsprechend beraten lässt.

Kulturtipps Tomaten
 

Standort für Tomaten 

Tomaten brauchen Licht und Wärme. Bei voller Sonne können Tomatenpflanzen fruchtig-süße, sonnengereifte Früchte ausbilden. Ideal für die Kultur sind auch warme Temperaturen von mindestens 15° Celsius. Junge Tomaten-Pflanzen sollten daher noch bis Mitte Mai auf die Fensterbank oder ins helle Gewächshaus gestellt werden, wenn die Witterung noch kühl ist. Danach dürfen die Pflanzen nach draußen. Aber Vorsicht: Die die zarten Pflänzchen unbedingt vorsichtig an die Sonne gewöhnen, sonst droht "Sonnenbrand" (Zerstörung der Blattoberfläche durch UV-Strahlung). Als Schutz gegen Kraut- und Braunfäule sollten Tomaten im Freiland einen geschützten, möglichst überdachten, luftigen Standort erhalten. Gewächshäuser sollten gut gelüftet sein, um eine möglichst geringe Luftfeuchte und Bienenflug für die Bestäubung zu ermöglichen.

Gießen und Düngen von Tomaten-Pflanzen 

Gießen Ihre Volmary Tomatenpflanzen regelmäßig und am besten morgens. Eine gleichmäßige Wasserversorgung hilft die sog. "Blütenendfäule", eine Calcium-Mangelerscheinung an der Spitze der Früchte, zu vermeiden. Gärtner-Tipp: Setzen Sie als Gießhilfe dicht neben die Pflanzen einen Tontopf, der sich schnell mit Wasser füllt und das Wasser über das Abzugsloch langsam und ohne die Erde wegzuspülen in den Boden versickern lässt. Zur Vermeidung von Krankheiten beim Gießen darauf achten, dass die Blätter nicht nass werden und auch kein Spritzwasser auf die Blätter gelangt. Für prachtvolles Wachstum und schmackhafte Tomatenfrüchte brauchen die Pflanzen einen nährstoff- und humusreichen Gartenboden und reichlich "Futter". Bitte beachten: Eine zu starke Stickstoffdüngung ist zu vermeiden, denn diese führt zu verstärktem vegetativem Wachstum, d.h. die Pflanzen "schießen ins Kraut" und bilden nur wenig Blüten/ Früchte. Wählen Sie daher z.B. einen stickstoffreduzierten Tomatendünger.

Weitere Kulturmaßnahmen:

Wählen Sie einen Pflanzabstand von ca. 60 x 80 cm (bei Stabtomaten). Ausgeizen oder Entgeizen bedeutet in der Gärtnersprache das Entfernen der Seitentriebe aus den Blattachseln. Hierdurch erhalten Ihre Tomatenpflanzen mehr Licht und die Wuchskraft wird auf die Früchte gelenkt. Ausgeizen sollten Sie bei allen langwüchsigen Tomaten. Busch-, Topf- und Ampeltomaten werden dagegen nicht entgeizt. Stäben: Ihre Tomatenpflanzen brauchen zum optimalen Wachstum eine Stütze (Ausnahme: Busch- und Topftomaten). Im Handel gibt es hierfür Spiralstäbe, welche sich gut zum Hochleiten der Pflanzen eignen. Alternativ können Sie aber auch einfach Holzstäbe verwenden, oder die Pflanzen an Seilen oder Drahtgittern hochleiten. Kunststoff-Clipse sind hierbei hilfreich. Noch nicht ganz ausgereifte Früchte können im Haus an einem dunklen Ort nachreifen. Zum Schutz vor der Pilzkrankheit "Kraut- und Braunfäule" sollten Sie Rankhilfen nach Gebrauch reinigen. Tomaten in den Folgejahren möglichst an einem anderen Standort kultivieren (Fruchtwechsel). Möglich ist auch die Kultur in großen Pflanzgefäßen oder direkt in Substratsäcken (dies ist auch eine Alternative zum Fruchtwechsel / Bodentausch). Vor dem Pflanzen an Wasserabzugslöcher an der Unterseite der Gefäße/ Substratsäcke denken, damit keine Staunässe entsteht. Tomaten sind Selbstbefruchter, also nicht auf den Pollen anderer Tomatenpflanzen angewiesen. Die Bestäubung wird durch Wind, Insekten und Erschütterungen gefördert. Daher schüttelt der Gärtner beim Anbau im windstillen Gewächshaus vorsichtig die Blütenstände um die Bestäubung sicherzustellen. Auch wichtige Bestäuber wie Bienen und Hummeln sollten die Tomatenpflanzen besuchen dürfen. Bei der Suche nach Nektar bestäuben diese Insekten zuverlässig.

Besonderheiten bei veredelten Tomaten

Bei veredelten Sorten wird auf eine krankheitsresistente und robuste Sorte als Unterlage eine aromatische und besonders ertragreiche Sorte aufgesetzt. Beide Pflanzenteile verbinden sich miteinander und bilden zusammen die veredelte Pflanze. Dieses bietet Vorteile: die veredelte Pflanze bringt gegenüber nicht veredelten Pflanzen einen deutlichen Mehrertrag, kräftiges Wachstum, eine bessere Frucht- und Blattqualität und ist besonders widerstandsfähig gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Veredelte Tomaten haben soviel Wuchskraft, dass auch zwei oder drei Triebe hochgezogen werden können. Theoretisch können Tomaten viele Meter lang werden. Aufgrund der kurzen Kulturperiode im Freiland ist das Wachstum jedoch beschränkt. Um die gebildeten Früchte vor dem ersten Frost zum Ausreifen zu bringen, empfiehlt es sich, die Tomatenpflanze bei einer Wuchshöhe von ca. 180 cm zu stutzen, damit die erorderliche Kraft in die Ausreifung der Früchte geht. Vor allem Tomatenspaliere auf Balkonen, Terrassen und im Gewächshaus sind interessante Varianten der Anwendung. Achten Sie bei veredelten Pflanzen darauf, dass die Veredelungsstelle über der Erdoberfläche bleibt. Nur so können Sie die Unterlagen optimal vor bodenbürtigen Krankheiten schützen.

Kulturtipps Paprika
 

Standort Paprika-Pflanzen

Der Wärme liebende Paprika braucht einen windgeschützten, vollsonnigen Standort und nährstoffreiche, lockere Erde. Alle kompakt wachsenden Sorten lassen sich problemlos im Gemüsegarten oder auch im Topf auf dem Balkon und der Terrasse kultivieren.

Gießen und Düngen von Paprika 

Paprika gleichmäßig gießen. Ab Beginn der Blüte bis August regelmäßig düngen (z.B. alle 2 Wochen flüssig düngen nach Angabe des Herstellers). Die Pflanzen nicht austrocknen lassen, denn sonst werfen sie Blüten und Früchte ab.

