Raritäten-Set 'Raritäten für den Gemüsegarten'

3 Saatguttüten mit außergewöhnlichen Pflanzen
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Saatgut

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Raritäten-Set 'Raritäten für den Gemüsegarten'

3 Saatguttüten mit außergewöhnlichen Pflanzen
Außergewöhnliche Sorten
Ertragreiche Pflanzen
Für Garten & Balkon
In vielen Gärtnereien und Gartencentern sucht man vergeblich nach bestimmten Pflanzen. Wir haben deshalb ein kleines Set mit 3 Raritäten zusammengestellt. Dazu gehören die mexikanische Minigurke 'Green Marble', die braune Schoko-Tomate 'Kakao' und die Mini-Wassermelone 'Mini Love'.

Das Besondere an der mexikanischen Minigurke: Die kleinen, hellgrünen Früchte, die an der rankenden mexikanischen Minigurke 'Green Marble' wachsen, erinnern zunächst an winzige Wassermelonen. Sie schmecken allerdings erfrischend säuerlich. Die mexikanische Minigurke ist ideal als Sichtschutz, da sie viele Ranken bildet.

Optisch ist die Schoko-Tomate ein echter Hingucker: An den grünen Rispen hängen tiefdunkle, glänzende, runde Früchte, die nur darauf warten, vernascht zu werden.

Wassermelonen kennt eigentlich jeder aus dem Supermarkt – doch Mini-Wassermelonen selbst angebaut im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon sind eher eine Seltenheit. Die Mini-Wassermelone 'Mini Love' begeistert mit leckeren, fruchtigen und zuckersüßen Früchten, die ein Gewicht von 3-5 Kilo auf die Waage bringen. Die 'Mini Love' braucht einen sonnigen, warmen und geschützten Standort. Zudem benötigen sie Platz im Beet, da ihre Triebe sehr lang werden können.

Tipps zur Aussaat und zur Vorkultur von Gemüsepflanzen sowie zur Pflege findest Du in unserem beiliegenden Flyer, den Du hier (Link: https://volmary.de/planthappy/wp-content/uploads/2020/01/saatgutflyer-2020-mit-allen-infos.pdf ) auch noch einmal als PDF findest, und auf unserem Blog: www.plant-happy.de
Produktinfos
Beschreibung
Du willst was ganz Besonderes für Deinen Garten? Wir haben hier ein Raritäten-Set mit drei außergewöhnlichen Pflanzen für Dich! Jetzt bei Volmary Gemüsepflanzen kaufen. Dieses Raritäten-Set enthält 3 Saatguttüten: Mexikanische Minigurke 'Green Marble' (50 Korn in einer Tüte) Schoko-Tomate 'Kakao' (6 Korn in einer Tüte) Mini-Wassermelone 'Mini Love' (6 Korn in einer Tüte)
Pflanztipps
Standort
sonnig
Pflanzabstand
Plane dem Wuchs der Pflanzen entsprechend Abstand ein, damit die Pflanzen nicht zu eng stehen. Angaben zum Wuchs & zum Pflanzabstand der jeweiligen Pflanze findest Du hier auf volmary.de oder im beiliegenden Flyer.
Gießen
Du solltest Deine Pflanzen regelmäßig gießen. Am besten machst Du vorher die Fingerprobe. Wenn die Erde bereits angetrocknet ist, solltest Du wieder gießen.
Boden / Düngung
Es handelt sich bei den Pflanzen um Pflanzen mit einem relativ hohen Nährstoffbedarf. Beim Einpflanzen solltest Du daher Langzeitdünger in die Erde einarbeiten und die Pflanzen zusätzlich bei Bedarf mit Flüssigdünger versorgen.
Kulturtipps

Kulturtipps Tomaten

Standort für Tomaten 

Tomaten brauchen Licht und Wärme. Bei voller Sonne können Tomatenpflanzen fruchtig-süße, sonnengereifte Früchte ausbilden. Ideal für die Kultur sind auch warme Temperaturen von mindestens 15° Celsius. Junge Tomaten-Pflanzen sollten daher noch bis Mitte Mai auf die Fensterbank oder ins helle Gewächshaus gestellt werden, wenn die Witterung noch kühl ist. Danach dürfen die Pflanzen nach draußen. Aber Vorsicht: Die die zarten Pflänzchen unbedingt vorsichtig an die Sonne gewöhnen, sonst droht "Sonnenbrand" (Zerstörung der Blattoberfläche durch UV-Strahlung). Als Schutz gegen Kraut- und Braunfäule sollten Tomaten im Freiland einen geschützten, möglichst überdachten, luftigen Standort erhalten. Gewächshäuser sollten gut gelüftet sein, um eine möglichst geringe Luftfeuchte und Bienenflug für die Bestäubung zu ermöglichen.

