Duft-Lavendel 'Grosso'

Duft-Lavendel
Online-Versand Ø 12cm Topf

* Pflichtfelder

  Nicht Lieferbar

ab 2,50 €

Duft-Lavendel 'Grosso'

Duft-Lavendel
Besonders robust & wüchsig
Bienenfreundliche Planze
Intensiver Geschmack
In den 70ern des 20. Jahrhunderts wurde diese robuste und wüchsige Lavendelsorte entdeckt. Benannt wurde sie nach dem Lavendelbauern Pierre Grosso.

Der Duft-Lavendel 'Grosso' zeichnet sich durch seine hübschen violetten Blüten und seine lange Blütezeit aus, die von April bis November andauern kann. Außerdem verströmen die Blüten einen angenehmen Lavendelduft. Die Blüten wirken besonders über dem leicht silbrigen Laub sehr dekorativ.

Die hübschen Lavendelblüten besitzen einen intensiven Geschmack, der sowohl mit Fleisch als auch mit verschiedenen Desserts harmoniert. Ein leckeres Rezept für einen Käsekuchen mit frischen Aprikosen und Lavendelblüten findest Du unten auf der Seite unter "Rezepte".

Die getrockneten Blüten des Lavendels kannst Du zudem für verschiedene Zwecke wie Duftkissen, ein Potpourri, Lavendel-Seifen oder Badekugeln verwenden. So bleibt Dir der Duft des Sommers noch ein wenig länger erhalten.

Ob auf dem Balkon, im Garten oder auf der Terrasse - der Duft-Lavendel 'Grosso' ist eine pflegeleichte und unkomplizierte Pflanze. Auch für bienenfreundliche Gärten ist die Pflanze ideal, da ihre Blüten bei Bienen, Hummeln und Schmetterlingen äußerst beliebt ist.
Produktinfos
 
Beschreibung
Dieser besondere Lavendel ist eine ausgesprochen robuste und wüchsige Lavendelsorte. Bekannt ist sie zudem für ihren herrlich aromatischen Duft, der einen sofort an den letzten Urlaub denken lässt. Auch Bienen und Schmetterlinge werden von dem Duft der nektarreichen Pflanzen angezogen. Der Lavendel ist ideal als Balkonpflanze und als Gartenpflanze. Denn ob im Gartenbeet, im Kübel oder im Balkonkasten - der Lavendel ist ausgesprochen unkompliziert. Die Pflanze mag einen sonnigen, warmen und hellen Platz und möchte regelmäßig gewässert werden. Am besten machst Du hier die Fingerprobe: Ist die Erde noch feucht, braucht der Lavendel kein Wasser. Erst wenn die Erde trocken ist, kannst Du die Pflanze wieder gießen. Ab und an kannst Du das Wachstum Deines Lavendels mit Flüssigdünger oder organischem Dünger unterstützen. Der Lavendel ist zudem die perfekte Nachbarpflanze im Rosenbeet. An geschützten Standorten ist die Überwinterung im Freiland möglich. Dabei sollte man darauf achten, dass die Wurzeln des Lavendels - insbesondere, wenn er als Balkonpflanze im Kübel oder im Topf kultiviert wird - nicht durchfrieren. Auch im Beet sollte man darauf achten, dass der Lavendel vor der austrocknenden Wintersonne mithilfe von Reisigzweigen oder Tannengrün geschützt wird. Um den Lavendel 'Grosso' von Volmary kompakt zu halten und zum Blühen anzuregen, solltest Du den Halbstrauch nach der Hauptblüte Ende August etwas zurückschneiden. Der eigentliche Rückschnitt erfolgt dann im Frühjahr, nachdem keine Frostgefahr mehr droht. Kaufen kannst Du den bienenfreundlichen Duft-Lavendel 'Grosso' bei Deinem Gartenprofi vor Ort: Einfach Postleitzahl eingeben und nach dem Gartenprofi in Deiner Nähe suchen! Oder Du bestellst ganz einfach über den Online-Versand!
Deutsche Bezeichnung
Duft-Lavendel
Botanischer Name
Lavandula angustifolia
Wuchshöhe
50-60 cm
Lebenszyklus
mehrjährig
Blütezeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Erntezeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Blütenfarbe
violette Töne
Verwendung
Balkon & Terrasse, Garten, Hochbeet,
Farbwelt
lila-violett
Pflanztipps
 
