10 Tipps für Gartenanfänger

Gartenarbeit im September

Wer Pflanzen hat, hat eigentlich immer was zu tun und leider warten auch jede Menge Fettnäpfchen auf einen, in die man als Gartenanfänger unbedarft hinein tapsen kann. Ob beim Gießen, bei der Wahl des Standorts oder beim Umtopfen – beim Gärtnern gibt es einiges zu beachten. Kennt man jedoch erst einmal die Grundlagen, ist das Gärtnern gar nicht mehr so schwierig, wie man zu Beginn gedacht hat!

Als Anfänger hat man es im Garten oft nicht leicht. Zunächst startet man voller Zuversicht, besorgt sich hochwertige Pflanzen, pflanzt den ganzen Balkon oder Garten voll und erfreut sich an der hübschen Blütenpracht – doch dann tauchen meist irgendwann die ersten Probleme auf: Die Kräuter bilden gelbes Laub, die Sommerblumen lassen die Köpfe hängen, die Tomaten bekommen schwarze Flecken und über die Gurken, die scheinbar mit Mehl überzogen wurden, brauchen wir gar nicht erst reden. Dabei kann es bereits beim Einpflanzen zu den ersten Fehlern kommen. Damit der Einstieg als Hobbygärtner nicht ganz so schwer ist, gibt es hier die 10 wichtigsten Tipps im Überblick. Denn Gärtnern lässt sich lernen – und Anfängerfehler macht jeder!

10 Tipps für Gartenanfänger

Wer sich eine Pflanze kauft, sollte sich spätestens nach dem Kauf (am besten wäre natürlich vor dem Kauf) Gedanken darüber machen, was für Bedürfnisse die Pflanze eigentlich hat. Mag sie es sonnig oder lieber schattig, braucht sie viel Wasser oder mag sie Trockenheit, kann sie in ganz normaler Gartenerde stehen oder braucht sie spezielle Erde – und wie sieht es mit dem Dünger aus? Es gibt viel, was man sowohl vor als auch nach dem Einpflanzen beachten muss. Die zehn wichtigsten Punkte, die man beim Gärtnern beachten sollte, findest Du in diesem Artikel – los geht es mit dem Gießen.

10 Tipps für Gartenanfänger

1. Pflanzen brauchen Wasser

Bereits vor dem Einpflanzen sollte man die frisch gekaufte Pflanze bewässern und nach dem Einpflanzen gut angießen. Denn Wasser ist für Pflanzen lebensnotwendig. Schlapp herunterhängende Blätter, welke Blüten und trockene Erde sind Zeichen dafür, dass die Pflanze dringend wieder gegossen werden muss. Dabei ist die Menge des Gießens von verschiedenen Faktoren wie dem individuellen Bedarf der Pflanze, dem Standort der Pflanze, der Erde oder der Luftfeuchtigkeit abhängig. So benötigen manche Pflanzen wie Gurken, Sonnen-Lieschen oder Petunien mehr Wasser als die Pflanzen, die gut mit Trockenheit zurechtkommen, wie mediterrane Kräuter, Begonien, Inkalilien, Geranien oder Fetthennen. Außerdem müssen Pflanzen, die an sonnigen Standorten stehen, eher gegossen werden als Schattenpflanzen. Daneben spielt das Wetter eine Rolle: Hat es gerade erst geregnet, muss der Garten nicht zusätzlich bewässert werden. Steht die Pflanze im Kübel auf einem überdachten Südbalkon, muss häufiger gegossen werden, als wenn die Pflanze gut verwurzelt im Garten wächst. Somit kann die Wassermenge zwischen den unterschiedlichen Pflanzen deutlich variieren. Eine Pauschalaussage kann man daher nicht treffen.

Unsere Tipps zum Gießen

Trotz dieser unterschiedlichen Ansprüche der Pflanzen kann man grundsätzlich festhalten, dass an heißen Tagen im Sommer an sonnigen Standorten deutlich mehr gegossen werden muss, als an schattigen Standorten an kühlen, regnerischen Tagen. Unabhängig davon gibt es beim Gießen fünf Regeln, die man beachten sollte.