Gießen und Düngen von Tomaten-Pflanzen 

Gießen Ihre Volmary Tomatenpflanzen regelmäßig und am besten morgens. Eine gleichmäßige Wasserversorgung hilft die sog. "Blütenendfäule", eine Calcium-Mangelerscheinung an der Spitze der Früchte, zu vermeiden. Gärtner-Tipp: Setzen Sie als Gießhilfe dicht neben die Pflanzen einen Tontopf, der sich schnell mit Wasser füllt und das Wasser über das Abzugsloch langsam und ohne die Erde wegzuspülen in den Boden versickern lässt. Zur Vermeidung von Krankheiten beim Gießen darauf achten, dass die Blätter nicht nass werden und auch kein Spritzwasser auf die Blätter gelangt. Für prachtvolles Wachstum und schmackhafte Tomatenfrüchte brauchen die Pflanzen einen nährstoff- und humusreichen Gartenboden und reichlich "Futter". Bitte beachten: Eine zu starke Stickstoffdüngung ist zu vermeiden, denn diese führt zu verstärktem vegetativem Wachstum, d.h. die Pflanzen "schießen ins Kraut" und bilden nur wenig Blüten/ Früchte. Wählen Sie daher z.B. einen stickstoffreduzierten Tomatendünger.

Weitere Kulturmaßnahmen:

Wählen Sie einen Pflanzabstand von ca. 60 x 80 cm (bei Stabtomaten). Ausgeizen oder Entgeizen bedeutet in der Gärtnersprache das Entfernen der Seitentriebe aus den Blattachseln. Hierdurch erhalten Ihre Tomatenpflanzen mehr Licht und die Wuchskraft wird auf die Früchte gelenkt. Ausgeizen sollten Sie bei allen langwüchsigen Tomaten. Busch-, Topf- und Ampeltomaten werden dagegen nicht entgeizt. Stäben: Ihre Tomatenpflanzen brauchen zum optimalen Wachstum eine Stütze (Ausnahme: Busch- und Topftomaten). Im Handel gibt es hierfür Spiralstäbe, welche sich gut zum Hochleiten der Pflanzen eignen. Alternativ können Sie aber auch einfach Holzstäbe verwenden, oder die Pflanzen an Seilen oder Drahtgittern hochleiten. Kunststoff-Clipse sind hierbei hilfreich. Noch nicht ganz ausgereifte Früchte können im Haus an einem dunklen Ort nachreifen. Zum Schutz vor der Pilzkrankheit "Kraut- und Braunfäule" sollten Sie Rankhilfen nach Gebrauch reinigen. Tomaten in den Folgejahren möglichst an einem anderen Standort kultivieren (Fruchtwechsel). Möglich ist auch die Kultur in großen Pflanzgefäßen oder direkt in Substratsäcken (dies ist auch eine Alternative zum Fruchtwechsel / Bodentausch). Vor dem Pflanzen an Wasserabzugslöcher an der Unterseite der Gefäße/ Substratsäcke denken, damit keine Staunässe entsteht. Tomaten sind Selbstbefruchter, also nicht auf den Pollen anderer Tomatenpflanzen angewiesen. Die Bestäubung wird durch Wind, Insekten und Erschütterungen gefördert. Daher schüttelt der Gärtner beim Anbau im windstillen Gewächshaus vorsichtig die Blütenstände um die Bestäubung sicherzustellen. Auch wichtige Bestäuber wie Bienen und Hummeln sollten die Tomatenpflanzen besuchen dürfen. Bei der Suche nach Nektar bestäuben diese Insekten zuverlässig.

