Schneerose

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Schneerosen zählen genau wie die Christrosen und Lenzrosen zur Gattung der Helleborus. Der Blütezeitpunkt der Schneerosen liegt zwischen den Blütezeitpunkten der Christrosen (Helleborus niger) und der Lenzrosen. Oft beginnt die Blüte der Scheerosen ‘Yakima‘ schon im Dezember und hält bis in den April an. Bei ihnen handelt es sich um blühfreudige Neuzüchtungen in der unterschiedlichsten Farben. Der anmutige Name Yakima® erinnert an den gleichnamigen Indianerstamm, der jahrhundertelang den harten Wintern im hohen Norden Amerikas trotzte. Die besonders robusten Schneerosen überdauern ebenso die frostigsten Winter in voller Blüten-Pracht. Unter anderem zählen die sogenannten Arthybriden, klassische Züchtungskreuzungen verschiedener Helleborus-Arten untereinander, zu den Schneerosen.

Die Helleborus-Arten sind langlebige, meist immergrüne Stauden. Die Pflege der heutigen Schneerosen-Züchtungen ist unkompliziert. Einmal am optimalen Standort gepflanzt, kommen sie über Jahrzehnte immer wieder. Es ist wichtig, dass die Waldpflanzen in eine ungefähr dreißig Zentimeter hohe Humusschicht gepflanzt werden. Unter Sträuchern oder an Waldrändern fühlen sie sich am sehr wohl, volle Sonne können sie nur bei ausreichender feuchtem Boden vertragen. Die Christrose ist etwas anspruchsvoller. Sie benötigt lehmige, kalkhaltige Erde mit höherem pH-Wert. Sie sollte auf sandigen Böden stehen, dem man etwas Kalk hinzugibt.

Einpflanzen und vermehren kannst Du sie am besten im Frühjahr und im Herbst. Vermehren lassen sich die Schneerosen entweder durch Teilung oder durch Aussaat.