Standort
sonnig
Pflanzabstand
30x30 cm
Gießen
Regelmäßig gießen.
Gärtner-Tipp
An geschützten Standorten ist die Überwinterung im Freiland möglich. Regelmäßiger Rückschnitt fördert den Neuaustrieb.
Boden / Düngung
Ein humoser, gut durchlüfteter Boden ist von Vorteil. Beim Pflanzen Langzeitdünger in die Erde einbringen und bei Bedarf flüssig nachdüngen.
Kulturtipps
 

Allgemeine Pflanzregeln
 

Ideale Pflanzzeit

Frühjahrsblumen wie Primeln, Vergissmeinnicht oder Lenzanemonen (..... sind hier Strahlenanemonen gemeint oder was ist das? ) können ab den ersten warmen Tagen im zeitigen Frühjahr gepflanzt werden. Leichtere Fröste machen ihnen nichts aus. Sind in den nächsten Tagen stärkeren Fröste angesagt, solltest Du mit dem Pflanzen lieber noch etwas warten. Balkon- und Sommerblumen können im warmen Frühjahr, idealerweise ab Mitte Mai, gepflanzt werden. Denn nach den Eisheiligen sind keine Nachtfröste mehr zu erwarten und die kälteempfindlichen Pflanzen werden sicher gedeihen. Für Stauden ist die ideale Pflanzzeit im April und Mai, alternativ auch im Herbst von September bis Oktober. Stauden aus Containern können aber auch den Sommer über gepflanzt werden. Obstgehölze setzt Du idealerweise in der blattlosen Zeit von Oktober bis zum Blattaustrieb im Frühjahr. Allerdings muss der Boden dafür frostfrei sein. Gehölze aus Containern kannst Du aber auch den Sommer über einpflanzen, denn sie gedeihen danach sofort weiter.

 

Was tun mit den Pflanzen nach dem Kauf?

Nach dem Kauf solltest Du die Neuankömmlinge sofort auspacken. Dabei ist es am besten, wenn Du sie sofort pflanzt. Müssen sie noch ein paar Tage bis zum Pflanztermin ausharren, dann gieße sie regelmäßig und stelle sie an einen windgeschützten Ort in den Halbschatten, damit sie keinen Schaden erleiden. Sind die Töpfe trocken geworden, solltest Du sie etwa 5-10 Minuten in einen Eimer voll Wasser tauchen, damit sich die Ballen wieder vollsaugen können. Anschließend vor dem Pflanzen gut abtropfen lassen.

 

Tipps zum Einpflanzen

Bereite zunächst die Pflanzgrube vor. Die Erde sollte dabei feucht und leicht krümelig sein. Ist der Boden zu nass, warte lieber, bis er abgetrocknet ist. Hebe nun mit einem Spaten die Grube aus. Sie darf nicht zu klein sein, damit die Wurzeln ausreichend Platz zum Ausbreiten haben. Anschließend lockere die Erde am Grund etwa spatentief. Bessere die Gartenerde mit etwas reifem Kompost auf und mische sie gut durch. Dann bereite die Pflanze vor: entferne den Topf und lockere den Wurzelballen etwas auf. Setze die Pflanze mindestens bodeneben, gern auch leicht erhöht ein und fülle das Pflanzloch mit Erde auf. Anschließend rundum gut andrücken. Mit reichlich Wasser einschlämmen, damit die Wurzeln Erdkontakt erhalten und sich keine Hohlräume bilden. Zum Abschluss kannst Du die Pflanzstelle rundherum mit Rindenmulch, gehäckseltem Kompost oder Rasenschnitt abdecken (mulchen). Möchtest Du die Pflanzen in Gefäße setzen, gelten andere Regeln. Beachte dafür bitte unsere Tipps zum Pflanzen in Gefäße.

