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Küchensalbei wird als Würz- und Heilkraut verwendet. Es gibt eine große Sortenvielfalt mit unterschiedlichsten Aromen zu entdecken. Den Halbstrauch gibt es in vielen ganz dekorativen Varianten. Nicht nur aus diesem Grund eignet sich Salbei hervorragend als Balkon- und Gartenpflanze, sondern ebenso wegen seines angenehmen und aromatischen Geruchs.

Der Echte Salbei wird nicht nur in der Küche gerne als Würzkraut verwendet. Auch in der Naturheilkunde wird das ätherische Kraut verwendet, unter anderem gegen Halsschmerzen oder bei Magen-Darm-Beschwerden. Die heilkräftige Wirkung der krautigen Salbei-Pflanzen ist bereits seit der Antike bekannt. Getrocknet behält Salbei sein Aroma und lässt sich so hervorragend konservieren.

Die vielseitig einsetzbaren Pflanzen brauchen einen möglichst vollsonnigen, warmen Standort. An zu dunklen Plätzen können sich die ätherischen Öle in den Blättern nur unzureichend bilden. Durchlässigen kalkhaltigen Boden lieben sie. Die Erde sollte mäßig feucht bis trocken gehalten werden.
Staunässe solltest Du auf jeden Fall vermeiden. Längere Trockenzeiten verträgt die mediterrane Kräuterpflanze hingegen sehr gut. Salbei ist kein Starkzehrer, weshalb eine Düngung im Freiland nicht unbedingt erforderlich ist. Es reicht aus im Frühjahr und Herbst die Erde mit Kompost zu vermischen.

Und auch, wenn Du keinen Garten hast, muss nicht auf die eigene Sabei-Ernte verzichten. Salbei lässt sich problemlos auch in Töpfen, Balkonkästen und Ampeln kultivieren. Dabei ist leichtes düngen und gießen wichtig – das Wasser muss jedoch natürlich gut abfließen können.

Um Ernte und Wachstum zu fördern, benötigt Salbei regelmäßig einen Schnitt. Schneide sofort nach der Blüte die Pflanze um ein Drittel zurück. Ein Verjüngungsschnitt sollte vor dem Austrieb im Frühjahr vorgenommen werden. Die meisten Salbei-Sorten sind gut winterhart. Zur Sicherheit kannst Du die Pflanze im Herbst mit einer dickeren Schicht aus Reisig oder Laub bedecken.