Besonderheiten bei veredelten Tomaten

Bei veredelten Sorten wird auf eine krankheitsresistente und robuste Sorte als Unterlage eine aromatische und besonders ertragreiche Sorte aufgesetzt. Beide Pflanzenteile verbinden sich miteinander und bilden zusammen die veredelte Pflanze. Dieses bietet Vorteile: die veredelte Pflanze bringt gegenüber nicht veredelten Pflanzen einen deutlichen Mehrertrag, kräftiges Wachstum, eine bessere Frucht- und Blattqualität und ist besonders widerstandsfähig gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Veredelte Tomaten haben soviel Wuchskraft, dass auch zwei oder drei Triebe hochgezogen werden können. Theoretisch können Tomaten viele Meter lang werden. Aufgrund der kurzen Kulturperiode im Freiland ist das Wachstum jedoch beschränkt. Um die gebildeten Früchte vor dem ersten Frost zum Ausreifen zu bringen, empfiehlt es sich, die Tomatenpflanze bei einer Wuchshöhe von ca. 180 cm zu stutzen, damit die erorderliche Kraft in die Ausreifung der Früchte geht. Vor allem Tomatenspaliere auf Balkonen, Terrassen und im Gewächshaus sind interessante Varianten der Anwendung. Achten Sie bei veredelten Pflanzen darauf, dass die Veredelungsstelle über der Erdoberfläche bleibt. Nur so können Sie die Unterlagen optimal vor bodenbürtigen Krankheiten schützen.

Pflegetipps Melonen

Standort von Melonen 

Melonen sind besonders wärmebedürftig, sowohl die leckeren Zuckermelonen als auch saftigsüße Wassermelonen wie die Sorte 'Mini Love'. Alle brauchen einen warmen, windgeschützten Standort mit voller Sonne. Am besten gelingt die Kultur im Gewächshaus oder Frühbeet, aber auch an windgeschützter Stelle im Freiland. In Töpfen auf dem Balkon gedeiht die Balkon-Zuckermelone 'Perseus' besonders gut. Die wüchsigen Pflanzen benötigen einen lockeren, nährstoffreichen, humosen und immer feuchten Boden.

Gießen und Düngen von Melonen im Garten 

Da Melonenfrüchte hauptsächlich aus Wasser bestehen, sollten die Pflanzen vor allem in der Wachstumszeit täglich gegossen werden. Die wüchsigen Pflanzen brauchen auch besonders viele Nährstoffe. Gönne ihnen eine wöchentliche Düngung mit organischem Flüssigdünger oder mit einer schwachen Mineraldüngerlösung (1 ccm pro Liter Wasser).

Kultur

Ausgepflanzt wird Ende Mai-Anfang Juni im Abstand von 30x80cm. Im Freiland gelingt die Kultur am besten auf schwarzer, wasserdurchlässiger Mulchfolie, da diese die Erde im Wurzelbereich erwärmt. Die Pflanzen entwickeln lange Triebe, die gut an einem Gitter hochklettern können, im Gewächshaus oder auf dem Balkon auch an Schnüren. Nachdem ca. 180 cm Höhe erreicht sind, solltest Du den Haupttrieb kappen. Es entwickeln sich herab hängende Seitentriebe mit Blättern und Blüten, die durch Hummeln oder Bienen bestäubt werden. Notfalls kannst Du die Blüten auch von Hand mit einem Pinsel bestäuben. Damit die Pflanze die Früchte genügend ernähren kann, schneide die Seitentriebe nach jedem Ansatz plus zwei ernährenden Blättern ab.

Ernten und Verwerten von Melonen

Die Erntezeit dauert von August bis September. Leider verrät uns nur die Gruppe der Charantais-Zuckermelonen wie die Sorte 'Anasta' den idealen Erntezeitpunkt. Dann verströmen ihre Früchte einen aromatischen Geruch und das Fruchtfleisch reißt am Ansatz auf. Bei Wassermelonen wie der Mini-Wassermelone 'Mini Love' erkennst Du den besten Erntezeitpunkt, indem Du mit der Hand leicht auf die Schale klopfst. Ertönt ein dumpfes Geräusch, ist die Frucht reif, bei einem hellen Ton solltest Du noch ein paar Tage warten. Je nach Art und Zeitpunkt der Ernte lassen sich die Früchte ein bis zwei Wochen bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank lagern. Am besten ist jedoch die frische Verwertung, zum Beispiel pur genossen, im Obstsalat, in Smoothies oder als Beilage für Drinks.

Pflanzenprofi-Tipp

Damit die reifenden Früchte beim Anbau an Schnüren oder an Rankgittern nicht abfallen, kannst Du sie mit einem Netz halten. Hierfür eignen sich z.B. nicht mehr benötigte Nylonstrümpfe. Die Frucht dafür einfach in den Strumpf legen und am oberen Ende am Gitter oder an der Schnur festbinden. So kann die Frucht in Ruhe ausreifen.