 

Pflanzenschutz

Auch Pflanzen sind anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Du solltest sie daher rechtzeitig schützen. Je nach Pflanzenart und Sorte sind sie unterschiedlich anfällig. Informiere Dich daher am besten bereits beim Pflanzenkauf im Fachhandel über besondere Pflegemaßnahmen. Die Mitarbeiter können Dich fachgerecht beraten und bei Problemen geeignete Pflanzenschutzmittel empfehlen. Dabei ist die Vielfalt an natur- und umweltschonenden Mitteln groß. Selbstverständlich solltest Du mit ihnen sparsam und bedacht umgehen und Insektizide nur bei Befall von Schädlingen einsetzen. Achte auf die genauen Anwendungshinweise, um eine falsche Dosierung und Anwendung zu vermeiden.

 

Düngung

Keine Frage, auch Pflanzen brauchen Nährstoffe, um zu gedeihen. Du solltest sie daher ausreichend in Form von Kompost oder Dünger versorgen. Doch jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche. Erkundige Dich daher beim Kauf, wieviel Deine Pflanzen zu welchen Zeitpunkten benötigen und welche Düngeform die richtige ist. Du kannst organisch, mineralisch oder bei Zugabe in das Gießwasser für schnelle Wirkung auch flüssig düngen. Im Gartenboden stecken bereits viele Nährstoffe für die Pflanzen. Wichtig ist daher, alle 3-4 Jahre eine Bodenprobe zu machen, damit Du den Gehalt an Stickstoff, Kali, Magnesium, Phosphor und Spurenelementen in Deinem Boden bestimmen und ihn nach Bedarf aufbessern kannst. Solche Bodenanalysen bieten spezialisierte Labors an oder es gibt Sets zur Selbstanalyse im Gartenfachhandel. Wichtig ist es, dass Du Dich vom Fachpersonal im Gartenfachhandel entsprechend beraten lässt.

Pflegetipps Beet- und Balkonpflanzen
 

Die richtige Sortenwahl macht's

Wählen Sie Ihre Beet- und Balkonpflanzen nach dem späteren Standort aus. Speziell für sonnige Standorte eignen sich zum Beispiel Geranien, Petunien, Sonnen-Impatiens, Begonien, Fächerblume, Wandelröschen oder das Husarenknöpchen. Als Strukturpflanzen passen dazu gut Kräuter oder als üppig wachsende Hängepflanzen Süßkartoffeln (Ipomoea batatas). All diese Pflanzen lieben sonnige, warme Standorte und kommen auch mal ein wenig länger ohne Wasser aus. Blütenpracht an halbschattiger oder schattiger Stelle bieten viele Begonien, Fleißige Lieschen oder Fuchsien. Achten Sie auf das Wuchsverhalten: Ist der Platz im Balkonkasten, Pflanzgefäß oder im kleineren Garten knapp, gibt es auch zahlreiche kompakt wachsende Dauerblüher, z.B. die zauberhafte Glöckchen-Petunie 'Calipetite', Schmetterlingsgeranien und Goldmarie (Bidens) 'Sir Francis'.

Regelmäßig gießen

Balkonblumen brauchen mitunter zweimal täglich Wasser. Dies hängt sehr vom Standort, der Witterung, der Substratmenge und der Pflanze ab. Machen Sie dazu einfach die "Fingerprobe". Am besten gießen Sie morgens direkt in den Wurzelbereich z.B. mit Wasser aus der Regentonne oder mit nicht zu kaltem Brunnen- oder Leitungswasser. Das blühfreudige Husarenknöpfchen (Sanvitalia) 'Solaris' ist eine prima Zeigerpflanze: schlapp diese, dann ist es Zeit zu gießen.

Beet- und Balkonpflanzen richtig düngen

Pflanzen benötigen wie wir Menschen Nährstoffe zum Wachstum. Viele Beet- und Balkonpflanzen haben einen hohen bis sehr hohen Nährstoffbedarf. Ein guter Start ist eine hochwertige Blumenerde, welche bereits mit Dünger angereichert ist. Diese bietet daneben oft auch eine gute Substratstruktur. Beim Pflanzen lohnt es sich gleich einen Langzeitdünger unterzumischen - macht das Düngen im Sommer einfacher. Erst nach 4-6 Wochen benötigen Balkonpflanzen dann Zusatzdünger. Düngen Sie nach dieser Zeit nach der Empfehlung des Düngerherstellers flüssig nach. So gibt es im Handel spezielle Balkonblumen-Flüssigdünger. Auch auf eisenbedürftige Pflanzen achten wie z.B.: Petunien, Zauberglöckchen, Bacopa, Fächerblumen, Margeriten, Australisches Gänseblümchen.

