Rhabarber 'Livingstone'

Immertragender Rhabarber
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Rhabarber 'Livingstone'

Immertragender Rhabarber
Ernte von Mai bis Oktober
Ertragreich, pflegeleicht und dekorativ
Winterhart und mehrjährig
Rhabarber-Ernte die ganze Gartensaison lang mit dem immertragenden Rhabarber ‘Livingstone‘. Die leuchtend-roten, delikat-zarten und fadenlosen Stangen dieser tagneutralen Rhabarber-Sorte (Rheum rhabarbarum) kannst Du von Mai bis Oktober ernten und verwenden. Ihr angenehm mild-säuerlicher Geschmack ist ideal für Kuchen, Kompott und Limonaden. In Kombination mit Erdbeeren lässt sich aus Rhabarber ein köstlicher Marmeladen-Klassiker zaubern.

Im Frühjahr und im Herbst sind finden die Haupternten der leckeren Rhabarberstangen statt. Das erste Mal im Jahr kannst Du die immertragenden Stauden im Mai beernten. Der Rhabarber ‘Livingstone‘ ist besonders ertragreich und liefert Dir hohe Ernteerträge an vitaminreichen Stangen, die sogar roh verzehrt werden können – am besten mit etwas Zucker.

Der immertragende Rhabarber ‘Livingstone‘ kann an sonnigen und halbschattigen Standorten bis zu 80 cm hoch werden. Er wächst zudem stark in die Breite, daher sollte ein Pflanzabstand von mindestens 50cm zwischen den Pflanzen eingehalten werden. Diese Rhabarber-Sorte ist winterhart und sehr pflegeleicht.
Produktinfos
 
Beschreibung
Leuchtend-roter Rhabarber mit kräftigen, delikat-zarten und fadenlosen Qualitäts-Stangen.
Deutsche Bezeichnung
Immertragender Rhabarber
Botanischer Name
Rheum rhabarbarum
Wuchshöhe
60 - 80 cm
Lebenszyklus
mehrjährig
winterhart
Erntezeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Verwendung
Balkon & Terrasse, Garten, Hochbeet,
Farbwelt
grün
Pflanztipps
 
Standort
sonnig
Pflanzabstand
50 x 50 cm
Gießen
Normal feucht halten.
Gärtner-Tipp
Für das Beet und Pflanzgefäße und Kübel. Ideal für Kuchen, Nachspeisen oder für Marmeladen
Boden / Düngung
Beim Pflanzen Langzeitdünger in die Erde einbringen und bei Bedarf flüssig nachdüngen. Keine Staunässe.
Kulturtipps
 

Kulturtipps Kräuter
 

Standort Kräuter 

Die meisten Kräuter für Deinen Kräutergarten mögen einen sonnigen Standort. Dann entwickeln sich die Inhaltsstoffe am reichhaltigsten und belohnen es mit üppigem Wuchs und intensivem Aroma. Viele Kräuter fühlen sich auch in Töpfen und Schalen wohl.

Gießen und Düngen von Kräutern 

Kräuter brauchen allgemein wenig Dünger. Der Boden kann eher mager sein als zu fett. Verwenden Sie deshalb eine spezielle Kräutererde mit Langzeitdünger oder bessern Sie Landerde mit Anzuchtsubstrat auf. Gießen Sie mäßig, aber lassen Sie die Töpfe nie ganz austrocknen. Staunässe vermeiden.

Weitere Kulturmaßnahmen:

Da sich Kräuter im Laufe der Zeit ausbreiten, wählen Sie einen Pflanzabstand von mind. 30-40 cm. Sehr wüchsig sind z.B. Minzen. Geben Sie frostharten Kräutern einen leichten Winterschutz durch aufgelegtes Reisig oder Laub oder auf Balkon und Terrasse durch Einhüllen mit luftigem Vlies. Bevor der Winter beginnt, schneidet man alle Stiele bodennah ab. Nicht winterharte Kräuter aus dem Süden wie Basilikum oder Rosmarin wachsen im hellen, frostfreien Wintergarten weiter.