Mini-Wassermelonen anbauen, pflegen und ernten

Frisch, fruchtig und herrlich süß – Wassermelonen gehören zu den beliebtesten Sommerfrüchten. Zwar werden die Melonen vorrangig in tropischen und subtropischen Gegenden angebaut, viele Sorten wie die Wassermelone ‚Mini Love‘ können jedoch auch in heimischen Gärten gepflanzt werden. Wie das geht, erklärt unser Pflanzenexperte Raimund

 

Wassermelonen haben eine lange Tradition in der Geschichte der Menschheit. Die wilden Formen existierten bereits seit tausenden von Jahren und stammen ursprünglich aus Afrika. Vermutlich um 2000 vor Christus scheinen dann in asiatischen und afrikanischen Gebieten auch kultivierte Wassermelonen verzehrt worden zu sein, die sich rasch größerer Beliebtheit erfreuten. Gerade in trockenen Regionen in Afrika galt die süße Frucht als wichtige Wasserquelle. Rund 1000 Jahre später wurden Wassermelonen auch in China und Südrussland angebaut und mittlerweile gilt die Volkrepublik China als größter Prozent der süßen Frucht.

 

Interessanterweise handelt es sich bei einer Wassermelone aus botanischer Sicht nicht um Obst. Ebenso wie die Zuckermelone gehört die Wassermelone zu der Familie der Kürbisgewächse und zählt als einjährige Pflanze zum Fruchtgemüse. Doch während die Zuckermelone (Cucumis melo) der Gattung der Gurken angehört, stammt die Wassermelone (Citrullus lanatus) aus der Gattung der Citrullus. Die Zuckermelone ist damit enger mit der beliebten Salatgurke verwand als mit der Wassermelone.

 

Verschiedene Typen von Wassermelonen

Wassermelonen können in verschiedene Typen unterteilt werden. Die zwei Haupttypen sind ‚Sugar Baby‘ und ‚Crimson Sweet‘. Während sich der Wassermelonen-Typ ‚Crimson Sweet‘ optisch durch eine gestreifte Schale und eine ovale Form auszeichnet, ist die Schale des ‚Sugar Baby‘-Typs rein grün und die Form eher rundlich.

Mini-Wassermelonen – Sugar Baby ‚Fabiola‘ und Crimsen Sweet ‚Mini Love‘

 

 

Auch wenn die Wassermelone in Deutschland nicht auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken kann, findet die leckere Frucht besonders im Sommer großen Anklang. Gerade Mini-Wassermelonen sind in Deutschland immer begehrter: Sie sind kleiner und leichter als ihre großen Kameraden und lassen sich so besser transportieren, im Kühlschrank lagern und schneller verzehren – was ein wichtiger Faktor ist, da die Wassermelonen frisch am besten schmecken und eine lange Lagerzeit ihrem Aroma nicht unbedingt zuträglich ist.

 

 

Mini-Wassermelonen für den eigenen Anbau

Um in den Genuss frisch geernteter Melonen zu kommen, kann man mittlerweile auch Wassermelonen im heimischen Garten anbauen. Zwar mögen die Pflanzen warme Temperaturen, weshalb sie vor allem in wärmeren Regionen kultiviert werden, sie können jedoch auch in Deutschland angebaut werden. So lässt sich beispielsweise die Mini-Wassermelone ‚Mini-Love‘ hervorragend im eigenen Garten, auf dem Balkon und natürlich auch im Gewächshaus pflanzen.

 

 

Der Standort: warm und sonnig

„Wichtig ist, dass die Wassermelone an einem warmen, sonnigen und geschützten Ort steht“, erklärt Raimund. Die Mini-Wassermelone ‚Mini Love‘ kann sowohl im Gewächshaus, im Gartenbeet als auch in einem größeren Kübel auf dem Balkon gepflanzt werden. Auch im Hochbeet macht die Wassermelone mit ihren langen Trieben eine schöne Figur.

Rankende Melonenpflanze ‚Mini-Love‘

 

 

Freiraum für die Melone

Die Wassermelone ist eine eher kriechend und ausufernd wachsende Pflanze, die aufgrund ihres rankenden Wuchses relativ viel Platz benötigt. „Rund einen Quadratmeter kann man pro Pflanze rechnen“, schätzt unser Pflanzenexperte Raimund. Deshalb sollte die Pflanze links und rechts genügend Raum bekommen, damit sie sich mit ihren langen Trieben frei entfalten und ausbreiten kann.

