Heidelbeere 'Northcountry'

Kompakte Heidelbeerpflanze
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Ø 17cm Topf

* Pflichtfelder

  14 Tage

ab 11,95 €

Heidelbeere 'Northcountry'

Kompakte Heidelbeerpflanze
Perfekt für Kübel auf Balkon und Terrasse
Winterhart & mehrjährig
Waldbeeren-Aroma
Du bist auf der Suche nach einer Heidelbeersorte für Deinen Balkon oder Terrasse? Hier ist sie! Die Heidelbeere 'Northcountry' von Volmary mit überragendem Waldbeeren-Aroma. Diese Heidelbeere hat mittelgroße, königsblaue Früchte und bietet Dir eine reiche Heidelbeerernte von Ende Juni bis zum frühen Juli.

Topf-Heidelbeere: Perfekt für den Stadtbalkon

Ihr kompakter, niedriger Wuchs ermöglicht auch die Kultur in kleineren Gefäßen - Ideal für Urban Gardening oder den Stadt-Balkon. Und an einem schönen Sommernachmittag auf dem Balkon ist das die leckere, kleine Süßigkeit nur einen Handgriff entfernt!

Diese Heidelbeer-Pflanze liebt saure, luftdurchlässige, humose Böden. Zudem ist sie sehr winterhart, allerdings darf sie nicht austrocknen! Unser Pflanzenprofi-Tipp: Beim Pflanzen solltest Du Torf einarbeiten.

Die Pflanze ist bei Auslieferung mit Topf ca. 30 bis 40 cm hoch.
Produktinfos
Beschreibung
Diese Topf-Heidelbeere 'Northcountry' (Vaccinium myrtillus) von Volmary wächst kompakt, dass sie ohne Probleme im Topf oder im Kübel auf Balkon und Terrasse kultiviert werden kann! Die Topf-heidelbeere Northcountry liefert Dir dabei eine überreiche Ernte knackig-fruchtiger Heidelbeeren mit einem tollen Aroma. Diese Heidelbeer Sorte hat eine tolle Herbstfärbung. Heidelbeeren sind relativ robuste und pflegeleichte Pflanzen, allerdings haben sie relativ hohe Standortansprüche, da sie saure, luftdurchlässige, humose Böden lieben. Beim Pflanzen daher am besten Torf einarbeiten. Idealerweise kann man die Heidelbeere in einen großen Kübel mit Rhododendron- oder Azaleen-Erde setzen oder sie auf saurem Waldboden pflanzen. Jetzt die kompakt wachsende Heidelbeere von Volmary für Garten und Balkon mit mittelgroßen, königsblauen Früchten im Pflanzenversand von Volmary online kaufen und bestellen. Die Pflanze ist bei Auslieferung mit Topf ca. 30 bis 40 cm hoch.
Deutsche Bezeichnung
Kompakte Heidelbeere
Botanischer Name
Vaccinium myrtillus
Wuchshöhe
60-80 cm
Lebenszyklus
mehrjährig
winterhart
Blütezeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Erntezeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Blütenfarbe
weiße Töne
Verwendung
Balkon & Terrasse, Garten,
Farbwelt
blau
Pflanztipps
Standort
sonnig
Pflanzabstand
80 x 80cm
Gießen
Normal feucht halten. Idealerweise mit kalkfreiem Wasser gießen.
Gärtner-Tipp
Heidelbeeren sind relativ robuste und pflegeleichte Pflanzen, allerdings haben sie relativ hohe Standortansprüche, da sie saure, luftdurchlässige, humose Böden lieben. Beim Pflanzen daher am besten Torf einarbeiten. Idealerweise kann man die Heidelbeere in einen großen Kübel mit Rhododendron- oder Azaleen-Erde setzen oder sie auf saurem Waldboden pflanzen.
Boden / Düngung
Beim Pflanzen Torf und Langzeitdünger in die Erde einbringen und bei Bedarf flüssig nachdüngen. Keine Staunässe.
Kulturtipps

Pflanz- und Pflegetipps für Heidelbeeren

Um Kulturheidelbeeren im Garten anzubauen, muss man kein Profi sein. Hat man die richtigen Vorrausetzungen für seine Heidelbeere geschaffen, ist die Pflege der Pflanze sogar recht einfach und unkompliziert. Unsere Pflanzenprofis Raimund und Volker erklären, was man beim Pflanzen zu beachten hat, um in den nächsten Jahren mit vielen leckeren Früchten belohnt zu werden.