Weitere Kulturmaßnahmen:

Ab Mitte Mai ins Gewächshaus oder Frühbeet setzen oder nach den Eisheiligen Mitte Mai – Anfang Juni ins Freie pflanzen Pflanzabstand: ca. 40 x 60 cm Geben Sie den Pflanzen Halt durch Stäbe, Schnüre oder Gitter. Die Pflanzen bleiben so aufrecht und die Früchte bekommen mehr Sonne ab.

Gärtner-Tipp:

Mehr Ertrag durch Ausbrechen der Königsfrucht! Ab Mitte Juni öffnen sich die ersten Blüten, ab Ende Juli beginnen die Früchte zu reifen. Die Ernte fällt bedeutend höher aus, wenn Sie die erste Blüte bzw. die erste Frucht, die sogenannte Königsfrucht, entfernen. Das Ausbrechen aktiviert den nachfolgenden Blütenansatz und steigert somit den Gesamtertrag. Weil die Triebe leicht brechen, schneiden Sie die Früchte am besten mit einer Schere ab.

Kulturtipps Gurken
 

Standort Gurken 

Gurken sind Wärme liebende Pflanzen und können bei weniger als 14 °C schon Kälteschäden erleiden. Sie gedeihen gut an sonniger, vor Wind geschützter Stelle im Freien oder im Gewächshaus. Wichtig ist ein lockerer, gut durchlüfteter, feuchter Boden, der mit nährstoffreichem Humus angereichert wird. Gurken wurzeln nicht tief.

Gießen und Düngen Gürken-Pflanzen

Gerade in der Zeit, in der die Pflanzen Früchte ansetzt, benötigen Gurken reichlich Nährstoffe. Können die Früchte nicht ausreichend versorgt werden, fallen sie ab. Arbeiten Sie vor dem Pflanzen daher abgelagerten Mist, Reifekompost oder organischen Volldünger in den Boden ein. Ihre Gurkenpflanzen sollten Sie regelmäßig schwach düngen. Gurken brauchen zudem viel Wasser. Gießen Sie daher reichlich, allerdings nicht in der größten Mittagshitze, sondern immer nur am Abend oder Morgen, möglichst mit abgestandenem Wasser. Kaltes Leitungswasser kann zu Temperaturschocks führen.

Weitere Kulturmaßnahmen Gurken:

Auspflanzen ab Mitte Mai im Abstand von 50 x 100 cm auf ca. 30 cm hohe Dämme aus nährstoffreicher Erde. Wählen Sie hierzu warme Tage, damit die Pflanzen schnell anwachsen. Mit reichlich Stroh oder abgelagertem Mist mulchen. Schlangengurken lieben das Ranken an Schnüren, Stäben oder Gittern, die man aufrecht oder sich zeltartig stützend in den Boden steckt. Diese Methode spart nicht nur Platz und erleichtert das Pflücken, der kletternde Wuchs bewirkt auch höhere Erträge und weniger verkrüppelte Früchte. Die Triebe klettern schnell in die Höhe. Damit sich zunächst die Pflanzen kräftigen, werden die ersten Früchte am Stamm bis zu 80 cm Höhe entfernt. Den Haupttrieb schneidet man ab, sobald er den Gewächshausfirst oder etwa 2 m Höhe erreicht hat. Sofort bilden sich neue Triebe, die wieder nach jedem zweiten Blatt oder Fruchtansatz gekappt werden.

Gärtner-Tipp für Gurken

Die nur 10-20 cm langen Minigurken brauchen keinen Schnitt, denn sie erschöpfen die Pflanzen wenig und können deshalb leicht 30-40 Früchte pro Pflanze tragen. Veredelte Gurken sind robuster gegenüber Welkekrankheiten und niedrige Bodentemperaturen. Sie wachsen zudem kräftiger und bringen deutliche Mehrerträge.

Je früher Sie die langen Schlangengurken abernten, desto schneller wachsen neue Früchte nach.

Pflegetipps Beet- und Balkonpflanzen
 

Die richtige Sortenwahl macht's

Wählen Sie Ihre Beet- und Balkonpflanzen nach dem späteren Standort aus. Speziell für sonnige Standorte eignen sich zum Beispiel Geranien, Petunien, Sonnen-Impatiens, Begonien, Fächerblume, Wandelröschen oder das Husarenknöpchen. Als Strukturpflanzen passen dazu gut Kräuter oder als üppig wachsende Hängepflanzen Süßkartoffeln (Ipomoea batatas). All diese Pflanzen lieben sonnige, warme Standorte und kommen auch mal ein wenig länger ohne Wasser aus. Blütenpracht an halbschattiger oder schattiger Stelle bieten viele Begonien, Fleißige Lieschen oder Fuchsien. Achten Sie auf das Wuchsverhalten: Ist der Platz im Balkonkasten, Pflanzgefäß oder im kleineren Garten knapp, gibt es auch zahlreiche kompakt wachsende Dauerblüher, z.B. die zauberhafte Glöckchen-Petunie 'Calipetite', Schmetterlingsgeranien und Goldmarie (Bidens) 'Sir Francis'.

Regelmäßig gießen

Balkonblumen brauchen mitunter zweimal täglich Wasser. Dies hängt sehr vom Standort, der Witterung, der Substratmenge und der Pflanze ab. Machen Sie dazu einfach die "Fingerprobe". Am besten gießen Sie morgens direkt in den Wurzelbereich z.B. mit Wasser aus der Regentonne oder mit nicht zu kaltem Brunnen- oder Leitungswasser. Das blühfreudige Husarenknöpfchen (Sanvitalia) 'Solaris' ist eine prima Zeigerpflanze: schlapp diese, dann ist es Zeit zu gießen.

Beet- und Balkonpflanzen richtig düngen

Pflanzen benötigen wie wir Menschen Nährstoffe zum Wachstum. Viele Beet- und Balkonpflanzen haben einen hohen bis sehr hohen Nährstoffbedarf. Ein guter Start ist eine hochwertige Blumenerde, welche bereits mit Dünger angereichert ist. Diese bietet daneben oft auch eine gute Substratstruktur. Beim Pflanzen lohnt es sich gleich einen Langzeitdünger unterzumischen - macht das Düngen im Sommer einfacher. Erst nach 4-6 Wochen benötigen Balkonpflanzen dann Zusatzdünger. Düngen Sie nach dieser Zeit nach der Empfehlung des Düngerherstellers flüssig nach. So gibt es im Handel spezielle Balkonblumen-Flüssigdünger. Auch auf eisenbedürftige Pflanzen achten wie z.B.: Petunien, Zauberglöckchen, Bacopa, Fächerblumen, Margeriten, Australisches Gänseblümchen.

Verwelkte Blüten entfernen

Verwelkte Blüten sollten Sie entfernen, damit die Pflanze all ihre Kraft in die Bildung neuer Blüten steckt. Bei kleinblättrige und kleinblütige Pflanzen wie Margeriten, Stauden-Nelken, Nemesien, Verbenen und Männertreu können Sie auch effizient und zeitsparend mit einer Heckenschere leicht einkürzen und bald darauf einen zweiten Blütenflor genießen.