1. Fingerprobe machen

Um erst einmal ein Gefühl zu bekommen, ist es am einfachsten, wenn man am Anfang vor dem Gießen die Fingerprobe macht: Ist die Erde trocken, braucht die Pflanze Wasser. Ist die Erde noch feucht, braucht sie kein Wasser. Die Erde sollte zwischen den Gießeinheiten ruhig auch mal antrocknen dürfen. Im Sommer kann man an heißen Tagen täglich ein Rundgang machen, um zu schauen, ob eine Pflanze bereits die Blüten und Blätter hängen lässt.

2. Von unten gießen

Dabei ist es wichtig, dass man die Pflanzen nicht von oben begießt, sondern direkt die Wurzeln bewässert. Gerade feuchte Blätter dienen Pilzsporen als Einladung, sich niederzulassen. Um den Pilzen keine feuchte Umgebung zu bieten, sollte die Öffnung der Gießkanne direkt auf die Erde um die Pflanze herum gerichtet werden.

3. Der optimale Zeitpunkt

Der beste Zeitpunkt zum Gießen ist morgens, wenn es noch nicht allzu warm ist. Die Pflanze hat dann genügend Zeit, das Wasser über ihre Wurzeln aufzunehmen und ist für den Tag gewappnet. An heißen Tagen kann man die Pflanze zusätzlich noch einmal am frühen Abend bewässern.

4. Staunässe vermeiden

Steht die Pflanze im Kübel, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Wasser abfließen kann. Stehendes Wasser (Staunässe) im Übertopf kann dazu führen, dass die Wurzeln verfaulen.

Pflanzen brauchen regelmäßig Wasser – dabei sollte man nicht von oben gießen

2. Die Wahl des Standorts: Sonne oder Schatten?

Die meisten Pflanzen mögen es hell und warm. Sie brauchen die Sonne, um zu wachsen und zu gedeihen. Allerdings bestehen zwischen den Pflanzen auch Unterschiede, was die Lichtverhältnisse betrifft. Während der Storchschnabel und die Herbst-Anemone nicht den ganzen Tag über von der Sonne beschienen werden möchten, genießen viele exotische Pflanzen das tägliche Sonnenbad. Man sollte daher darauf achten, wie viel Sonne die Pflanze braucht beziehungsweise wie viel Sonne sie verträgt. Eine ausführliche Liste mit Pflanzen zum jeweiligen Standort findest Du in diesem Artikel: „Sonnig oder Schatten – Tipps zum Standort„.
Daneben gibt es Pflanzen, die zwar sonnig, aber nicht so gern unter freiem Himmel im Garten wachsen. So neigen viele Tomatensorten dazu, wenn sie während des Sommers draußen im Regen stehen, an Kraut- und Braunfäule zu erkranken. Will man also Tomaten im Garten anpflanzen, sollte man sie entweder im Kübel unter das Vordach stellen oder spezielle Freilandtomaten kaufen.

Sonnenblumen mögen es, wie der Name schon verrät, sonnig

3. Platz einplanen

Vor dem Kauf der Pflanze sollte man bedenken, wie groß die Pflanze wird und wie viel Platz die Pflanze benötigt. Denn auch wenn eine Pflanze zu Beginn noch recht klein aussieht, kann sie nach zwei oder drei Monaten eine stattliche Größe oder Breite erreicht haben – und damit zu groß für einen Balkonkasten oder einen kleinen Kübel sein. Viele Gemüsepflanzen wie Kürbis, Zucchini, Tomaten oder Melone brauchen zum Beispiel relativ viel Platz, weshalb man sie lieber in einen größeren Kübel oder direkt in den Garten oder ins Gewächshaus pflanzen sollte.
Wer nur einen Balkon zur Verfügung stehen hat, sollte darauf achten, dass er kleinere oder besonders kompakte Sorten kauft. Dazu gehören die klassischen Beet- und Balkonpflanzen wie Geranien, Petunien, Begonien, Fuchsien, Elfensporn, Zauberglöckchen, Wandelröschen, Elfenspiegel oder Margeriten. Ebenso lassen sich viele Gemüsepflanzen in Kübeln auf dem Balkon anpflanzen, so lange man ein wenig Platz nach oben einplant, wie Tomaten, Paprika, Chili, Mini-Wassermelonen oder Gurken. Wer ausgesprochen wenig Platz hat, kann auf niedrig bleibende und kompakt wachsende Gemüsepflanzen wie die Mini-Snack-Paprika ‚Lubega‘ oder die kleinen Buschtomaten ‚Primabell‘, ‚Primagold‘ und ‚Romantiko‘ zurückgreifen. Solche kompakt wachsenden Pflanzen sind – ebenso wie hängend wachsende Pflanzen – auch optimal für Hochbeete geeignet. Möchte man sich eine kleine Obstplantage auf dem Balkon anlegen, sollte man niedrig bleibende Obstbäume wie die Balkon-Pfirsiche ‚Peach Me‘, die Topf-Himbeere ‚Ruby Beauty‘ oder die Topf-Heidelbeere ‚North Country‘ anbauen.