Verwelkte Blüten entfernen

Verwelkte Blüten sollten Sie entfernen, damit die Pflanze all ihre Kraft in die Bildung neuer Blüten steckt. Bei kleinblättrige und kleinblütige Pflanzen wie Margeriten, Stauden-Nelken, Nemesien, Verbenen und Männertreu können Sie auch effizient und zeitsparend mit einer Heckenschere leicht einkürzen und bald darauf einen zweiten Blütenflor genießen.

Kulturtipps Kräuter
 

Standort Kräuter 

Die meisten Kräuter für Deinen Kräutergarten mögen einen sonnigen Standort. Dann entwickeln sich die Inhaltsstoffe am reichhaltigsten und belohnen es mit üppigem Wuchs und intensivem Aroma. Viele Kräuter fühlen sich auch in Töpfen und Schalen wohl.

Gießen und Düngen von Kräutern 

Kräuter brauchen allgemein wenig Dünger. Der Boden kann eher mager sein als zu fett. Verwenden Sie deshalb eine spezielle Kräutererde mit Langzeitdünger oder bessern Sie Landerde mit Anzuchtsubstrat auf. Gießen Sie mäßig, aber lassen Sie die Töpfe nie ganz austrocknen. Staunässe vermeiden.

Weitere Kulturmaßnahmen:

Da sich Kräuter im Laufe der Zeit ausbreiten, wählen Sie einen Pflanzabstand von mind. 30-40 cm. Sehr wüchsig sind z.B. Minzen. Geben Sie frostharten Kräutern einen leichten Winterschutz durch aufgelegtes Reisig oder Laub oder auf Balkon und Terrasse durch Einhüllen mit luftigem Vlies. Bevor der Winter beginnt, schneidet man alle Stiele bodennah ab. Nicht winterharte Kräuter aus dem Süden wie Basilikum oder Rosmarin wachsen im hellen, frostfreien Wintergarten weiter.

Ernten und Verwerten von Kräutern 

Die beste Zeit zum Ernten für frische Kräuter und zum Trocknen ist bei Sonne am späten Vormittag. Dann sind die Pflanzen noch straff und die Aromen haben sich voll entwickelt. Frische, würzige Blätter kann man bis zur Blüte fortlaufend ernten. Basilikum, Rosmarin und Petersilie schmecken frisch am besten. Getrocknet verlieren sie stark an Geschmack. Man kann sie auch in kleine Eiswürfel einfrieren und so das Aroma bewahren. Oregano, Thymian oder Salbei lassen sich dagegen gut trocknen. Hängen Sie die Bündel kopfüber an einer luftigen, trockenen und schattigen Stelle auf.

Kräuterspirale:

Ideal als Kräutergarten ist eine Kräuterspirale. Sie besteht aus einer spiralförmig ansteigenden Trockenmauer, die man aus Steinen oder Ziegeln selbst bauen kann. Je sonnenliebender und anspruchsloser die Pflanzen sind, desto höher werden sie auf den in Spiralform geschichteten Mauern angesiedelt. Kräuter, die im Schatten wachsen wie Kerbel oder Kresse kommen in den Norden, solche, die es feucht lieben wie Liebstock und Minze, werden zu ebener Erde gepflanzt. Sonnenliebende Kräuter wie Thymian, Basilikum, Lavendel oder Salbei pflanzt man ganz nach oben und der Sonne zugewandt, denn mögliche Trockenheit macht ihnen nichts aus. Um die Steine herum wird der Boden alljährlich gelockert und mit den einjährigen Kräutern wie Bohnenkraut, Majoran, Dill oder Petersilie besät. Auf der Spirale selbst wird das überbordende Wachstum höchstens gelegentlich durch Ernten oder behutsamen Rückschnitt gebremst. Ansonsten ist die Kräuterspirale ausgesprochen pflegeleicht.