Saure und humose Waldböden

Heidelbeeren gehören wie Azaleen und Rhododendren zu den Moorbeetpflanzen und lieben daher saure, luftdurchlässige und humose Böden, die bisher noch nicht mit Mineraldünger oder Kalk gedüngt wurden. Auf sauren Waldböden gedeihen die Pflanzen daher ausgezeichnet. Allerdings findet man in den wenigsten Gärten solch einen Erdboden vor. „Am einfachsten ist es deshalb, wenn man die Heidelbeere in einen großen Kübel mit Rhododendron- oder Azaleenerde setzt“, rät unser Pflanzenprofi Raimund.

 

Will man die Pflanze in seinen Garten pflanzen, sollte man vorher überprüfen, ob der Boden sauer genug ist. Der pH-Wert sollte optimalerweise zwischen 4 und 5 liegen. Ist dies nicht der Fall sollte das Erdreich um die Pflanze herum großzügig gegen Azaleen-, Rhododendronerde ausgetauscht werden. Eine vorher ausgelegte Plane sorgt dafür, dass der Boden sauer und kalkarm bleibt. Damit überschüssiges Wasser abfließen kann, sollte die Plane mit einigen Löchern versehen sein. Auch Sand, Laub und Rindenhumus kann der Erde beigesetzt werden. Durch diese Maßnahmen schafft man in seinem eigenen Garten die Bedingungen eines sauren und humosen Moorbeetbodens, auf dem sich die Heidelbeeren wohlfühlen. Um den pH-Wert seines Bodens zu ermitteln, gibt es im Gartenfachhandel Schnelltests, die einem Auskunft über die Bodenbeschaffenheit geben können.

Heidelbeeren mögen es sonnig

„Doch auch wenn Heidelbeeren den Waldboden mögen – auf schattige Plätze, wie man sie im Wald häufig antrifft, können die Sträucher verzichten“, ergänzt Pflanzenprofi Volker. Heidelbeeren gedeihen deutlich besser, wenn sie an sonnigen Standorten mit genügend natürlicher Bodenfeuchte oder ausreichender Bewässerung stehen. Denn die Sonnenstrahlen fördern das Wachstum der Pflanze und sorgen auch für die saftig-aromatisch schmeckenden Früchte. Ideale Standorte können daher ein sonniger Platz im Beet oder auf einem Süd-Balkon sein. Prinzipiell gilt: Je mehr Sonne, desto mehr Vitamine finden sich in den Früchten. „Allerdings fühlen sich die Heidelbeeren bei drückender Hitze auch nicht wohl“, wendet Volker ein. Ein sonniger, luftiger Standort mit feuchtem Boden ist für die Sträucher optimal.

Wann ist der ideale Zeitpunkt?

Hat man ein sonniges Plätzchen gefunden und die passende Erde besorgt, stellt sich nur noch die Frage nach dem perfekten Zeitpunkt. Die optimalen Zeiträume für Heidelbeeren wie ‚Duke‘, ‚Northcountry‘ oder ‚Bluecrop‘ sind im Frühjahr und vom Spätsommer bis zum Herbst hin. Pflanzt man die Heidelbeere im Herbst, sollte sie auf jeden Fall genügend Zeit haben, um vor dem ersten Frost anwachsen zu können. Im Frühjahr sollte die Heidelbeere nicht zu früh eingepflanzt werden, damit die Spätfröste sie nicht schwächen.

Heidelbeeren einpflanzen

Heidelbeeren sind selbstbefruchtend und können daher gut alleine stehen. Idealerweise pflanzt man jedoch gleich zwei oder drei Heidelbeeren in sein „Garten-Moorbeet“, da sich dadurch der Ertrag erhöhen kann. Wenn man verschiedene Heidelbeersorten geschickt kombiniert, kann man sich außerdem den ganzen Sommer über leckere Beeren freuen. Denn während die frühe Heidelbeere ‚Duke‘ bereits im Juni mit Früchten begeistert, sorgt die Heidelbeere ‚Bluecrop‘ bis in den September für frischen Nachschub.