Kulturtipps Kräuter
 

Standort Kräuter 

Die meisten Kräuter für Deinen Kräutergarten mögen einen sonnigen Standort. Dann entwickeln sich die Inhaltsstoffe am reichhaltigsten und belohnen es mit üppigem Wuchs und intensivem Aroma. Viele Kräuter fühlen sich auch in Töpfen und Schalen wohl.

Gießen und Düngen von Kräutern 

Kräuter brauchen allgemein wenig Dünger. Der Boden kann eher mager sein als zu fett. Verwenden Sie deshalb eine spezielle Kräutererde mit Langzeitdünger oder bessern Sie Landerde mit Anzuchtsubstrat auf. Gießen Sie mäßig, aber lassen Sie die Töpfe nie ganz austrocknen. Staunässe vermeiden.

Weitere Kulturmaßnahmen:

Da sich Kräuter im Laufe der Zeit ausbreiten, wählen Sie einen Pflanzabstand von mind. 30-40 cm. Sehr wüchsig sind z.B. Minzen. Geben Sie frostharten Kräutern einen leichten Winterschutz durch aufgelegtes Reisig oder Laub oder auf Balkon und Terrasse durch Einhüllen mit luftigem Vlies. Bevor der Winter beginnt, schneidet man alle Stiele bodennah ab. Nicht winterharte Kräuter aus dem Süden wie Basilikum oder Rosmarin wachsen im hellen, frostfreien Wintergarten weiter.

Ernten und Verwerten von Kräutern 

Die beste Zeit zum Ernten für frische Kräuter und zum Trocknen ist bei Sonne am späten Vormittag. Dann sind die Pflanzen noch straff und die Aromen haben sich voll entwickelt. Frische, würzige Blätter kann man bis zur Blüte fortlaufend ernten. Basilikum, Rosmarin und Petersilie schmecken frisch am besten. Getrocknet verlieren sie stark an Geschmack. Man kann sie auch in kleine Eiswürfel einfrieren und so das Aroma bewahren. Oregano, Thymian oder Salbei lassen sich dagegen gut trocknen. Hängen Sie die Bündel kopfüber an einer luftigen, trockenen und schattigen Stelle auf.

Kräuterspirale:

Ideal als Kräutergarten ist eine Kräuterspirale. Sie besteht aus einer spiralförmig ansteigenden Trockenmauer, die man aus Steinen oder Ziegeln selbst bauen kann. Je sonnenliebender und anspruchsloser die Pflanzen sind, desto höher werden sie auf den in Spiralform geschichteten Mauern angesiedelt. Kräuter, die im Schatten wachsen wie Kerbel oder Kresse kommen in den Norden, solche, die es feucht lieben wie Liebstock und Minze, werden zu ebener Erde gepflanzt. Sonnenliebende Kräuter wie Thymian, Basilikum, Lavendel oder Salbei pflanzt man ganz nach oben und der Sonne zugewandt, denn mögliche Trockenheit macht ihnen nichts aus. Um die Steine herum wird der Boden alljährlich gelockert und mit den einjährigen Kräutern wie Bohnenkraut, Majoran, Dill oder Petersilie besät. Auf der Spirale selbst wird das überbordende Wachstum höchstens gelegentlich durch Ernten oder behutsamen Rückschnitt gebremst. Ansonsten ist die Kräuterspirale ausgesprochen pflegeleicht.

Pflegetipps Kräuter-Trios
 

Standort für Kräuter-Trios 

Die neuen Kräuter-Trios sind ebenso beliebt wie praktisch: sie beinhalten gleich drei verschiedene Lieblingskräuter in einem Topf. Die Pflanzen lieben einen hellen, sonnigen und luftigen Platz und gedeihen entweder in Töpfen auf der Fensterbank, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Du kannst sie aber auch ins Kräuterbeet, ins Hochbeet oder in einen Kräuterkasten auspflanzen. Kräuter lieben es nährstoffarm. Pflanze sie daher in spezielle Kräutererde oder gib ihnen einen mageren Boden, aufgebessert mit etwas Kompost.

Gießen und Düngen von Kräuter-Trios 

Die Kräuter-Trios sind sehr robust und genügsam. Bekommen sie reichlich Wasser und Dünger, entwickeln sie üppiges Blattwerk und schmecken fade. Gib den Pflanzen daher nicht zu viel Wasser, aber achte darauf, dass sie nicht austrocknen. Staunässe vertragen sie gar nicht. Töpfe und Kästen sollten ein ausreichend großes Abzugsloch im Boden haben, durch das überschüssiges Wasser problemlos entweichen kann. Auch Dünger brauchen Kräuter nur wenig. Bei überwinternden Kräutern reicht eine kleine Gabe organischen Düngers oder Komposterde im Frühjahr vor dem frischen Austrieb.

Ernten und Verwerten von Kräuter-Trios 

Du kannst die Kräuter im Haus auf der Fensterbank das ganze Jahr über ernten. Häufiges Ernten regt das Triebwachstum an und sorgt für frische Blätter. Die beste Zeit zum Ernten ist in den späten Vormittagsstunden, wenn sich in der Wärme das Aroma voll entfaltet hat und der morgendliche Tau verflogen ist.

Pflanzenprofi-Tipp

Die Kräutermischungen kannst Du auch super gebrauchsfertig einfrieren! Einfach von jedem Kraut ein paar Triebe ernten, waschen und gut trocknen. Die Blätter abzupfen, klein hacken und auf Eiswürfelförmchen verteilen. Einen kleinen Schluck Wasser, Öl oder geschmolzene Butter darauf und ab ins Gefrierfach! 

Pflegetipps Süßkartoffeln
 

Standort

Süßkartoffeln stammen ursprünglich aus Südamerika. Sie mögen es daher warm. Am besten gedeihen die Windengewächse bei Temperaturen von 20 Grad und mehr. Ideal ist ein sonniger, geschützter Platz in Kübeln auf dem Balkon, auf der Terrasse oder ausgepflanzt an sonniger Stelle im Hochbeet oder im Garten. Erst Ende Mai bis Anfang Juni können die frostempfindlichen Pflanzen ins Freie. Sie benötigen einen humusreichen, mit Dünger oder Kompost verbesserten, lockeren Boden oder mit Langzeitdünger angereicherte, hochwertige Pflanzerde.

Gießen und Düngen

Süßkartoffeln haben einen hohen Wasser- und Düngebedarf. Wichtig ist daher als Grundstock eine nährstoffreiche, vergießfeste Erde und eine gleichmäßige Bodenfeuchte. Regelmäßig gießen und darauf achten, dass keine Staunässe entsteht. Vor allem in Töpfen und Kübeln sollte ein ausreichend großer Wasserabfluss vorhanden sein. Von April bis September etwa alle drei Wochen mit organischem Dünger düngen oder mit ausreichend Langzeitdünger vorsorgen.

