Lavendel

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Ein Traum in Lila! Lavendel gehört zu den beliebtesten Garten-Pflanzen. Durch seinen aromatischen Duft und die intensive Farbe betört er die Sinne und nicht zuletzt aufgrund seiner Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten ist er für viele die Gartenpflanze Nr. 1. Ob gemischt mit anderen Stauden, als Pflanzpartner zu Rosen oder als Hochstämmchen im Kübel, Lavendel lässt sich vielfältig im Garten verwenden. Verzaubere Deinen Garten oder Balkon in eine duftende Oase. Erfreue Dich an den attraktiven Blüten und dem grünsilbrigen Blatt. Verleiht sonnigen Beeten und Beeteinfassungen ein mediterranes Flair.

Lavendel zählt zu den Halbsträuchern aus der Familie der Lippenblütler. Seit langer Zeit wird Echter Lavendel als Heilpflanze genutzt. Seine Bedeutung als Zierpflanze ist im mitteleuropäischen Raum in den letzten Jahren gestiegen. Aus dem warmen Südeuropa stammt der Lavendel (Lavandula angustifolia). Seine Blüten strahlen in sattem Violett! Die buschigen Lavendel-Pflanzen sehen nicht nur gut aus, sondern verströmen während der Blütezeit auch einen zarten Duft, der an die großen Lavendelfelder in der Provence erinnert. Traditionell pflanzt man den Lavendel gern ins Rosenbeet. Auch als Beeteinfassung eignen sich die blühfreudigen Lavendel Pflanzen hervorragend. Es gibt sich zahlreiche Sorten des Lavendels, vom Echten Lavendel bis zum ausgefallenen Lavendelstämmchen für den Balkon.

Lavendel ist winterhart!

Bei guter Pflege an einem geeigneten Standort kann der Lavendel über zehn Jahre alt werden. Die duftenden, getrockneten Blüten sind hervorragend für Duftsäckchen geeignet. Auch als Gewürz eignet sich der Lavendel. Heute wird der Lavendel in all seinen Farben und Formen besonders als Gewürz- und Duftpflanze geschätzt, die medizinische Anwendung als Öl ist eher selten. Wer Lavendel kaufen und selbst anbauen möchte, sollte für die Pflanze eine größere Gartenfläche von mehreren Quadratmetern einplanen. Der Echte Lavendel gehört zu den großen Sträuchern. Lavendel verträgt sich im Beet mit allen Unterarten. Ein Staudenbeet mit verschiedenen Sorten wie dem dunkelblauen Hidcote Blue. Bei Volmary findest Du besondere Lavendel-Sorten für deinen Garten. Der Lavendel gedeiht am besten mit wenig Wasser und viel Sonne. Ein sehr heller Platz genügt. Pflege findet praktisch nicht statt, es sei denn, die Sträucher müssen einmal heruntergeschnitten werden.

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Unser Tipp: Getrocknete Lavendelblüten

So, wie manche Blumen getrocknet ihre Farben und ihren Charakter für längere Zeit behalten, lassen sich in einem gewissen Rahmen auch Düfte konservieren. Bei dem stark duftenden Lavendel funktioniert das ganz gut. Sehr hübsch sind kleine dekorative Sträußchen, die Du zusammenbinden und an einem gut durchlüfteten, schattigen, kühlen Ort kopfüber trocknen lassen kannst. Als Deko im Bad oder in einer Schale in der Wohnung aufgestellt, erfüllen sie so für einige Zeit den Raum mit ihrem parfümartigen Duft. Gern genutzt sind sie auch als Mottenvertreiber im Kleiderschrank. Hänge einfach die Sträußchen zwischen die Kleidung, das vertreibt die lästigen, löcherfressenden Tiere. Das funktioniert natürlich auch mit Lavendelblüten in kleinen Beutelchen. Sammle dafür an einem trockenen Tag – am besten zur Mittagszeit – die Blüten ab und lasse sie auf einem Sieb oder in einem hölzernen Kasten an einem schattigen Platz langsam und vorsichtig trocknen. Wenn sie nicht mehr feucht sind, kannst Du die Blüten in kleine Stoffbeutelchen füllen und mit einem hübschen Band verschließen. Hänge diese dann in den Schrank oder lege sie zwischen T-Shirts & Co., dann wird die Wäsche herrlich duftig und den Motten vergeht der Appetit.

Duftendes Lavendelöl

Wenn Du die Blüten stärker duften lassen oder sie später wieder auffrischen möchtest, kannst Du sie mit aromatischem Lavendelöl beträufeln. Die Herstellung des reinen ätherischen Öls ist zwar technisch sehr aufwändig (sie erfolgt durch Destillation) und nur für Profis mit einem Labor machbar, doch ein mit Lavendelblüten aromatisiertes Öl kann jeder bei sich zu Hause erstellen. Es ist zum Beispiel ideal als Massageöl oder als Badezusatz geeignet. Lege dazu frische oder getrocknete und kleingeriebene oder geschnittene Blüten und Blätter der Lavendelpflanzen in ein verschließbares Gefäß, zum Beispiel ein Marmeladenglas, und gieße es mit einem hochwertigen, geruchsneutralen Öl auf. Dazu eignet sich zum Beispiel Distel- oder Rapsöl. Lasse die Pflanzenteile nun etwa einen Monat lang darin ziehen und schütteln es einmal täglich, damit sich die Duftstoffe aus den Pflanzenteilen lösen und gleichmäßig im Öl verteilen. Anschließend das aromatisierte Öl durch ein sauberes Tuch oder ein feines Sieb filtern und in ein sauberes Gefäß umfüllen – fertig ist es zum Gebrauch! Zum Lagern ist ein kühler, lichtgeschützter Ort ideal, dann hält sich das Öl länger.