Ernten und Verwerten von Kräutern 

Die beste Zeit zum Ernten für frische Kräuter und zum Trocknen ist bei Sonne am späten Vormittag. Dann sind die Pflanzen noch straff und die Aromen haben sich voll entwickelt. Frische, würzige Blätter kann man bis zur Blüte fortlaufend ernten. Basilikum, Rosmarin und Petersilie schmecken frisch am besten. Getrocknet verlieren sie stark an Geschmack. Man kann sie auch in kleine Eiswürfel einfrieren und so das Aroma bewahren. Oregano, Thymian oder Salbei lassen sich dagegen gut trocknen. Hängen Sie die Bündel kopfüber an einer luftigen, trockenen und schattigen Stelle auf.

Kräuterspirale:

Ideal als Kräutergarten ist eine Kräuterspirale. Sie besteht aus einer spiralförmig ansteigenden Trockenmauer, die man aus Steinen oder Ziegeln selbst bauen kann. Je sonnenliebender und anspruchsloser die Pflanzen sind, desto höher werden sie auf den in Spiralform geschichteten Mauern angesiedelt. Kräuter, die im Schatten wachsen wie Kerbel oder Kresse kommen in den Norden, solche, die es feucht lieben wie Liebstock und Minze, werden zu ebener Erde gepflanzt. Sonnenliebende Kräuter wie Thymian, Basilikum, Lavendel oder Salbei pflanzt man ganz nach oben und der Sonne zugewandt, denn mögliche Trockenheit macht ihnen nichts aus. Um die Steine herum wird der Boden alljährlich gelockert und mit den einjährigen Kräutern wie Bohnenkraut, Majoran, Dill oder Petersilie besät. Auf der Spirale selbst wird das überbordende Wachstum höchstens gelegentlich durch Ernten oder behutsamen Rückschnitt gebremst. Ansonsten ist die Kräuterspirale ausgesprochen pflegeleicht.

Kulturtipps Stauden
 

Die Freude an Stauden ist oft groß, denn diese sind dankbare, pflegeleichte und mehrjährige Pflanzen. Im Winter frieren Stauden zurück und überdauern mit ihren unterirdischen Pflanzeteilen. Im Frühjahr kehrt dann das Gartenglück zurück. Wählen Sie Ihre Stauden je nach Standort und Blütezeit. Wenn Sie Stauden mit unterschiedlichen Blühzeiten in Ihrem Garten verteile, können Sie sich vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst an einer herrlichen Blütenpracht erfreuen.

Gestaltungs-Tipps

Pflanzen Sie hohe Pracht-Stauden als Solisten nach hinten. Diese dominieren als Leitstauden durch ihre Größe das Beet (z.B. Rittersporn, Sonnenhut; Phlox, hohe Ziergräser). Niedrige Stauden und Bodendecker-Stauden eigenen sich für die vorderen Bereiche und als Wegeinfassung (z.B. Heuchera, Blaukissen, Storchenschnabel, niedrige Ziergräser). Der Pflanzenabstand hängt von den gewählten Sorten ab. Gräser lockern viele Staudenbeete angenehm auf Remontierschnitt: Einige Stauden können nach der Blüte zurückgeschnitten werden und erfreuen dann durch einen zweiten Blütenflor. Zu diesen Stauden gehören z.B. Kokardenblume, Rittersporn und Lupinen

Weitere Kulturmaßnahmen:

Ab Mitte Mai ins Gewächshaus oder Frühbeet setzen oder nach den Eisheiligen Mitte Mai – Anfang Juni ins Freie pflanzen Pflanzabstand: ca. 40 x 60 cm Geben Sie den Pflanzen Halt durch Stäbe, Schnüre oder Gitter. Die Pflanzen bleiben so aufrecht und die Früchte bekommen mehr Sonne ab.