Pflanzen und Pflege

Süßkartoffeln bilden große, schmackhafte Knollen unter der Erde und üppiges, dekoratives Blattwerk mit bodendeckenden Trieben über der Erde. Daher haben sie einen hohen Platzbedarf. Gib ihnen einen ausreichend großen Topf oder Kübel, indem sie sich ohne Probleme ausbreiten können. Im Beet hat sich ein Pflanzabstand von ca. 40 x 40 cm bewährt. Wie bei normalen Kartoffeln auch ist die Kultur in Dämmen mit einer Breite von 60 cm und einer Höhe von 20 cm empfehlenswert. Ab Temperaturen unter 10 Grad ist das Wachstum der frostempfindlichen Pflanzen stark eingeschränkt. Sie überstehen den Winter in unseren Breitengraden nicht. Wenn Du möchtest, kannst Du aber einige Knollen für die erneute Kultur im Frühling einlagern. Ab März/April kannst Du je eine Knolle in einen Topf mit lockerer Erde einpflanzen, angießen und an einem warmem Ort im Zimmer antreiben.

Ernten und Verwerten

Süßkartoffeln sind genauso vielfältig verwendbar wie Kartoffeln. Ob als Beilage gekocht, gedünstet, gegrillt, als Püree, als Suppe oder als Süßkartoffel-Pommes frittiert - das Trendgemüse ist äußerst lecker. Ab September sind die unregelmäßig geformten Knollen erntereif. Bis zum ersten Frost kannst Du sie ausgraben. Befreie sie von Erde und lagere sie bis zur Verwendung ähnlich wie Kartoffeln an einem trockenen, lichtarmen, nicht zu warmem aber frostfreiem Ort ein, zum Beispiel im Keller. Dort halten sich die Knollen einige Wochen lang.

Pflanzenprofi-Tipp

Süßkartoffeln wachsen sehr schnell und üppig. Kombiniere sie daher im Kübel oder Balkonkasten mit ebenso wüchsigen Pflanzen, denn schwachwüchise werden sonst schnell überwuchert. Ziehst Du die Süßkartoffeln auf dem Balkon, kannst Du die langen Ranken entweder hängen lassen oder auch an Schnüren nach oben leiten. So entsteht dann ein Sichtschutz zum Nachbarbalkon.

Pflanztipps: Pflanzen in Gefäßen
 

Gefäße

Bei der Auswahl kannst Du Deinen Geschmack walten lassen. Allerdings sollten die Gefäße pflanzenfreundlich, haltbar und leicht sein, außerdem widerstandsfähig gegen die Witterung, die ständigen Wassergaben und Düngesalze. Wähle die Töpfe groß genug, so dass der ganze Erdballen der Pflanze reinpasst, möglichst noch mit etwas Spielraum drum herum, damit sich die Wurzeln der Pflanzen in der frischen Erde weiter ausbreiten können. Die Kästen und Gefäße solltest Du vor dem Bepflanzen auf ungehinderten Wasserablauf kontrollieren: sind Löcher vorhanden und wenn ja, sind sie frei? Bei neuen Gefäßen müssen sie manchmal erst durchgestoßen werden.

Erde

Wichtigste Voraussetzung für einen guten Start ist frische, strukturfeste, nährstoffreiche Erde. Beim Bepflanzen von Kästen und Gefäßen solltest Du daher jedes Jahr neues Substrat einfüllen und das alte auf dem Komposthaufen oder in der Biotonne entsorgen. Normale Blumenerde mit wurzelschonendem Langzeitdünger ist für die meisten Pflanzen ideal. Allerdings gibt es immer mehr Spezialerden: Azaleenerde, Rhododendronerde, Erde für die Dauerbepflanzung etc. Am besten erkundigst Du Dich im Fachhandel, welche Erde für Deine Pflanzenauswahl die Beste ist. Empfehlenswert sind Erden mit Zusatz von Tonbestandteilen. Viele Pflanzen mögen das - außerdem verbessert es die Struktur.

Bepflanzung

Der freie Ablauf im Gefäß ist ganz wichtig, sonst verfaulen die Pflanzen schon nach dem ersten Dauerregen. Damit der Abfluss nicht durch Erde verstopft, solltest Du die Abflusslöcher vor dem Bepflanzen durch Tonscherben oder eine Kiesschicht abdecken. Fülle dann das Gefäß zunächst zu 3/4 mit Erde. Achte auch auf genügend Düngervorrat. Diesen kannst Du bei Bedarf jetzt noch einmischen (zum Beispiel kugelförmigen Langzeitdünger). Die Pflanzen aus den Töpfen nehmen und verfilzte Wurzelballen leicht aufreißen, das regt das Wachstum an. Die Ballen dann locker in die Erde einsetzen, andrücken und fehlende Erde so weit ergänzen, bis Du nach dem Andrücken der Erde noch einen Gießrand von 2-3 cm Höhe bis zum Gefäßrand hast. Das Gefäß dann an seinen Platz stellen oder aufhängen und zum Schluss kräftig und durchdringend angießen. Achtung: Gefäße trocknen schnell aus! Du solltest also regelmäßig gießen und mit Flüssig- oder Langzeitdünger für stetigen Nährstoffnachschub sorgen.

Pflanzenwahl

Grundsätzlich kann jede Pflanze in einen Topf oder Kübel gepflanzt werden. Möchtest Du eine Kombination von mehreren (zum Beispiel üppig blühende Sommerblumen) pflanzen, solltest Du zunächst die Leitpflanzen wie z.B. Geranien einsetzen, danach das Beiwerk wie Australisches Gänseblümchen (Brachyscome) 'Balou' oder hängende Süßkartoffeln (Ipomoea) 'Sweet Georgia' - so füllt sich das Gefäß. Gefälliger wirkt eine Pflanzung, wenn sie nicht im exakten Muster vorgenommen wird, sondern auf Lücke versetzt, um den Platz besser auszunutzen.

Pflanztipps: Pflanzen von Kräutern
 

Standort

Kräuter sind sehr robust und wachsen fast überall. Wichtig ist ein sonniger Standort, damit sie ihr Aroma voll entfalten. Außerdem ist ein Standort zu empfehlen, der nahe an der Küche liegt, damit Du bei Bedarf nicht so weit laufen musst.
Du kannst Kräuter in Töpfe oder Kästen auf der Fensterbank oder dem Balkon pflanzen, in ein Kräuterbeet im Garten, in einen Kräuterturm auf der Terrasse, dem Balkon oder in Hochbeete. Beliebt sind auch aus Steinen gebaute Kräuterrondelle - allerdings brauchst Du dafür etwas Platz. Als Gefäße eignen sich schöne Schalen, außerdem Balkonkästen aus Keramik oder Terrakotta. Kunststoff ist kein natürlicher Werkstoff, dafür aber leicht und frostbeständig. Besonders gut zu Kräutern passen Körbe und Gefäße aus Weiden. Wichtig: Abflusslöcher zur Verhinderung von Staunässe müssen sein.

