Paprika

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Es gibt kaum eine andere Gemüseart, die in den letzten Jahren derart an Beliebtheit gewonnen hat, als die Paprika (Capsicum annuum). Dafür sorgte vor allem eine große Vielfalt an neuen und farbigen Paprika-Sorten, die in Kübeln und Töpfen Balkone und Terrassen in einen wahren Vitamingarten verwandeln. Du kannst eine große Auswahl an Paprikapflanzen ganz einfach auf Volmary.de online kaufen und nach Hause liefern lassen.

Wie auch die Tomate, gehört die Paprika zur Familie der Nachtschattengewächse. Die zahlreichen, unterschiedlichen Sorten unterscheiden sich deutlich in Größe, Form, Farbe und Schärfe. Dabei gibt es verschiedene Bezeichnungen je nach Schärfegrad, der durch das enthaltene Alkaloid Capsaicin bestimmt wird. Grundsätzlich wird in Paprika bzw. Gemüsepaprika und Chili oder Peperoni unterschieden.

In der Küche eignen sich Paprikas also sowohl als einfaches und vitaminreiches Gemüse, als auch als Pflanze zum Würzen. Diese Vielfalt macht Paprika zu einem der meistgekauften Gemüse. Vor allem Gemüsepaprika erfreut sich bei Jung und Alt größter Beliebtheit. Egal ob rote, gelbe oder grüne Paprika, ob Blockpaprika, Mini Snack-Paprika oder länglicher Jumbo-Paprika – die süßen, milden Früchte gehören ganz selbstverständlich in jedes Gemüsegericht und auf den Grill.

Im Anbau ähneln sich alle Paprikasorten. Genau wie Auberginen gehören Paprika zu den wärmebedürftigsten Gemüsearten. Ein sonniger Standort ist also empfehlenswert, zum Beispiel vor einer warmen Südwand. Oder Du baust sie gleich im Gewächshaus an. Aber auch beim Anbau im Gemüsebeet wirst Du eine schöne Ernte einfahren. Nach den Eisheiligen, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, kannst Du die Paprika aus dem Topf an einem sonnigen Plätzchen im Garten oder auf dem Balkon oder der Terrasse pflanzen.

Dafür solltest Du lockere, humusreiche Erde verwenden. Den Boden solltest Du also vorher mit Kompost und Hornspänen versorgen. Der Pflanzabstand beträgt in der Reihe 60 Zentimeter und zwischen den Reihen mindestens 80 Zentimeter. Bei der Pflanzung im Freiland kannst Du den Boden zuvor mit schwarzer Mulchfolie abzudecken und die Paprika in kleine Schlitze pflanzen. Die Folie unterdrückt Unkraut, hält die Feuchtigkeit im Boden und sorgt dafür, dass es sich gut erwärmt.

Wenn Du Deine Paprikapflanzen auf der Terrasse oder dem Balkon pflanzen möchtest, solltest Du möglichst große Töpfe oder verwenden. Normale Gemüse-Erde mit etwas Langzeitdünger reicht aus. Am besten stellst Du die Töpfe unter ein Vordach, damit die Paprikapflanzen vor Regen geschützt sind. Die Pflanzen sollten auch mit Stäben gestützt werden damit sie nicht umknicken. Alle zwei Wochen solltest Du die Paprikas mit etwas flüssigem Gemüsedünger düngen. Der Wasserbedarf von Paprika ist sehr hoch, daher solltest Du vor allem im Gewächshaus und auf Balkon und Terrasse bei Sommerwetter täglich gießen.

Ein wichtiger Pflegetipp: Bei großfruchtigen Paprikasorten sollte man die sogenannte Königsblüte ausbrechen. Sie entsteht als erste Knospe in der Gabelung des Haupttriebs. Damit regst Du das Wachstum an und erhältst so einen höheren Fruchtertrag.