 

Beim Einpflanzen der Heidelbeeren sollte man einen Pflanzenabstand von circa 100 bis 150 Zentimetern einplanen. „So hat die Pflanze genügend Platz, um sich zu entfalten“, erklärt Pflanzenprofi Volker. Soll die Pflanze in einen Kübel gesetzt werden, ist man mit einem Kübelumfang von 30 Litern oder mehr auf der sicheren Seite. Kompakte Heidelbeeren wie die ‚Northcountry‘ kommen auch mit 20-Liter-Töpfen gut zurecht. Da Heidelbeeren nicht mit trockenem Wurzelballen umgepflanzt werden sollten, kann die Pflanze vorher für einige Minuten in eine Wasserschale gestellt werden. Anschließend setzt man die Pflanze in den Kübel oder in das Gartenbeet und schüttet das Loch um die Pflanze mit Rindenmulch oder Moorbeeterde wieder zu. Der Wurzelballen darf dabei ruhig ein bis zwei Zentimeter hervorschauen. Zum Schluss bewässert man den Boden großzügig mit kalkfreiem Wasser.

Heidelbeeren gießen

Heidelbeeren mögen es tendenziell feucht. Für ein gutes Wachstum und für die Ausbildung der kleinen Blaubeeren braucht die Pflanze daher genügend Wasser. Auch wenn die Pflanze im Garten steht, muss bei schönem Sommerwetter und wenig Niederschlag zur Gießkanne gegriffen werden, denn Trockenheit bekommt der Heidelbeere nicht gut. Mit ihrem flachen Wurzelwerk können sie zudem keine Feuchtigkeit aus dem Boden ziehen und sind somit auf zusätzliche Wassergaben angewiesen.
 

„Idealerweise gibt man das Wasser direkt an die Wurzeln und gießt nicht von oben über die Blätter der Pflanze“, rät Raimund. Gegossen wird, wenn die Erde bereits angetrocknet ist. Fühlt sich die Erde dagegen noch feucht an, braucht die Heidelbeere kein Wasser. Einfach mal die Fingerprobe machen – mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl für den Wasserbedarf seiner Heidelbeere! Wichtig ist dabei immer, dass das Wasser ablaufen kann, denn Staunässe mögen Heidelbeeren gar nicht.

Mit Regenwasser gießen

Da Kalk die Eisenaufnahme der Wurzeln stört, sollte man die Heidelbeerpflanzen mit möglichst kalkfreiem Wasser gießen. Gerade im Sommer benötigt die Pflanze regelmäßig Wasser. Bewässert man die Heidelbeere nun mit dem kalkhaltigen Wasser kann das dazu führen, dass sich der Kalk vermehrt im Wurzelbereich der Pflanze ablagert. „Am besten nutzt man zum Gießen einfach normales Regenwasser“, empfiehlt Pflanzenprofi Raimund, „das gefällt der Heidelbeere eigentlich immer.“

 

Dass sich zu viel Kalk im Boden befindet, lässt sich relativ schnell an einem gehemmten Wachstum und gelblich werdenden Blättern erkennen. „„Ist zu viel Kalk im Boden, kann man mit einer Torfgabe, sauer wirkendem Dünger (Ammoniumsulfat, 50 g je Pflanze breitflächig ausgebracht) oder leicht angesäuertem Gießwassser (1-2 Esslöffel Weinessig je Gießkanne) gegensteuern. In schweren Fällen hilft nur noch Umpflanzen“, sagt Volker. Generell ist das Umpflanzen allerdings nicht zu empfehlen. Je älter die Pflanze ist, desto weniger gut verträgt sie einen Umzug. Im Idealfall haben die Heidelbeeren deshalb von Anfang an einen geeigneten Standort, an dem sie sich entfalten können.