Pflanztipps: Pflanzen in Gefäßen
 

Gefäße

Bei der Auswahl kannst Du Deinen Geschmack walten lassen. Allerdings sollten die Gefäße pflanzenfreundlich, haltbar und leicht sein, außerdem widerstandsfähig gegen die Witterung, die ständigen Wassergaben und Düngesalze. Wähle die Töpfe groß genug, so dass der ganze Erdballen der Pflanze reinpasst, möglichst noch mit etwas Spielraum drum herum, damit sich die Wurzeln der Pflanzen in der frischen Erde weiter ausbreiten können. Die Kästen und Gefäße solltest Du vor dem Bepflanzen auf ungehinderten Wasserablauf kontrollieren: sind Löcher vorhanden und wenn ja, sind sie frei? Bei neuen Gefäßen müssen sie manchmal erst durchgestoßen werden.

Erde

Wichtigste Voraussetzung für einen guten Start ist frische, strukturfeste, nährstoffreiche Erde. Beim Bepflanzen von Kästen und Gefäßen solltest Du daher jedes Jahr neues Substrat einfüllen und das alte auf dem Komposthaufen oder in der Biotonne entsorgen. Normale Blumenerde mit wurzelschonendem Langzeitdünger ist für die meisten Pflanzen ideal. Allerdings gibt es immer mehr Spezialerden: Azaleenerde, Rhododendronerde, Erde für die Dauerbepflanzung etc. Am besten erkundigst Du Dich im Fachhandel, welche Erde für Deine Pflanzenauswahl die Beste ist. Empfehlenswert sind Erden mit Zusatz von Tonbestandteilen. Viele Pflanzen mögen das - außerdem verbessert es die Struktur.

Bepflanzung

Der freie Ablauf im Gefäß ist ganz wichtig, sonst verfaulen die Pflanzen schon nach dem ersten Dauerregen. Damit der Abfluss nicht durch Erde verstopft, solltest Du die Abflusslöcher vor dem Bepflanzen durch Tonscherben oder eine Kiesschicht abdecken. Fülle dann das Gefäß zunächst zu 3/4 mit Erde. Achte auch auf genügend Düngervorrat. Diesen kannst Du bei Bedarf jetzt noch einmischen (zum Beispiel kugelförmigen Langzeitdünger). Die Pflanzen aus den Töpfen nehmen und verfilzte Wurzelballen leicht aufreißen, das regt das Wachstum an. Die Ballen dann locker in die Erde einsetzen, andrücken und fehlende Erde so weit ergänzen, bis Du nach dem Andrücken der Erde noch einen Gießrand von 2-3 cm Höhe bis zum Gefäßrand hast. Das Gefäß dann an seinen Platz stellen oder aufhängen und zum Schluss kräftig und durchdringend angießen. Achtung: Gefäße trocknen schnell aus! Du solltest also regelmäßig gießen und mit Flüssig- oder Langzeitdünger für stetigen Nährstoffnachschub sorgen.

Pflanzenwahl

Grundsätzlich kann jede Pflanze in einen Topf oder Kübel gepflanzt werden. Möchtest Du eine Kombination von mehreren (zum Beispiel üppig blühende Sommerblumen) pflanzen, solltest Du zunächst die Leitpflanzen wie z.B. Geranien einsetzen, danach das Beiwerk wie Australisches Gänseblümchen (Brachyscome) 'Balou' oder hängende Süßkartoffeln (Ipomoea) 'Sweet Georgia' - so füllt sich das Gefäß. Gefälliger wirkt eine Pflanzung, wenn sie nicht im exakten Muster vorgenommen wird, sondern auf Lücke versetzt, um den Platz besser auszunutzen.

Pflanztipps: Pflanzen von Kräutern
 

Standort

Kräuter sind sehr robust und wachsen fast überall. Wichtig ist ein sonniger Standort, damit sie ihr Aroma voll entfalten. Außerdem ist ein Standort zu empfehlen, der nahe an der Küche liegt, damit Du bei Bedarf nicht so weit laufen musst.
Du kannst Kräuter in Töpfe oder Kästen auf der Fensterbank oder dem Balkon pflanzen, in ein Kräuterbeet im Garten, in einen Kräuterturm auf der Terrasse, dem Balkon oder in Hochbeete. Beliebt sind auch aus Steinen gebaute Kräuterrondelle - allerdings brauchst Du dafür etwas Platz. Als Gefäße eignen sich schöne Schalen, außerdem Balkonkästen aus Keramik oder Terrakotta. Kunststoff ist kein natürlicher Werkstoff, dafür aber leicht und frostbeständig. Besonders gut zu Kräutern passen Körbe und Gefäße aus Weiden. Wichtig: Abflusslöcher zur Verhinderung von Staunässe müssen sein.