 

 

Wann kann man seine Melone pflanzen?

Der optimale Zeitpunkt, um Melonen zu pflanzen, ist nach den Eisheiligen, denn Melonen sind ausgesprochen frostempfindlich. Lediglich im Gewächshaus ist der Anbau bereits im April möglich. Melonenpflanzen können ausgesät oder als Jungpflanzen gekauft werden. Der Vorteil bei Jungpflanzen ist, dass diese meist auf der Unterlage von Kürbissen veredelt wurden und somit robuster und weniger anfällig für Wurzelerkrankungen sind. Zu den veredelten Wassermelonen gehört die Mini-Wassermelone ‚Mini Love‘, die aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer kleinen, süßen Früchte äußerst beliebt ist.

 
 

Nährstoffe für die Mini-Melone

Wassermelonen wie die Mini-Wassermelone ‚Mini Love‘ bevorzugen einen lockeren und humosen Boden. Zudem ist es hilfreich, die Melonen gleich zu Beginn mit Nährstoffen zu versorgen. Vor dem Einpflanzen der Jungpflanze sollte daher organischer Langzeitdünger in die Erde eingearbeitet werden und auch während der Blüte kann man die Pflanze zusätzlich im zweiwöchentlichen Rhythmus mit organischem Dünger unterstützen.

Blüten der Mini-Wassermelone ‚Mini Love‘ – bei Bienen sehr begehrt

 

 

Wassermelonen brauchen Wasser

„Wassermelonen brauchen relativ viel Wasser, um gut zu gedeihen“, weiß unser Pflanzenexperte Raimund. Bei heißen Temperaturen im Sommer sollte man auf jeden Fall regelmäßig nachschauen, ob die Erde schon trocken ist. Denn wenn sich der Boden bereits trocken anfühlt, gießt man am besten gleich Wasser nach. Wenn er jedoch noch feucht ist, braucht die Pflanze kein Wasser. Gerade im Topf muss regelmäßig nachgeschenkt werden, da die Melonenpflanze hier kein Wasser aus dem Boden ziehen kann. „Irgendwann bekommt man aber auch ein Gefühl dafür, wie viel Wasser seine Melone braucht“, beruhigt Raimund, „man sollte lediglich beachten, dass die Melonenpflanzen immer von unten, direkt an die Wurzeln, begossen werden sollten.“ Wasser auf den Blättern kann zu Pilzerkrankungen führen. Die optimalen Zeitpunkte zum Gießen sind der frühe Vormittag und der Abend, wenn die Sonne nicht so stark scheint.

 

 

Blütezeit – männliche und weibliche Blüten

Nach einiger Weile bekommt die Wassermelonenpflanze ihre schönen gelben Blüten. Dabei hat eine Melonenpflanze immer männliche und weibliche Blüten. Die männlichen Blüten erscheinen vor den weiblichen Blüten. Da sie beide gelb sind, erkennt man den Unterschied meist nur daran, dass sich an der weiblichen Blüte ein kleiner, runder Fruchtknoten befindet, der sich im Laufe der Zeit zu einer leckeren Melone entwickelt. Die männlichen Blüten dienen dagegen der Bestäubung und fallen nach einiger Zeit einfach ab. Die weiblichen Blüten sitzen zudem an den Triebspitzen, weshalb man die Triebspitzen auf keinen Fall abschneiden sollte! Vom „Melonen entspitzen“ rät der Pflanzenexperte Raimund daher ab: „Wassermelonen müssen nicht geschnitten werden.“

Gerade wer sich eine Mini-Wassermelone wie die ‚Mini Love‘ kauft, kann sie einfach ganz unkompliziert ranken lassen. Denn die Gefahr, aus Versehen einen zukünftigen fruchtragenden Trieb abzuschneiden, an dem sich eine Frucht bilden könnte, ist relativ groß.

Verwelkte weibliche Blüte, erkennbar am Fruchtknoten – aus diesem Fruchtknoten entsteht die Melone.

 

 

Veredelung – was hat es damit auf sich?

