Trend: Urban Gardening

Stad/tt Garten.

Ich habe gerade für einen Korb Erdbeeren auf dem Markt elf Euro bezahlt. Wenn meine Großmutter früher sagte, sie ginge noch eben Erdbeeren für den Nachtisch holen, dann meinte sie: aus ihrem Garten. Wenn das die Entwicklung ist, geht sie in die falsche Richtung.

Natürlich hat nicht jeder den Platz, die Zeit und das Geld, einen Obst- und Gemüsegarten anzulegen und zu pflegen. Klar. Aber es muss doch Alternativen geben! Die Zeit der Tütensuppen und Dosennudeln haben wir schließlich auch hinter uns gebracht und kochen wieder selbst. Und ja, es scheint sie zu geben, die Alternative. Denn immer öfter stolpert man in letzter Zeit über Begriffe wie „Guerilla Gardening“ oder „Urban Gardening“. Klingt erstmal verwegen. Aber Neues macht neugierig, oder?

Vom Guerilla- zum Urban Gardening

HIgh Line, urban public park, New York City, ManhattanWie so oft bei Trends hilft bei der Suche nach den Anfängen ein Blick in die Vereinigten Staaten, genauer in die Stadt, die niemals schläft. Im New York der 70er bauten erste „Guerilla-Gärtner“ – sei es aus Protest- oder künstlerischen Gründen – sogenannte „seed bombs“. Kugeln aus Erde, Ton und Pflanzensamen, die sie auf die wenigen verbliebenen Grünflächen der Metropole warfen, um dort wieder Blumen sprießen zu lassen. Später schwappte der Trend nach Deutschland. Menschen fingen auch hier an Brachflächen zu beackern, Verkehrsinseln zu bepflanzen, öffentliche Gärten anzulegen und natürlich ganz friedlich, also ohne Saatbomben, dafür gerne mit Jungpflanzen für den sofortigen Erfolg.

Urban Gardening passt in die Zeit

Immer öfter hört man heute auch in Szene-Cafés bei Bagel und Latte macchiato Diskussionen über den Anbau von Kartoffeln und Karotten, die ideale Tomatensorte oder darüber, ob man auf dem Gemeinschaftsdach nicht eine Bienenweide anlegen könnte. Kritikern, die anführen, in der Stadt angebautes Obst und Gemüse sei wegen der vielen Emissionen stärker belastet als welches vom Land, entgegnen die Anhänger der Bewegung, sie würden nach Möglichkeit an abgelegenen Stellen anbauen, stets gute Erde vom Land holen und auf Pestizide verzichten.

Urban greeningAlso einfach mal die Augen offen halten. Denn die „Urban Gardeners“ sind überall. Bestimmt auch in Ihrer Nähe! Und wenn nicht: Ein kleines Fleckchen Erde werden Sie finden. Vielleicht können Sie ja dort schon bald Ihre ersten eigenen Erdbeeren ernten – wie einst Ihre Großmutter. Denn das scheint wieder in die Zeit zu passen.

Ideal für das Erdbeerparadies auf kleinstem Raum sind unsere immertragenden Sorten ‚Camara‘, ‚Elan‘, ‚Rosana‘ oder ‚Toscana‘. Das besondere ist, dass diese tollen Pflanzen nicht nur mit klassischen weißen Blüten daherkommen , sondern auch die Farbvielfalt von Hellrosa (‚Rosana‘) bis hin zu einem kräftigen Tiefrosa (‚Tosacana‘) präsentieren.

Egal ob im Beet ausgepflanzt oder in einer Blumenampel auf dem Balkon hängend, liefern sie frische Gourmetfrüchte vom Juni bis zum Frost.

 


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