Erde

Kräuter brauchen wenig Dünger. Zum Pflanzen ist daher spezielle Kräutererde ideal. Du kannst aber auch normale Erde "1-zu-1" mit Anzuchtsubstrat vermischen und so aufbessern.

Pflanzung

1. Nimm die Pflanzen vorsichtig aus dem Topf. Sind die Wurzeln schon fest darin verwachsen, kannst Du sie von außen am Boden lösen und dann die Pflanze am Strunk herausziehen.
2. Lockere zunächst verfilzte Ballen etwas auf und schneide die Wurzeln mit dem Messer leicht ein. Dann bilden sich bald neue Wurzeln und die Pflanzen wachsen besser an.
3. Setze sie nun ins neue Gefäß und fülle die Seiten mit Erde an. Drücke die Erde anschließend leicht an.
4. Nach dem Pflanzen gründlich angießen und nicht austrocknen lassen. Danach darf fleißig geerntet werden.

Rezepte
 

Rotwein-Kräutersalz

nach Bedarf

 

Zutaten

 

500 g grobes Meersalz

125 ml des Lieblingsweins

1 Stängel Duft-Lavendel 'Grosso'

einige Stängel Rosmarin 'Miss Jessop'

einige Stängel Zitronenthymian 'Limone'

auf Wunsch weitere Kräuter wie Estragon 'Pfefferkorn' oder Salbei 'Goldblatt'

Zubereitung

 

Das Salz und den Rotwein vermischen. Auf einem Backblech verteilen und bei 50° bis 60° trocknen. Das wird ca. 1-2 Stunden dauern. Zwischendurch prüfen, ob die Mischung durchgetrocknet ist. Wenn nicht, einfach weiter drinnen lassen.

Inzwischen die Kräuter sehr fein hacken. Wenn das Rotweinsalz trocken ist, in eine Schüssel füllen, durchrühren und mit den Kräutern in einem Mengenverhältnis von ca. 7:1 mischen. Das heißt: sieben Löffel Salz auf einen Löffel Kräuter.

Nach ein paar Stunden nochmals gut durchrühren, um kleine Verklumpungen aufzulösen. Anschließend in Luftdichte Gläser oder Beutelchen abfüllen.

Rotwein-Kräutersalz passt zu vielen Haupt- und Grillgerichten und vor allem zu Rindfleisch und Wild.

Aprikosen-Lavendel-Kuchen

1 Kuchen

 

Zutaten

200 g weiche Butter
300 g Zucker
1 TL Backpulver
5 Eier
1 kg Magerquark
2,5 Päckchen Vanille Puddingpulver
500 g frische Aprikosen
1 TL getrockneter Lavendel

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Springform  (Ø 26cm) mit Backpapier auskleiden.

Die Eier trennen. Das Eigelb erst einmal zur Seite stellen. Das Eiweiß mit 50 g Zucker steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.

Die Aprikosen waschen, entsteinen und halbieren und ebenfalls beseitestellen.

Die restlichen 250g Zucker mit der Butter cremig rühren, dann die Eigelbe und den Quark dazugeben.

Das Backpulver mit dem Puddingpulver mischen und mit der Quark-Zucker-Eigelbmasse verrühren.

Nun den Eischnee in 2-3 Portionen vorsichtig unter die Masse heben.

Die Hälfte des Teiges in die Backform geben und die Aprikosenhälften darauf verteilen, einen kleinen Teelöffel Lavendel darüber streuen.

Nun den restlichen Teig auf die Aprikosen geben und gleichmäßig verstreichen.

Auf unterster Schiene wird der Kuchen nun ca. 1 Stunde gebacken.

Falls der Kuchen nach einer halben Stunde schon recht dunkel aussieht, am besten mit Backpapier abdecken.

 

Wir wünschen guten Appetit und viel Freude beim Entspannen!

Fragen zum Artikel
 

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