10 Fragen zur Christrose

Warum bekommt meine Christrose grüne Blütenblätter? Sind Christrosen winterhart? Werden Christrosen auch Schneerosen genannt? – Christrosen gehören zu den beliebtesten Blumen der Weihnachtszeit – doch oft gibt es einige ungeklärte Fragen. Die 10 häufigsten Fragen zur Christrose haben wir deshalb gesammelt und beantwortet!

Während der Weihnachtszeit tauchen bei vielen Hobbygärtnern und Pflanzenliebhabern Fragen zur Christrose auf: Was muss ich beachten, wenn ich Christrosen in einen Kübel pflanzen möchte? Sind Christrosen giftig? Darf ich Christrosen als Zimmerpflanze verwenden? Die Antworten auf die 10 meist gestellten Fragen gibt es jetzt hier!

10 Fragen zur Christrose

1. „Christrose ist doch das Gleiche wie Schneerose, oder?“

Zwar werden Christrosen und Schneerosen gerne synonym verwendet, dennoch gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Blumen. Sowohl Christrosen als auch Schneerosen gehören zur Gattung Helleborus. Allerdings unterscheiden sie sich hinsichtlich der Blütezeit: Während die Christrose pünktlich zur Adventszeit in voller Blüte steht, ist die Hauptblütezeit der Schneerose erst im Januar gekommen. Daneben gibt es Schneerosen mit unterschiedlichen Blütenfarben; Christrosen erstrahlen hingegen in reinweißen Blüten.

Schneerose Lenzrose Yakima
Hübsche Schneerosen mit leichtem Touch in Rosa

2. „Ist meine Christrose winterhart?“

Die Antwort ist relativ einfach: Ja. Christrosen überstehen die milden deutschen Winter gut und gelten daher als winterhart.
„Dennoch sollte man seine Christrose bei starken Frösten ein wenig unterstützen“, rät Volker. Denn wenn das Wasser im Boden gefriert und zugleich eine schöne Wintersonne vom Himmel scheint, kann die Christrose in Mitleidenschaft gezogen werden: Sie verdunstet Wasser aufgrund der Sonne, kann aber kein neues Wasser aus dem Boden aufnehmen. Volkers Tipp lautet daher: „Bedecke die Christrose ein wenig mit Tannengrün oder anderem luftdurchlässigen Material. So ist sie vor der Wintersonne und austrocknenden Winden geschützt.“ Sobald die Temperaturen milder werden, sollte der Frostschutz wieder entfernt werden.

3. „Meine Christrose hat grüne Blüten – was bedeutet das?“

Ab einem gewissen Zeitpunkt erscheinen die Blüten der Christrose in einem grünen Farbton. Woran das liegt und warum man grün blühende Christrosen nicht kaufen sollte, verrät Volker in dem Video:

 4. „Kann ich Christrosen in den Garten pflanzen?“

Die Antwort ist ganz einfach: Ja. Christrosen sind winterharte Stauden, die ideal für Beete oder für die Unterpflanzung von laubabwerfenden Sträuchern sind.

5. „Christrosen im Zimmer – geht das?“

Christrosen sind im Normalfall keine typischen Zimmerpflanzen und sollten daher nicht über einen sehr langen Zeitraum im Zimmer stehen. Allerdings kann man die hübschen Winterblumen für einige Wochen im Winter durchaus als Zimmerpflanze auf einer hellen Fensterbank genießen! Was man bei der Pflege der Christrosen im Zimmer beachten muss, erfährst Du in diesem Video:

Im Frühjahr nach der Blüte können die Christrosen dann einfach in den Garten ausgepflanzt werden.

5. „Wann muss ich Christrosen im Garten pflanzen?“

Der optimale Zeitpunkt, um Christrosen in den Garten zu pflanzen, ist im Oktober und November bei milden Temperaturen. Die Christrosen haben dann genug Zeit, sich einzuleben, bevor die ersten Fröste kommen.

6. „Wohin soll ich meine Christrose pflanzen?“

Wer eine Christrose gekauft hat, steht meist vor der Frage: Wo fühlt sie sich denn nun wohl? Optimalerweise wählt man für die Christrose einen sonnigen Platz aus. Wenn es auf den Sommer zugeht, mag sie es jedoch lieber schattiger. Ein guter Platz für die Christrose ist daher beispielsweise unter Laubgehölzen. Im Sommer spenden diese Schatten, im Winter, wenn sie das Laub verloren haben, lassen sie genügend Wintersonne zwischen den kahlen Zweigen hindurchscheinen. Steht die Christrose im Topf, kann man den Kübel im Sommer auch einfach an einen halbschattigen Platz stellen.

8. „Meine Christrose blüht im Sommer. Ist das normal?“

Zunächst einmal: Dass die Christrose im Sommer blüht, ist kein Grund zur Sorge. Woran das liegt, erklärt Volker im Video:

9. „Sind Christrosen giftig?“

Christrosen, vor allem die Wurzeln der Christrosen, enthalten den Inhaltsstoff Helleborin, der bei Verzehr zu Erbrechen, Durchfall oder Magenschmerzen führt. Christrosen sollte man daher nicht verzehren – und auch Katzen sollten lieber nicht an den hübschen Blüten naschen.

10. „Kann ich Christrosen im Topf pflanzen?“

Wer Christrosen im Topf pflanzen möchte, sollte zunächst zwei Dinge beachten: 1) Der Topf sollte einen Umfang von mindestens 25 cm haben. Möchte man zwei oder drei Christrosen zusammen pflanzen, sollte man einen größeren Kübel mit circa 50 cm Durchmesser wählen. 2) Der Topf muss ein Abzugsloch für überschüssiges Gießwasser besitzen. Kann das Wasser nicht ablaufen, kommt es zu Staunässe und das führt letztlich zu einem Abfaulen der Wurzeln.
Weitere Tipps für die Pflege von Christrosen im Topf gibt es in diesem Video:

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