Die Hänge-Brombeere ‚Black Cascade‘: Perfekt für Töpfe und Ampeln auf dem Balkon!

4. Die passende Erde

Die meisten Pflanzen mögen humosen und durchlässigen Boden und können daher in ganz normale Gartenerde oder hochwertige Blumenerde gepflanzt werden. Die Blumenerde sollte deshalb hochwertig sein, da hier meist schon mehr Nährstoffe enthalten sind, die die Pflanze zum Wachsen benötigt.
Um den Boden zusätzlich etwas aufzulockern, bietet es sich an, etwas Sand beizumischen. Gerade feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie der Wasabi erfreuen sich an einem durchlässigen Boden. Für Gemüsepflanzen oder Obstpflanzen gibt es meist auch spezielles Substrat, das man kaufen kann. Aber auch Gartenerde oder hochwertige Pflanzen kann man sehr gut verwenden. Daneben gibt es Pflanzen, die mit der normalen Erde nicht gut zurechtkommen. Dazu gehören zum Beispiel Moorbeetpflanzen wie Azaleen, Rhododendron oder Heidelbeeren. Diese Pflanzen benötigen einen sauren Boden und sollten daher nicht in normale Blumen- oder Gartenerde gepflanzt werden.

Heidelbeeren brauchen spezielle Bedingungen, um gut zu wachsen und zu gedeihen

5. Pflanzen haben Hunger

Auch Pflanzen haben Hunger und brauchen daher Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor oder Kalium. Allerdings hat jede Pflanze einen unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen. Während einige Sommerblumen und Stauden sowie verschiedene Gemüsepflanzen wie Tomaten, Paprika oder Zucchini relativ viele Nährstoffe für die Ausbildung der Früchte und Blüten benötigen, haben andere Pflanzen wie viele Kräuter oder auch Blumen, die weniger Blattmasse bilden, einen geringeren Bedarf an Nährstoffen.
Die ersten Anzeichen für Nährstoffmangel sind meist gelbe Blätter und ein vermindertes Wachstum oder wenig Blüten. Wer also gelbe Blätter an seinem Oregano oder seinen Tomaten entdeckt, sollte überprüfen, ob sie genug Nährstoffe bekommen.

Am besten arbeitet man schon beim Einpflanzen Langzeitdünger in die Erde ein oder nutzt hochwertige, vorgedüngte Pflanzenerde. So bekommen die Pflanzen gleich zu Beginn die notwendigen Nährstoffe, die sie zum Wachsen und zur Blütenbildung benötigen.

Starkzehrende Gemüsepflanzen, zu denen Tomaten, Artischocken, Kürbisse, Melonen, Paprika oder Zucchini zählen, kann man zusätzlich alle 7-14 Tage mit etwas Flüssigdünger versorgen, den man ins Gießwasser mischt. Auch blühende Sommerblumen wie Zauberglöckchen, Geranien, Begonien, Margeriten, Petunien, Elfenspiegel oder Dahlien benötigen ab und an zusätzlichen Flüssigdünger, da die Bildung der Blüten Kraft und Energie kostet.

Mehrjährige und winterharte Pflanzen wie Rittersporn, Garten-Margeriten, Stauden-Lavendel oder Fetthennen versorgt man einmal jährlich mit einer Portion Langzeitdünger, die man in die Erde einarbeitet. Der beste Zeitpunkt für diese Hauptdüngung ist im Frühjahr. Dadurch kann man den Stauden rechtzeitig beim Wachstum unter die Arme greifen. Eine Liste zum Nährstoffbedarf der Stauden findest Du hier.