Erde

Kräuter brauchen wenig Dünger. Zum Pflanzen ist daher spezielle Kräutererde ideal. Du kannst aber auch normale Erde "1-zu-1" mit Anzuchtsubstrat vermischen und so aufbessern.

Pflanzung

1. Nimm die Pflanzen vorsichtig aus dem Topf. Sind die Wurzeln schon fest darin verwachsen, kannst Du sie von außen am Boden lösen und dann die Pflanze am Strunk herausziehen.
2. Lockere zunächst verfilzte Ballen etwas auf und schneide die Wurzeln mit dem Messer leicht ein. Dann bilden sich bald neue Wurzeln und die Pflanzen wachsen besser an.
3. Setze sie nun ins neue Gefäß und fülle die Seiten mit Erde an. Drücke die Erde anschließend leicht an.
4. Nach dem Pflanzen gründlich angießen und nicht austrocknen lassen. Danach darf fleißig geerntet werden.

Was ist Veredeltes Gemüse?
 

Die Ernte veredeln

Die Erntezeit ist für Hobbygärtner der Höhepunkt der Gartensaison. Die Mühe und Liebe, die man in seine Pflanzen gesteckt hat, wird endlich belohnt und man hat die Früchte seiner Arbeit direkt vor Augen. Ein tolles Gefühl! Doch leider läuft es nicht immer wie geplant. Jeder Gartenfreund hat es schon erlebt: trotz aller Sorgfalt, trotz allem Sachverstand, den man eingesetzt hat, fällt die lange erwartete Ernte der Tomaten, Paprika, Gurken, Auberginen oder Kräuter spärlich aus. Da ist der Frust natürlich groß. Doch es gibt ein Verfahren, mit dem man solche Enttäuschungen vermeiden kann – die Pflanzenveredelung.

Dem Gemüse Superkräfte verleihen

Bei Profi-Gärtnern ist es bereits gängige Praxis, Pflanzen zu veredeln. Verständlicherweise wollen aber auch immer mehr Hobbygärtner von den Vorteilen der Veredelung profitieren, denn diese sind beeindruckend. Sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland gedeihen veredelte Pflanzen schneller und besser. Dabei sind sie auf natürliche Weise vor Nematoden – kleinen Fadenwürmern, die an den Wurzeln saugen – und anderen Krankheiten geschützt. Sie können länger geerntet werden und die Pflanzen haben eine schönere Frucht- und Blattqualität. Zudem fallen die Erträge erheblich höher aus und es kann länger geerntet werden. Die Wuchskraft reicht aus, um zwei oder sogar drei Triebe mit enorm vielen Früchten zu ernähren. Klingt nach Zauberei? Ist aber reine Gärtnerexpertise! 

Was passiert beim Veredeln?

Aus zwei mach eins – das ist das Prinzip der Pflanzenveredelung. Man nimmt eine Pflanze mit besonders tollen Früchten und kombiniert sie mit einer Pflanze, die besonders gut wächst und resistent gegen Krankheiten ist. Diese Kombination erfolgt keineswegs im Genlabor. Die jungen Pflanzen werden am Stängel eingeschnitten und zusammengefügt. Anschließend wachsen sie zusammen. Von der kräftigen, resistenten Pflanze wird die untere Hälfte mit der Wurzel verwendet. Sie bildet die sogenannte „Unterlage“ und dient der oberen Pflanze, die die Früchte bilden soll, als Wachstumsmotor. Was sich erst einmal einfach anhört, erfordert in der Praxis aber sehr viel Erfahrung und Geduld. Wer diese Arbeit lieber den Experten überlassen will, kann natürlich auf bereits veredelte Gemüsepflanzen aus dem Gartencenter setzen.

Die Qual der Wahl beim veredelten Gemüse

Im Volmary-Sortiment ist die Auswahl an veredelten Gemüsesorten groß. Vor allem bei Tomaten haben Sie die Qual der Wahl. Die italienische Fleischtomate 'Belriccio' entwickelt viele große Früchte mit tollem Aroma. Dabei kann eine einzelne Tomate bis zu 200g wiegen. Noch größere Früchte hat die 'Buffalosteak'-Tomate zu bieten, die besonders gut für Hamburger verwendet werden kann. Vergessen Sie also nicht die Pflanzen-Stütze! Aber auch kleinere Cherrytomaten, wie die 'Solena® Sweet Red', laufen durch die Veredelung zur Höchstform auf.
Die veredelte Paprikasorte 'Bontempi' ist nicht nur gegen Krankheiten resistent, sondern auch vergleichsweise kältetolerant und kann sogar ins Beet gepflanzt werden. Die Früchte des Jumbo-Paprika 'Maribel' werden riesig und eignen sich daher sehr gut zum Füllen mit Reis oder Hackfleisch.
Für manche Hobbygärtner ergeben sich durch veredelte Pflanzen ganz neue Möglichkeiten. Wer bisher beim Anbau von schwer aufziehbaren Sorten wie Melonen oder Gurken wenig Erfolg hatte, sollte sein Glück noch einmal mit veredelten Sorten versuchen. Die Mini-Wassermelone 'Mini Love' verspricht leckere, süße Früchte von bis zu 3,5kg. Auch mit den Schlangengurken 'Sudica' und 'Dominica' werden Sie neue Maßstäbe beim Gurkenanabau setzen.

Beim Gemüseanbau nichts dem Zufall überlassen

Die große Beliebtheit des veredelten Gemüses bei Hobbygärtner kommt nicht von ungefähr. Kräftiges Wachstum, weniger Krankheiten und sichere, reichhaltige Ernten – mit veredelten Pflanzen überlässt man beim Gemüseanbau nichts dem Zufall. Und damit es sicher gelingt, noch ein wichtiger Tipp: unten am Stängel finden Sie eine verdickte Stelle. An dieser sogenannten Veredelungsstelle sind die beiden ursprünglichen Pflanzen zusammengewachsen. Achten Sie beim Einpflanzen darauf, dass diese über der Erdoberfläche bleibt. Nur so ist die starke Resistenz Krankheiten und Schädlinge gesichert.

Rezepte
 

Gazpacho mit Tomaten

Für 2-4 Personen

 

Zutaten

1,2 KG San Marzano Tomaten CORIANNE
1 Rote Speisezwiebel, fein gehackt
2 Zehen Französischer Gourmetknoblauch THERADOR, fein gehackt
100 ml Olivenöl
2 rote Paprika BONTEMPI, fein gewürfelt
1 kleine Peperoni-Schote Fireflame, fein gewürfelt
2 EL frischen Gourmet-Rosmarin ABRAXAS, fein gehackt
2 EL Kugelthymian ‘Fredo‘, fein gehackt
4 EL Honig Saft von
2 Zitronen 150 g Mini San Marzano Tomaten CAPRESE
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten Salz, Pfeffer, Zucker
2 EL Kraus Petersilie GRANDEUR®, fein gehackt

Zubereitung

Das aus Andalusien stammende Gericht ist ein hervorragender Opener. Die Zubereitung des kühlen Klassikers geht quasi wie von selbst.

