Sauregurkenzeit

Saure Gurken jetzt pflanzen, im Sommer ernten und selbst einlegen.

Bald ist wieder „Sauregurkenzeit“. Der Begriff wurde ursprünglich verwendet für die lebensmittelarmen Zeiten im Jahr, später scherzhaft für urlaubsbedingte Politik- und Wirtschaftsflaute im Hochsommer und infolgedessen chronische Nachrichtenarmut in den Zeitungen. Und er bedeutet: Zeit für „Saure Gurken“!

Anbau und Ernte von „Sauren Gurken“

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Einlegegurke ‚Diamant‘

Um im Sommer reichlich Ernte einfahren zu können, ist jetzt nach den Eisheiligen, da nächtlicher Bodenfrost nun auszuschließen sein sollte, der richtige Zeitpunkt für den Anbau. Besonders geeignet für „Saure Gurken“ ist unsere einjährige Einlegegurke ‚Diamant‘. Die liebt ihrerseits die Sonne, suchen Sie also am besten einen Freiland-Standort, der damit reichlich gesegnet ist. Der Boden sollte im Idealfall humusreich,durchlässig und nährstoffreich sein. Sie sie dann bei anhaltender Trockenheit auch noch großzügig wässern, ist Ihnen eine reiche Ernte von Juli bis Oktober garantiert! Das Besondere: „Diamant“ liefert kernlose und bitterfreie Früchte.

Tipp: Je häufiger Sie die Früchte ernten, desto schneller wachsen sie nach!

„Sauren Gurken“ selbst einlegen

Wie Sie mit ihrer reichen Ernte weiterverfahren, dafür gibt etliche Möglichkeiten. Das gleiche gilt für das Ergebnis, das je nach Region beispielsweise als Salzgurke, Spreewaldgurke, Essiggurke, Gewürzgurke, Cornichon oder – wie bei uns in Westfalen – eben als Saure Gurke bezeichnet wird.

Im Grunde ist das Verfahren der Herstellung aber immer das gleiche: Es wird ein Essig-Gewürz-Sud hergestellt, in dem die Früchte blanchiert werden. Manche Rezepte sehen auch ein Einsalzen vor dem Einlegen vor oder kommen ohne kochen aus. Später werden die Gurken dann in jedem Fall mit Sud und Gewürzen eingemacht und sind so lange haltbar. Experimentieren Sie einfach mit den Zutaten, je nachdem was Ihnen schmeckt und was nicht. Gurken haben Sie ja dann genug!

Zutaten für „Saure Gurken“

Immer: Wasser, Essig, Salz, Zucker

Nach Geschmack: Dill, Pfefferkörner, Senfkörner, Wacholder, Piment, Lorbeer, Estragon, Zwiebeln, Knoblauch

Das Ergebnis ist in der Küche universell einsetzbar. Schmeckt zur Brotzeit oder im Kartoffel- bzw. Nudelsalat, zum Bauernfrühstück, zum Matjes, in der Roulade … seien Sie kreativ. Und immer dran denken: Sauer macht lustig!

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