Einzig die Triebe, die bei einer veredelten Melonenpflanze eventuell aus der Unterlage ausbrechen, sollten entfernt werden. Pflanzen zu veredeln, ist eine altbewährte Technik, die genutzt wird, um seine Pflanze widerstandsfähiger zu machen. Bei der Melonenpflanze ‚Mini Love‘ wird also eine besonders robuste Pflanze wie die Kürbispflanze genommen. Die Pflanze dient nun mit ihren Wurzeln und ihrem Stamm als Unterlage für die darauf gesetzte Melonenpflanze – und diese wiederum profitiert nun durch die Veredelung, da sie ertragreicher und robuster gegen Wurzelkrankheiten ist. Wenn ein Trieb unterhalb der Veredelungsstelle ausbricht, gehört er demnach zur Unterlage und sollte deshalb entfernt werden.

Veredelungsstelle – am Beispiel an einer veredelten Tomatenpflanze

 

 

Ungewollte Besucher

Leider muss man seine Pflanze manchmal mit kleinen Plagegeistern teilen. Blattläuse, Spinnmilben oder Thripse können der Pflanze im wahrsten Sinne des Wortes ihren Saft aussaugen. Blattläuse sieht man meist mit bloßem Auge. Die kleinen, gelben, roten oder schwarzen Tierchen hinterlassen auf den Blättern eine leicht glänzende, klebrige Spur und sitzen gerne an den Stielen oder unter den Blättern. Auf der Blattunterseite halten sich auch gerne Spinnmilben auf. Wie die Thripse hinterlassen die Spinnmilben kleine weiße Stellen auf der Pflanze. Diese weißen Flecken entstehen dadurch, dass die Insekten der Pflanze an dieser Stelle den Pflanzensaft ausgesaugt haben. Bei einem stärkeren Befall wirkt die Melonenpflanze meist auch etwas schlapp und mitgenommen. 

 

„Wichtig ist, jetzt schnell zu handeln, damit die Melone keinen langfristigen Schaden davonträgt“, rät Raimund. Zunächst sollte man die Pflanze von allen Tierchen befreien. Man kann sie außerdem mit etwas Wasser aus einer Sprühflasche besprühen, um eventuelle Gespinste von Spinnmilben zu erkennen, da diese mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. Nachdem man die Melone von allen Tierchen befreit hat, kann man zur Vorbeugung eines erneuten Befalls verschiedene Hausmittelchen anwenden wie Knoblauch-Sud, Oregano-Tee, Brennnessel-Sud oder Seifenlauge. Die Rezepte für diese natürlichen Schädlingsbekämpfungsmittel findest Du in dem Artikel über „Sieben Tipps gegen Blattläuse“.

Der Fruchtknoten (rechts im Bild) wird allmählich größer (links im Bild) und kann irgendwann als reife Frucht geerntet werden

 

 

Wassermelonen ernten – der „Klopftest“

Hat man seine Melone im April ins Gewächshaus gepflanzt, kann man bereits im Juli mit den ersten reifen Früchten rechnen. Wurde die Pflanze erst im Mai oder Anfang Juni ins Gemüsebeet gesetzt, kann es bis zum August oder September mit den ersten reifen Melonen dauern. Dann jedoch begeistert die Wassermelone mit leckeren, frischen Früchten. Doch woran erkennt man, dass seine Wassermelone reif ist? „Am Klang“, antwortet Raimund und fügt erklärend hinzu: „Der Klang der Melone kann einem verraten, ob die Wassermelone schon reif ist. Dafür klopft man einfach mit dem Fingerknöchel auf die Melonenschale. Ist der Klang voll, satt und dunkel und spürt man vielleicht auch ein leichtes Vibrieren, dann ist die Melone reif. Eher helle Töne lassen auf eine noch nicht reife Melone schließen.“ Außerdem zeigt sich an der Ablagefläche der Frucht eine gelbliche Färbung. Leicht vergilbte Blätter um die Frucht herum deuten ebenfalls an, dass die Melone geerntet werden kann – und dann steht Dir und dem Genuss nichts mehr im Weg!

 

 

Wassermelonen – ein fruchtiger Sommertraum

„Mit einem scharfen Messer an einem Sommernachmittag auf einem großen dunkelroten Teller in eine hellgrüne Wassermelone schneiden. Ist das vielleicht nicht Glück?“, wird der chinesische Schriftsteller Jin Shengtan zitiert. Und wenn man an einem warmen Sommertag auf seinem Balkon oder in seinem Garten sitzt und in eine frische Wassermelone beißt, kann manch einer vielleicht nachvollziehen, was Jin Shengtan vor mehr als 300 Jahren mit diesen Worten gemeint hat.

 

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