Die Zwiebelwürfel, den Knoblauch, die Paprikawürfel und die Peperoni-Schote in einigen Esslöffeln Olivenöl in einer Pfanne andünsten, bis das Gemüse ein wenig Farbe bekommt.

Die großen San Marzano Tomaten blanchieren, häuten und durch ein Sieb passieren. Das Gemüse zu dem Tomatenpüree geben und mit einem Pürierstab fein zerkleinern.

Mit Salz, Pfeffer, Zucker und ein wenig Zitronensaft abschmecken.

Die Mini San Marzano Tomaten mit den Kräutern, dem restlichen Olivenöl, Frühlingszwiebeln, Honig und Zitronensaft vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Auflaufform für ca. 15 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze im Backofen schmoren lassen.

Die Gazpacho in einem tiefen Teller anrichten, die Ofentomaten in die Mitte geben und mit der Blattpetersilie bestreuen.

 

Guten Appetit!

Gratinierte Tomaten

Für 2-4 Personen

 

Zutaten

8 mittelgroße Tomaten Sportivo oder Philona
1 Bund Petersilie Afrodite
mehrere Blättchen Basilikum Magic Blue oder Magic Whith
2 Knoblauchzehen Therador
50 g frischgeriebener Parmesan oder Pecorino
4 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer, 4 EL Olivenöl

Zubereitung

Die Tomaten waschen, abtrocknen, quer halbieren.

Die Petersilie und das Basilikum waschen, trocken tupfen und fein hacken.

Die Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken.

Eine flache, feuerfeste Form mit Öl ausstreichen.
Den Backofen auf 225°C vorheizen.

Die Kräuter mit Knoblauch, dem geriebenen Käse und den Semmelbröseln in einer Schüssel mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwa die Hälfte des Öls unterrühren.

Die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben neben­einander in die Form setzen, salzen und dick mit der Masse bestreichen.Das restliche Öl darüber träufeln. Im Ofen 20 – 25 Minuten überbacken, bis sich eine goldbraune Kruste gebildet hat.

 

Guten Appetit!

Ofenkartoffeln mit Kräutern

Für 2-4 Personen

 

Zutaten

Kleine Kartoffeln mit Schale (z.B. Laura)
Olivenöl
Knoblauch 'Therador'
Meersalz
Pfeffer
Kräuter nach Belieben (Rosmarin Abraxas', Thymian 'Fredo', Oregano 'Margeritha' usw.)

Zubereitung

Hier ist Kreativität gefragt: Welche leckeren Kräuter wachsen im Garten? Auf welche Geschmacksrichtung habe ich heute Lust? Lassen Sie sich von den Düften der frischen Kräuter verführen!

Die Kartoffeln gut waschen, abtrocknen und mit Olivenöl, zerdrückten Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und Kräutern nach Belieben mischen. In einer Auflaufform bei 200 Grad bei Ober- und Unterhitze ca. 35 Minuten garen, dabei mehrmals durchrühren.

 

Guten Appetit!

Süßkartoffel 'Erato®'-Falafeln

Für 2-3 Personen

 

Zutaten

500 g Süßkartoffeln Erato®
1 EL Olivenöl
250 g Kichererbsen
90 g Kirchererbsenmehl
1 ½ TL Salz
1 TL Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
je 1 Handvoll Petersilie 'Grandeur®' und Koriander 'Caribe'
Sesamsaat

Für den Avocado-Hummus:
½ Avocado
½ Dose Kirchererbsen (ca. 120 g)
1 TL Tahini (Sesampaste)
½ Knoblauchzehe
½ TL gemahlenem Koriander ‘Caribe‘
1 Prise Chiliflakes
½ Saft Limette
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Falafeln aus dem Ofen sind ein echter Knaller. Das ganze hat ziemlich viele Vorteile – hier kommen die drei wichtigsten:

1. Frittieren ist eine durchaus komplizierte Sache: Man kann sich verbrennen, die Wohnung riecht nach siedendem Öl, die Falafeln fallen entweder auseinander weil das Öl zu kalt ist oder entwickeln sich innerhalb von Sekunden zu kleinen dunkelbraunen Tischtennisbällen. Außerdem hat man hinterher knapp zwei Liter benutztes Öl rumstehen, von dem man nicht so genau weiß, wann und für was man es noch brauchen soll. Ach, und erst die Entsorgung.

2. Die kleinen Dinger backen ganz einfach im Ofen vor sich hin und brauchen ansonsten keine Zuwendung. In der Zwischenzeit kann man entweder tolle Dips herstellen oder einfach die Füße hochlegen.

3. Im Ofen gebackene Falafeln sind fettarm und strotzen vor Aroma. Da sie etwas trockener als die frittierte Variante sind, muss man unbedingt möglichst viel gesunden, gut aussehenden Dip und leckere Soßen dazu essen. Das ist Wellness für den Körper und für die Augen.

Für eine tolle Farbe, eine flauschige Konsistenz und ein leicht süßes Aroma bekommen die Kichererbsen hier eine spannende Verstärkung: gebackene Süßkartoffeln. Die sorgen außerdem für eine gute Bindung der kleinen Bällchen.

Der Hummus wird durch Avocado frischer und eleganter und mit Limettensaft, Koriander und einer Prise Chili abgeschmeckt. Dazu passen süß-säuerliche Granatapfelkerne ganz wunderbar. Wer keinen Granatapfel auftreiben kann, nimmt z.B. gebratene Birnenwürfelchen als Topping.

Das Rezept für 2–3 Personen

Den Ofen auf 170°C vorheizen. 500 g Süßkartoffeln Erato® (geschält) in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit 1 EL Olivenöl gut vermischen, bis jedes Stück Süßkartoffel mit einer dünnen Schicht Öl überzogen ist.
Ein Blech mit Backpapier auslegen, die Süßkartoffeln darauf ausbreiten und im Ofen bei 170°C ca. 30 Minuten backen. Die Süßkartoffeln herausnehmen und etwas auskühlen lassen, den Ofen aber anlassen.
Gebackene Süßkartoffeln mit 250 g Kichererbsen (aus der Dose), 90 g Kichererbsenmehl, 1 1/2 TL Salz, 1 TL Kurkuma, 1 TL gemahlenem Kreuzkümmel sowie je 1 Handvoll Petersilie und Koriander in der Küchenmaschine zu einer glatten Masse verarbeiten.