Heidelbeeren düngen

Die Halbsträucher sind relativ genügsam und müssen daher nur sparsam gedüngt werden. Unser Pflanzenprofi Volker rät dazu, die Heidelbeere einmal jährlich im Frühjahr mit Nährstoffen wie Stickstoff, Kalium und Phosphor zu versorgen. „Denn nach der kalten Jahreszeit brauchen die Heidelbeeren wieder Energie, um zu wachsen und Blätter und Früchte auszubilden“, erklärt Volker. Spezieller, kalkfreier Dünger, Hornspäne oder reifer Kompost kann um die Pflanze verteilt und vorsichtig in den Boden eingearbeitet werden. Anschließend wird einmal kräftig gegossen.

 

Wer Flüssigdünger bevorzugt, kann diesen einfach ins Gießwasser der Heidelbeeren mischen und die Pflanzen für einige Tage damit bewässern. Durch die Nährstoffzugabe hat die Heidelbeere wieder genug Kraft, sich weiterzuentwickeln. Wenn die Heidelbeeren bereits auf nährstoffreicheren Böden stehen, benötigen sie jedoch kaum weitere Mineralstoffe. Wie nährstoffreich der Boden ist, kann ganz unkompliziert durch eine Bodenprobe bei der Landwirtschaftskammer oder beim lokalen Landhandel festgestellt werden.

 

Tendenziell fühlen Heidelbeeren sich auf nährstoffärmeren Böden wohl, weshalb eine Überdüngung vermieden werden sollte. Eine relativ robuste Sorte, die sogar auf sehr unterschiedlichen Standorten regelmäßig hohe Erträge liefert, ist die Kulturheidelbeersorte ‚Bluecrop‘, weshalb sie auch zu den begehrtesten Heidelbeerpflanzen gehört. 

Heidelbeerbeet mulchen

„Heidelbeeren gedeihen besonders gut, wenn man den Boden ab und an mit organischem Material wie Laub, Humus, Sägespäne oder Stroh mulcht“, empfiehlt Raimund. Die Schicht aus Mulch hat drei Vorteile: Erstens sorgt sie dafür, dass die Feuchtigkeit nicht so schnell verdunstet, zweitens hält sie den pH-Wert des Bodens niedrig und drittens hindert sie potenzielles Unkraut am Wuchern. Beim Beseitigen von bereits wachsendem Unkraut ist es wichtig, darauf zu achten, dass Heidelbeeren Flachwurzler sind. Dementsprechend sollte beim Unkraut jäten vorsichtig und flach gehakt werden, um die Wurzeln nicht zu verletzenHeidelbeeren schneiden.

Heidelbeeren schneiden

„Heidelbeersträucher müssen in den ersten Jahren nicht unbedingt geschnitten werden“, sagt Pflanzenprofi Volker. Entfernt werden nur die Triebe, die zu sehr nach innen wachsen oder die aneinander scheuern. Nach drei bis fünf Jahren können die ersten alten, zunehmend unfruchtbaren Triebe bis auf 10 cm heruntergestutzt werden, um einen kräftigen Neuaustrieb zu begünstigen. „So erhält man einen Strauch mit 5-7 älteren Ertragstrieben und 2-3 Neutrieben und kann über viele Jahre gleichmäßig hohe Ernten erzielen“, rät unser Pflanzenprofi Volker, „der ideale Zeitpunkt für den Verjüngungsschnitt ist nach den letzten kalten Frösten im Februar, kurz vor der jährlichen Frühjahrsdüngung. Wird schon im Herbst geschnitten, muss auf jeden Fall der vollständige Laubfall abgewartet werden, damit die Pflanzen in Ruhe ihre Reservestoffe einlagern können.