Stauden wie der Stauden-Lavendel ‚Hidcote Blue‘ sollten einmal im Jahr eine Hauptdüngung erhalten

6. Sommerblumen ausputzen

Wer sich über eine wunderschöne Blütenpracht im Sommer freuen möchte, der muss nicht nur einen schönen Standort finden, regelmäßig gießen und ab und an düngen, sondern auch verwelkte Blüten entfernen. Das Entfernen der verwelkten Blüten bezeichnet man als „Ausputzen“. Besonders Schmetterlingsflieder, klassische Geranien, Margeriten, Dahlien und Kapkörbchen freuen sich über das Ausputzen und bilden sogleich viele neue Blüten. Daneben gibt es noch etwas pflegeleichtere Sommerblumen, zu denen Petunien, Zauberglöckchen, Schneeflockenblumen, Impatiens, Schwarzäugige Susannen, Begonien oder Elfensporn zählen. Diese müssen nicht unbedingt ausgeputzt werden; allerdings schadet es keiner Pflanze, wenn man Verblühtes oder Verwelktes regelmäßig abschneidet.

Silberregen ‚Silver Fall‘ und verschiedene fliederfarbene und violette Sommerblumen wie der Schneeflockenblume, den ‚SunPatiens®‘, Elfensporn, Zauberglöckchen oder Geranien

7. Kübelpflanzen umtopfen

Neuer Topf bitte! Manchmal brauchen Kübelpflanzen einen neuen Topf. Doch wann ist die Zeit gekommen? Wurzeln, die aus dem Abzugsloch drängen, ein zu kleiner Topf oder Kalkablagerungen auf der Erde sind Indizien dafür, dass die Pflanze einen neuen Topf benötigt. Insbesondere jüngere Pflanzen müssen meist alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Ältere Pflanzen hingegen dürfen auch ruhig über einen längeren Zeitraum im selben Topf verweilen, allerdings sollte man alle vier Jahre die verbrauchte Erde gegen frische austauschen, um einen Nährstoffmangel zu verhindern. Die perfekte Zeit zum Umtopfen ist im Frühjahr. Was man beim Umtopfen beachten muss, erfährst Du in dem Artikel „Kübelpflanzen umtopfen„.

Nach dem Umtopfen muss man die Pflanze gut angießen

8. Schädlingen vorbeugen

Schädlinge lauern sowohl im Garten als auch auf dem Balkon. Meist sind aber auch sofort Nützlinge zur Stelle, die die Schädlinge beseitigen. In einem gut ausbalancierten Ökosystem braucht man daher selten einzugreifen -insbesondere, wenn man bereits gute Vorkehrungen getroffen hat, um Blattläusen, Spinnmilben oder Pilzerkrankungen wie Mehltau vorzubeugen. Die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen, die man treffen kann, sind diese drei:

  • Pflanzen nicht zu eng pflanzen, sodass die Luft zwischen den Pflanzen zirkulieren kann.
  • Pflanzen nicht von oben gießen – gerade Pilze lieben Feuchtigkeit und siedeln sich dann gerne dort an.
  • Mit Pflanzenstärkungsmitteln oder selbst gemachten Kräuterkuren aus Brennnesseln, Ackerschachtelhalmen oder Knoblauch kann man die Vitalität der Pflanze unterstützen.

Zusätzlich kann man beispielsweise mit aromatischen riechenden Pflanzen wie Lavendel, Salbei, Bohnenkraut, Minze, Knoblauch oder Zwiebel Blattläusen vorbeugen. Bei Mehltau hilft es, den Boden zu mulchen und unkontrolliert wachsende Pflanzen zu entfernen. So werden Kamille, wilde Stiefmütterchen und Kornblumen häufig vom Echten Mehltau befallen und können, wenn sie zwischen den anderen Pflanzen wachsen, zur Verbreitung der Pilzsporen beitragen.

Willkommen im Gartenblog von Volmary®!
Blattläuse bekämpfen – diese 7 Kuren helfen gegen Blattläuse

9. Kübelpflanzen überwintern

Wer Pflanzen kauft, wird schnell den Unterschied zwischen winterharten und nicht-winterharten Pflanzen kennenlernen: Spätestens wenn nach dem Winter das Wandelröschen oder die Zauberglöckchen nicht mehr wieder kommen, wird einem klar, dass diese Pflanzen nicht für deutsche Winter geschaffen wurden. Winterharte und mehrjährige Pflanzen gelten hingegen als weniger frostempfindlich, sodass man sich im Prinzip über mehrere Jahre an diesen Pflanzen erfreuen kann. So gehören Blumen wie Stauden-Lavendel, Fetthennen, Christrosen, Purpurglöckchen, Herbst-Anemonen oder Schneerosen sowie Kräuter wie Thymian, Oregano, Schnittlauch oder Salbei zu den Pflanzen, die bei guter Pflege über mehrere Jahre im Garten wachsen und gedeihen können. Auch viele Obstpflanzen wie Erdbeeren, Stachelbeeren, Pfirsiche oder Himbeeren sind winterhart und können den Winter ganz unkompliziert im Garten überdauern.