Mit angefeuchteten Händen (oder mit Einweghandschuhen) aus dem Teig Kugeln formen und diese etwas flach drücken. Auf zwei kleine Teller etwas Olivenöl und Sesamsaat geben. Jede Falafel zuerst sparsam in das Öl dippen und dieses rundum verteilen. Dann die Ober- und Unterseite in den Sesam dippen.

Das Blech mit einer neuen Schicht Backpapier auslegen, die Falafel darauflegen und ca. 30 Minuten backen.
Für den Avocado-Hummus 1/2 Avocado mit 1/2 Dose Kichererbsen (ca. 120 g), 1 TL Tahini (Sesampaste), Salz, Pfeffer, 1/2 Knoblauchzehe, 1/2 TL gemahlenem Koriander, 1 Prise Chiliflakes und dem Saft 1/2 Limette pürieren. Evtl. noch mit Salz und Pfeffer sowie etwas Limettensaft abschmecken.

Zum Servieren etwas von dem Avocado-Hummus auf Tellern verteilen, mit wenig Olivenöl beträufeln und mit Granatapfelkernen bestreuen. 2–3 Falafeln daneben setzen und alles evtl. noch mit gehackter Petersilie, Koriander und/oder Minze bestreuen.

 

Guten Appetit!

Rezept und Text mit freundlicher Unterstützung von Gourmet Guerilla - Der Blog für Food und Lifestyle. Mehr Informationen unter www.gourmetguerilla.de.

Süßkartoffel-Pommes

Nach Bedarf

 

Zutaten

 

Süßkartoffel 'Erato Orange'
Olivenöl
Paprikagewürz
Grobes Salz

Die süße, aber herzhafte Alternative

 

Die Süßkartoffeln können mit oder ohne Schale zubereitet werden.

Die Süßkartoffeln also gründlich waschen und ggf. schälen. Nun können Sie die Süßkartoffeln in für Pommes typische Streifen schneiden oder Sie entscheiden sich für Wedges und schneiden sie in Ecken.


Den Backofen auf 220 °C vorheizen.

Die Streifen oder Ecken in eine Schüssel mit Olivenöl und Paprikagewürz geben. Dabei nicht an Gewürz sparen. Alles gut umrühren, damit jedes Stück seine Gewürz-Öl-Mischung bekommt. Die Streifen oder Ecken auf ein Backblech verteilen und darauf achten, dass sie nicht übereinander liegen.

Die Pommes oder Wedges etwa 20 Minuten lang backen. Je nachdem wie dick oder dünn die Stücke sind, kann die Backzeit auch variieren. Zwischendurch sollten Sie die Streifen oder Ecken wenden, damit sie von allen Seiten knusprig werden. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig, wie knusprig die Pommes sind. Zum Schluss kommt das grobe Salz über die Pommes. Tipp: Sie können auch andere Gewürze wie Rosmarin ausprobieren. Dazu einfach das Wunschgewürz mit dem Öl mischen.

Süßkartoffel ‚Erato®‘-Patatto

Nach Bedarf

 

Zutaten

 

600 g Süßkartoffel 'Erato®', fein gewürfelt

200 g Lachs, fein gewürfelt
200 g Spinat, in Streifen geschnitten
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1100 ml Gemüsebrühe (oder Hühnerbrühe)
Olivenöl
100 ml Weißwein
150 g Parmesan, fein gerieben
Salz Pfeffer
100 g Butter
100 g Rucola 'Grazia'

Statt Risotto mal Patotto!

 

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Brühe aufkochen und bei niedriger Hitze warm halten. Öl und Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch 2 Minuten dünsten. Süßkartoffelwürfel zugeben und unter Rühren 1 Minute mitdünsten.

Mit Weißwein ablöschen und 1 Minute andünsten.

Den Spinat hinzufügen, 1/3 der Brühe zugießen und bei mittlerer Hitze unter Rühren einkochen, bis die Kartoffelwürfel die Flüssigkeit aufgenommen haben. Diesen Vorgang mit der restlichen Brühe zweimal wiederholen, so dass das Kartoffel- Risotto insgesamt ca. 10 Minuten kocht und die Kartoffelwürfel noch Ihre Form behalten.

Die Lachswürfel hinzufügen und einige Minuten unter schwacher Hitze ziehen lassen.
Den Parmesan untermischen und das Risotto mit Salz und Pfeffer würzen. Die Butter unterrühren. Mit dem restlichen Parmesan und dem Rucola bestreut servieren.

Antipasti und Pesto aus getrockneten Tomaten

Nach Bedarf

 

Zutaten für das Pesto:

 

Zwei Hände voll getrockneter Tomaten
Eine Hand voll Basilikumblätter 'Tauris®'
50g Pinienkerne, Cashews oder Mandeln
50g Parmesan
eine Knoblauchzehe 'Theardor'
100ml Olivenöl
je eine Prise Salz und Pfeffer

Tomaten selber trocknen

 

Um an selbstgetrocknete Tomaten zu kommen, gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten: Echte Profis holen ihren Dörrautomaten aus dem Schrank, hochinteressierte und- motivierte Gelegenheitstrockner funktionieren ihren Backofen um. Die dritte Möglichkeit: Tomaten – wie im Süden – einfach direkt in der Sonne trocknen lassen. Da die Profis vermutlich schon Bescheid wissen, lassen wir das Dörrgerät im Schrank und konzentrieren uns auf Ofen und Sonne. Und so geht’s:


Im Ofen getrocknete Tomaten in sechs Schritten

  1. Eine fleischige und ertragreiche Tomatenpflanze wie unsere neue ‚Buffalosteak veredelt’ abernten und die Früchte gründlich waschen.
  2. Die Tomaten in 1 cm dicke Scheiben schneiden, in eine Salatschüssel geben und ordentlich salzen
  3. Nach 30 Minuten das Wasser abgießen und die Tomatenscheiben mit einem Tuch trocken tupfen
  4. Früchte auf ein Backblech legen und mit Olivenöl beträufeln
  5. Ab in den Ofen! Zunächst für eine Stunde bei 150°C, dann herunterschalten auf 80°-90°C
  6. Die weitere Dauer variiert stark je nach Sorte und dicke der Scheiben, insgesamt solltest Du um die 5 Stunden einplanen. Behalte sie auf jeden Fall im Auge, damit sie nicht verbrennen. Du kannst den Ofen am Ende einfach ausschalten und den Tomaten noch eine Nacht im warmen Ofen gönnen. Die Tomaten sind fertig getrocknet, wenn sie eine ledrige Konsistenz haben und nicht mehr feucht sind – aber auch nicht knusprig

 

Anipasti

Einfacher geht’s nicht: die getrockneten Tomaten in ein steriles Marmeladenglas (mit kochendem Wasser ausspülen) geben, gehackten Rosmarin 'Blue Winter', Thymian 'Mystic Lemon' und Knoblauch dazu und mit gutem Olivenöl auffüllen, bis alles bedeckt ist. Nach ein paar Tagen hat das Öl den Kräutergeschmack aufgenommen, dann schmeckt’s am besten.