 

Pflegetipps Obstgehölze in Töpfen

Standort

Obstgehölze in Töpfen auf Balkon oder Terrasse zu kultivieren, ist durch kleinwüchsige Sorten wie in unserem Sortiment 'Genussgarten® Obst' schon lange kein Problem mehr. Sie überstehen mit etwas Winterschutz gut den Winter und halten sich viele Jahre lang. An einem halbschattigen bis sonnigen Standort bringen sie viele, aromatische Früchte. Die Kübel können für Obstgehölze kaum groß genug sein (mindestens 25 Liter Inhalt und 40 cm tief), denn in beengtem Wurzelraum erschöpfen sich Gehölze sehr rasch. Alle Gefäße sollten ein dauerhaft funktionsfähiges Abzugsloch im Boden besitzen. Und so geht das Befüllen: auf den Boden schüttest Du zunächst eine ca. 5-10 cm hohe Schicht aus Kies oder Tonscherben, damit später keine Staunässe entsteht. Darüber kommt die Erde. Ideal ist grobbrockige Erde mit Tonanteilen für eine dauerhaft luftige Struktur. Du kannst sie auch selber mischen aus 1/3 lehmhaltiger Blumenerde, 1/3 Sand und 1/3 Reifekompost.

Gießen und Düngen

Obstgehölze in Töpfen brauchen viel Wasser und sollten nie austrocknen, denn schon einmaliges Austrocknen gefährdet den Erfolg und lässt die Früchte rieseln. Wichtig sind daher ein geräumiger Untersetzer oder genügend Wasservorrat im Gefäß, der Durststrecken überbrücken hilft. Achte jedoch gleichzeitig auf gute Drainage, damit die Pflanzen nicht "ertrinken". Besser und sicherer als mühsames Gießen mit Kanne oder Schlauch ist eine automatische Balkonbewässerung, die Du je nach System auch an einen Wasseranschluss anschließen kannst. Sie lässt das Wasser in den Töpfen geregelt tröpfeln - jede Pflanze nimmt sich nach Bedarf, und die Gießkanne tritt nur zum Düngen in Aktion. Sorge mit organischen Langzeitdüngern für eine andauernde Nährstoffzufuhr und lockere später alljährlich den oberen Boden bis in ca. 15 cm Tiefe, damit die Nährstoffe besser ausgenommen werden können.

Pflanzen, Kultur und Winterschutz

Obstgehölze in Töpfen kannst Du an frostfreien Tagen das ganze Jahr über pflanzen. Ideal ist allerdings der zeitige Frühling, denn dann kannst Du die Blütenfarbe besser beurteilen und die Gehölze fangen gleich an, sich frisch zu bewurzeln. Vor dem Einpflanzen schneidest Du die stärkeren Wurzeln etwas zurück. Damit regst Du sie zur Bildung von neuen Faserwurzeln an. Nun setze die Bäumchen in gleicher Höhe wie zuvor im gekauften Topf ein. Festes Andrücken und gründliches Einschlämmen bringt den Erd-Wurzelkontakt zustande, der für das Anwachsen so wichtig ist. Fast alle frostbeständigen Obstgehölze in Töpfen kannst Du vor dem Winter als Schutz vor dem Durchfrieren entweder auf leerstehenden Beeten in den Boden einsenken, in mit Laub gefüllte Kisten stellen oder mit isolierenden Jutematten, Styroporplatten oder mehreren Lagen Noppenfolie einschlagen. Denn gefährdet durch Frost sind weniger die oberirdischen Pflanzenteile, sondern eher der Wurzelballen. Ganz einfach kannst Du Kübelobst an einem dunklen, frostfreien Ort (zum Beispiel einer Garage) überwintern. Wenn keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind, wandern die Pflanzen wieder ins Freie, auf jeden Fall noch vor dem Laubaustrieb.

Pflanzenprofi-Tipp

Bienen und Hummeln übertragen den Blütenstaub. Doch häufig finden Sie nicht zu den Bäumchen, vor allem wenn diese hoch oben auf Balkonen stehen. Pflanze deshalb Primeln in leuchtenden Farben, auch Bellis, Schlüsselblumen oder Hornveilchen dazu, um damit Insekten anzulocken. Die kleine Mühe macht sich durch weit besseren Ertrag bezahlt.