Gärtner-Tipp:

Damit Staudenbeete weniger stark verunkrauten und im Sommer nicht so schnell austrocknen, empfiehlt sich das Mulchen des Bodens, d.h. der Boden wird mit organischem Mulchmaterial bedeckt. So hält sich die Feuchtigkeit länger im Boden und schützt vor Austrocknung; Unkraut hat kaum eine Chance, wenn die Mulchschicht dick genug ist. Verwelkte Blüten entfernen Schneiden Sie Verblühtes an Stauden regelmäßig aus. Die Pflanzen sehen dann nicht nur gepflegter aus, sie verhindern so auch das Ansetzen von Samen. Dadurch gewinnen die Pflanzen mehr Kraft für das Ausbilden neuer Blütentriebe. In kurzer Zeit werden sie meist mit einer zweiten Blüte aufwarten und mit neuer Farbenpracht erfreuen. Ob kontrastreich oder farblich abgestimmt: für Ihre Ideen halten wir viele Sorten bereit

Pflanztipps: Pflanzen von Stauden
 

Pflanzenauswahl

Stauden sind Pflanzen, die mehrjährig sind, also in unseren Witterungsverhältnissen überwintern können und jedes Jahr im Frühjahr wieder neu austreiben. Dazu gehören zum Beispiel unsere „Stauden-Stars“ Sonnenhut (Echinacea), Edelweiß, Herbstanemonen, Fetthenne (Sedum), Christrosen (Helleborus) oder Purpurglöckchen (Heuchera).

Pflanz-Zeitpunkt

Idealer Pflanzzeitpunkt für Stauden ist im Frühjahr oder im Herbst. Dann finden die Wurzeln beste Bedingungen, um zu wachsen und die Pflanze mit Nährstoffen zu versorgen. Aber auch im Sommer können blühende Stauden aus Töpfen, sogenannte Container-Stauden, gepflanzt werden.

Pflanzung

Damit das Anwachsen auch mitten im Sommer gelingt, gibt es einiges zu beachten:

1. Tauche oder Giesse die Ballen vorher gründlich. Durch Massieren der Containerwände löst sich der Ballen.
2. Lockere verfilzte Ballen auf oder schneide sie mit dem Messer leicht an. Das fördert die Bildung neuer Wurzeln.
3. Das Pflanzloch sollte doppelt so groß und ähnlich tief wie der Ballen sein. Fülle nährstoffreiche Blumenerde ein. Anschließend gut andrücken oder antreten.
4. In der Lücke hat die Containerstaude nach allen Seiten Platz. Gründlich einschlämmen, damit inniger Bodenkontakt entsteht.

Pflege Stauden

Da Stauden jedes Jahr wieder kommen, sind sie recht pflegeleicht. Im zeitigen Frühjahr vor dem ersten Austrieb solltest Du sie mit organischem Dünger wie Hornspänen oder einer Gabe Kompost, oder mit mineralischem Volldünger wie Blaukorn einmal düngen. Arbeite diesen dann mit einer Harke leicht in den Boden ein. Im Spätherbst schneidest Du die Triebe von Blühstauden wie Sonnenhut, Herbstanemonen oder Fetthenne bis kurz über dem Boden ab. Purpurglöckchen behalten das ganze Jahr ihr Laub, Christrosen dagegen ziehen im Sommer ein und erscheinen zum Winter hin mit neuen Blättern und Blüten. Etwa alle 4-5 Jahre sollten Stauden geteilt und damit verjüngt werden, sonst verkahlen sie und verlieren ihre Blühfreudigkeit. Ideal dafür ist das Frühjahr.

Fragen zum Artikel (1)
 
ist diese pflanze zum anbau in aequatornaehe geeignet?
Gefragt von: Werner on 07.06.2018
Hallo lieber Werner,
das ist mal eine spannende Frage. ;-) Wir haben es noch nicht ausprobiert. Aber diese Sorte ist tagneutral, was bedeutet, dass die kürzeren Tage am Äquator keine Rolle spielen. Wir empfehlen immer einen eigenen Versuch. Leider liefern wir aber nicht in die Gegend...
Liebe Grüße vom Team!
Beantwortet von: "Volmary-Team" on 08.06.2018

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