Der perfekte Bacon-Cheeseburger

Je nach Wunsch

 

Zutaten

1 rundes Sesambrötchen, frisch vom Bäcker


2 Scheiben geräucherten Speck


200 g frisch durchgedrehtes Rinderhack vom Metzger des Vertrauens


1 große Scheibe Räucherkäse


scharfen Senf


Rhabarber-Ketchup


gute Mayo (selbst machen lohnt hier aber nicht wirklich)


Weißweinessig


1 Blatt Weißkohl


1 kleine rote Zwiebel ‚Red Ray‘


1 Steak-Tomate 'Buffalo Steak' oder jede andere Sorte 


1 Gurke 'Dominica'


Salz + Pfeffer

Zubereitung

Um später beim Burger-Bau nicht in’s Rotieren zu kommen, sollten wir zunächst ein paar Vorarbeiten erledigen (auch super, wenn man Gäste hat, der Rest geht dann ratz-fatz):

Tomate waschen und aus der Mitte heraus zwei für das Brötchen passende Scheiben schneiden


Gurke in nicht zu dünne Scheiben schneiden


Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden, mit etwas Salz andrücken und mit Essig marinieren


1 TL Ketchup mit 1/2 TL Mayo, etwas Salz und Pfeffer sowie ein wenig von dem Zwiebelessig zu einer Sauce mischen


Den Kohl waschen, in feine Streifen schneiden, mit ein wenig Salz andrücken und etwas ziehen lassen. Dann mit etwas Mayo zu einem klassischen Coleslaw weiterverarbeiten und mit Pfeffer abschmecken


Den Speck in einer Pfanne knusprig auslassen und auf Küchenpapier zwischenlagern


Das Fleisch zu einem Patty formen, das einen etwas größeren Durchmesser hat als das Brötchen und von der oberen Seite schonmal mit ordentlich Senf bestreichen


Den Holzkohlegrill anheizen


Brötchen halbieren und die Innenseiten auf dem Grill schonmal leicht anrösten


Das Patty auf der Senfseite anbraten, währenddessen die Oberseite ebenfalls mit Senf bestreichen. Wenden, salzen und ebenfalls mit Senf bestreichen; nochmals wenden, die andere Seite ebenfalls salzen, den Speck und den Käse drauflegen und bis zum gewünschten Gargrad fertig grillen, während der Käse dabei anschmilzt

Gefüllte Paprika

nach Bedarf

 

Zutaten

 

Paprika 'Bontempi'

Hackfleisch

Mais

Schafskäse

Getrocknete Kräuter nach Wahl Z.B. Rosmarin, Thymian, Oregano

Salz und Pfeffer

Zubereitung

 

Gefüllte Paprika ist ein Gericht, das schnell anzufertigen ist und durch die Wahl der Füllung immer wieder anders schmeckt. Einfach die Paprikaschoten halbieren oder oben einen „Deckel“ abschneiden. Kerne entfernen und die Schoten waschen. Nun kann nach Belieben gefüllt werden.

Zum Beispiel kann Hackfleisch angebraten und mit Mais und Schafskäse in die Paprika gefüllt werden. Kräuter nach Wahl dürfen für die richtige Würze nicht fehlen - Rosmarin, Thymian oder Oregano eignen sich gut dafür.

Die Paprika in eine Auflaufform mit etwas Gemüsebrühe geben. So können sie für ca. 20 min bei 200 °C im Backofen garen. Alternativ eignet sich auch die runde Zucchini 'Satelite' gut zum Füllen.

Süßkartoffelchips – schnell und einfach

2 Personen

 

Zutaten

1-2 mittelgroße Süßkartoffeln 'Erato' Orange oder White. Oder einfach beide.


1-2 Esslöffel Olivenöl

Salz

Verschiedene Gewürze

Zubereitung
  1. Die Süßkartoffeln waschen, denn die Schale bleibt dran!
  2. Die Süßkartoffeln in möglichst dünne Scheiben schneiden. Am Besten geht das mit einem Gemüsehobel, damit werden die Scheiben gleichmäßig dick und später dementsprechend gleichmäßig knusprig
  3. Die Süßkartoffelscheiben mit Olivenöl und Salz marinieren. Entweder alles in einer Schüssel vermengen oder mit Öl einpinseln und anschließend mit Salz bestreuen.
  4. Die Scheiben auf einem Backblech nebeneinander auslegen und ab in den vorgeheizten Ofen bei 175°C für ca. 15 bis 18 Minuten. Zwischendurch einmal wenden. Dabei aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden!
  5. Während des Backens kannst Du noch eine Gewürzmischung anrühren. Zum Beispiel die Barbecue-Variante mit Paprikapulver, Kreuzkümmel und Chili. Oder aber Kräuter der Provence, mit Thymian, Rosmarin und Basilikum.
  6. Nach dem Backen die Chips auskühlen lassen, mit Gewürzen bestreuen und in eine Schüssel geben.

Tomaten-Paprika-Chutney

nach Bedarf

 

Zutaten

 

200 g gewürfelte Tomaten

100 g gewürfelte Paprika 'Bontempi'

300 g Rohrzucker; 300 g Gelierzucker

100 ml Apfelessig

Saft von einer Zitrone, nach Geschmack auch den Abrieb

1 Knoblauchzehe

1 EL Basilikum

1 TL gehackte Chili; Schärfegrad nach Geschmack

1 Prise Salz

Zubereitung

 

Zwiebelwürfel, Paprikawürfel und gehackten Knoblauch kurz in einem Topf andünsten und mit dem Apfelessig ablöschen.

Den Topf von der Flamme nehmen. Alle restlichen Zutaten hinzu geben und gut verrühren. Das Chutney langsam zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Das Chutney direkt in sterilisierte Gläser füllen und kurz auf den Kopf stellen.

Tomatenmarmelade selber machen

2 Personen

 

Zutaten

1kg Tomaten, z.B. die Pflaumen-Cherrytomate ‘Dasher‘
200g Zwiebeln 'Red Ray'
3-4 Knoblauchzehen
Einige Stängel mediterraner Kräuter, wie Rosmarin 'Abraxas', Basilikum 'Baristo Compatto' und Thymian 'Mystic Lemon'

50ml Balsamico Essig
2 Esslöffel Olivenöl
Salz und Pfeffer
ca. 450g Gelierzucker 3:1 oder ca. 650g Gelierzucker 2:1

Zubereitung
  1. Tomaten in Würfel schneiden, Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, Kräuter auch fein Hacken
  2. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen
  3. Tomatenwürfel, Essig und Gelierzucker hinzufügen und aufkochen
  4. Einige Minuten kochen lassen (am besten einen Blick auf die Hinweise auf der Gelierzucker-Packung werfen)
  5. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken, die gehackten Kräuter hinzufügen, in sterile Gläser füllen und sofort verschließen. Die Gläser zum Auskühlen auf den kopf stellen.
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