Pflegetipps Obstgehölze

Standort

Für die Obstgehölze aus dem Sortiment ‚Genussgarten’ ist selbst im kleinsten Garten Platz, denn sie bleiben kompakt und werden nicht so groß. Stachel- und Johannisbeeren machen – als kleine Hecken gepflanzt – sogar im Vorgarten oder als Begrenzung eines Beetes eine gute Figur. Empfehlenswert ist ein sonniger bis halbschattiger Standort. Denn je mehr Licht und Sonne die Früchte abbekommen, desto süßer werden sie. Alle fühlen sich besonders auf nahrhaftem, lockerem Boden wohl. Eine Ausnahme bilden Heidelbeeren. Sie benötigen einen sauren Boden. Ideal dafür eignet sich Moorbeet- oder Rho-dodendronerde.

Gießen und Düngen

Obstgehölze sind in der Regel pflegeleicht. Sie benötigen regelmäßig Wasser, das sie sich aber im Normalfall aus dem Boden ziehen können. In trockenen Perioden solltest Du regelmäßig und durchdringend gießen. Nur Heidelbeeren dürfen nicht zu trocken stehen. Hier solltest Du auf einen stets feuchten Boden achten. Sorge mit organischen Langzeitdüngern wie Hornspänen oder Kompost für eine andauernde Nährstoffzufuhr und lockere alljährlich den oberen Boden bis in ca. 15 cm Tiefe, damit die Nährstoffe besser aufgenommen werde können.

Pflanzen, Kultur & Winterschutz

Aus den Töpfen heraus können die Obstgehölze vom Frühjahr bis zum Herbst gepflanzt werden. Wähle dafür ein ausreichend großes Pflanzloch, das Du mit ein paar Gaben Hornspänen oder reifem Kompost anreichern kannst. Die Wurzelballen vor dem Pflanzen auflockern und bei Bedarf etwas einkürzen. Dann die Pflanze gerade in das Pflanzloch einsetzen, so hoch, wie sie auch im Topf vorher war. Mit Erde auffüllen, rundherum fest antreten und gut mit Wasser einschlämmen. Für Brombeeren brauchst Du ein ca. zwei Meter hohes Spalier als Halt, an dem die langen Ranken fächerförmig (bei schwachwachsenden Sorten) oder in Form von Bögen (Palmet-ten) angebunden werden. Bei letzteren bindest Du je drei Triebe einzeln rechts oder von der Pflanzstelle an. Die Obstgehölze sind winterhart. Bedecke jedoch den Boden vor dem Winter mit einer 10 cm hohen Schicht Laub, Kompost, Holzhäcksel, Tannenzweigen oder Rindenmulch. Das schützt die Wurzeln vor starkem Frost.

Schnitt

Die Früchte von Brombeeren erscheinen immer an vorjährigen Ruten, die sich im Frühjahr bilden. Kürze im Juni alle Seitentriebe daran auf ca. 10 cm zurück. Nach dem Abernten, spätestens im Februar, werden alle alten Ruten bodeneben abgeschnitten. Gleich nach der Ernte kannst Du auch Johannisbeeren und Stachelbeeren schneiden. Kürze die abgetragenen um 1/3 ein und lichte sich konkurrierende Triebe an der Basis aus. 3-4 Leitäste reichen, um die alten Äste zu ersetzen. Heidelbeeren brauchen in den ersten Jahren keinen regelmäßigen Schnitt. Erst größere Büsche kannst Du während der Winterruhe auslichten und von alten Trieben befreien.

Pflanzenprofi-Tipp

Was ist besser, Schneiden im Winter oder im Sommer? Über diese Frage können Fachleute trefflich streiten, doch die Meinungen ändern sich zugunsten des Sommerschnitts. Zwar kann man in der blattlosen Zeit die Schnittmassnahmen gut kontrol-lieren und leichter durchführen. Doch Schnittwunden verheilen in der warmen Jahreszeit schneller und bieten Pilzkrankheiten weniger Angriffsfläche

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  • Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren…im Sommer kann man gar nicht genug von den süßen Früchten bekommen! Angefangen bei Konfitüren über erfrischende Salate bis hin zu den verschiedensten Desserts wie Kuchen, Eis, Waffeln oder Pudding lassen sich die zuckersüßen und saftigen Beeren unglaublich vielfältig einsetzen. Natürlich sind sie auch pur ein absoluter Genuss!
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