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Wie der Name vermuten lässt, hat das Olivenkraut (Santolina viridis) ein intensives Olivenaroma. Verwendung findet es in der Küche z. B. zum Verfeinern von Salaten. Olivenkraut wächst kompakt mit interessanten Blättern und geht daher auch super als Zierpflanze durch – vor allem in gemischten Bepflanzungen.

Wer Oliven mag, wird Olivenkraut lieben. Es schmeckt einfach superwürzig und ist ganz leicht anzubauen. Das Olivenkraut, das oft auch Heiligenkraut genannt wird, gehört zu den pflegleichtesten Kräutern. Du kannst es draußen überwintern, wenn Du es mit ein wenig Reisig, Laub oder Gartenvlies schützt. Olivenkraut eignet sich auch für den Anbau im Topf oder Balkonkasten, sollte dann aber zur Sicherheit frostfrei und hell überwintert werden. Dann kannst Du das leckere Kraut ganzjährig ernten.

Wie der Name vermuten lässt schmeckt das Olivenkraut nach eingelegten Oliven. Dadurch zählt das Kraut zu den beliebtesten Würzkräutern der mediterranen Küche. Das relativ winterharte Kraut wird bei uns langsam aber sicher immer bekannter und beliebter. Olivenkraut wird jedoch auch bei uns oft beim Räuchern verwendet, um Fleisch und Fisch ein ganz spezielles Aroma zu verleihen.

Olivenkraut wird bis zu 50 Zentimeter hoch. Du solltest es an einem möglichst sonnigen und trockenen Standort in Deinem Garten oder auf dem Balkon pflanzen. Es eignet sich auch hervorragend für den Anbau im Steingarten.

Bei starke Sonne entwickelt das Olivenkraut einen besonders intensiven Olivenduft, der sich angenehm im Garten und auf dem Balkon und der Terrasse verbreitet.

Du solltest Dein Olivenkraut ab und zu mit organischem Dünger versorgen. Einen kompletten Rückschnitt der Pflanze solltest Du im zeitigen Frühjahr vornehmen, kurz bevor die Wachstumsphase beginnt. Im Herbst reicht ein kleiner Formschnitt.