Winterhart versus Nicht-Winterhart

Allerdings sind „winterhart“ und „nicht-winterhart“ keine festen Kategorien. Bei milden Wintern können auch weniger winterharte Pflanzen den Winter überstehen. Bei ausgesprochen starken und eisigen Wintern mit langen Frostperioden und Temperaturen von Minus 15 oder 20 Grad, können auch als winterhart geltende Pflanzen eingehen. Dies liegt meist nicht allein an der Kälte, sondern auch am Wassermangel, da das Wasser im Boden bei diesen kalten Temperaturen gefroren ist und die Pflanze so kein Wasser aus der Erde aufnehmen kann. Ein weiterer Aspekt, den man ebenfalls bei winterharten Pflanzen beachten muss, ist, ob die Pflanze im Garten oder im Kübel steht: Wenn die winterharte Pflanze in einen Topf gepflanzt wurde, ist sie im Winter nicht so gut gegen die kalten Fröste geschützt wie ihre Brüder und Schwestern, die im Garten stehen. Allerdings kann man ein paar vorbeugende Maßnahmen treffen, um auch die winterharten Pflanzen im Kübel vor der Kälte zu schützen.

Auch im Frühjahr drohen zum Teil noch Fröste – daher gut auf die Wettervorhersage achten

Winterharte Kübelpflanzen überwintern

  • Kübelpflanzen nah an die Hauswand stellen.
  • Den Kübel mit Vlies, Noppenfolie oder einer alten Decke umwickeln oder ihn in eine Kiste mit Laub stellen.
  • Die Pflanze während der Überwinterung nur sparsam gießen.

Nicht-winterharte Pflanzen überwintern

Einige Pflanzen, die zwar mehrjährig, aber nicht winterhart sind, lassen sich ebenfalls mit ein paar Tricks überwintern. Dazu gehören beispielsweise Fuchsien, Wandelröschen, Dahlien oder Begonien. Wie das funktioniert, kannst Du in dem Artikel „Kübelpflanzen überwintern“ nachlesen.

Winterharte Pflanzen sind nicht empfindlich gegenüber Frost

10. Welche Pflanzen muss man schneiden?

Viele mehrjährige Pflanzen benötigen nach dem Winter einen Rückschnitt. Dazu gehören auch Stauden wie Lavendel, Rittersporn oder Purpurglöckchen. Spätestens wenn die neuen Austriebe zu wachsen beginnen, müssen die Stauden bodennah zurückgeschnitten werden. Allerdings muss man bei verholzenden Pflanzen wie beispielsweise Lavendel aufpassen, dass man nicht aus Versehen in bereits verholzte Triebe schneidet. Ein Schnitt in verholzte Triebe kann nämlich dazu führen, dass die Pflanze dort nicht mehr austreibt.

Auch Obstbäume und Beerensträucher sowie mehrjährige Kräuter können im Frühjahr ein wenig zurückgeschnitten werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist ebenfalls im Frühjahr, verrät unser Gärtnerkollege und Gartenbauingenieur Volker:

Wie man seine Obstbäume in Form schneidet, zeigt Ines in diesem Video:


Mehr von Arabelle

Laub liegen lassen oder entfernen?

Heruntergefallenes Laub wird im Herbst gerne mit Schwung von der Bildfläche geharkt....
Weiterlesen

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit dem Absenden des Kommentars willigen Sie ein, dass wir den von Ihnen angegebenen Namen und den Kommentar auf unserer Seite veröffentlichen. Unsere Datenschutzerklärung können Sie auf unserer Seite einsehen. Sie haben jederzeit die Möglichkeit diese Einwilligung für die Zukunft durch eine Mitteilung an die Volmary GmbH zu widerrufen.